Endlich wieder ein Rapid-Heimsieg gegen die Austria?

Februar 6, 2014 0 Von admin

Mit einem 1:0-Auswärtssieg am 27. Oktober 2013 in der Generali-Arena beendete Rapid eine zehn Spiele andauernde Serie der Sieglosigkeit in den Duellen mit dem Stadtrivalen. Mit einem Treffer in der 88. Minute brachte Terrence Boyd die Fans der Grün-Weißen zum Jubeln. Gleiches wird sich im Derby am kommenden Sonntag nicht wiederholen. Da ist der US-Stürmer aufgrund eines Ausschlusses im letzten Spiel vor der Winterpause in Graz gesperrt.

Rapid siegte zuletzt nur auswärts

Bevor Rapid zehn Spiele lang ohne Erfolgserlebnis gegen die Violetten blieb, gab es zwei 1:0-Siege in Folge. Aber beide Male wurde der Erfolg nicht im heimischen Hanappi-Stadion eingefahren, sondern – wie auch zuletzt im Oktober – in der Arena des Erzrivalen. Auf einen Sieg in Hütteldorf warten die Grün-Weißen dagegen bereits seit fast vier Jahren.

Am 14. März 2010 gab es einen 2:0-Heimsieg. Kapitän Steffen Hofmann – der neben Boskovic als einziger Spieler der aktuellen Mannschaft damals bereits dabei war – erzielte aus einem Elfmeter den Siegtreffer. Den Endstand fixierte der anschließend zu den Glasgow Rangers und später zu Everton abgewanderte – und inzwischen bei Hull City spielende – kroatische Teamspieler Nikica Jelavic.

Seitdem verlor Rapid fünf von sieben Heimspielen gegen die Austria und erzielte dabei nur ein einziges Tor. Wobei die Grün-Weißen nicht alle Heimspiele im Hanappi-Stadion absolvierten. Nachdem es dort im Mai 2011 zu Ausschreitungen und einem Platzsturm gekommen war, trugen die Hütteldorfer die Heimspiele in der Saison 2011/12 im Ernst-Happel-Stadion aus.

Diesmal stehen die Chancen trotz des Fehlens der Gesperrten Terrence Boyd und Christopher Dibon nicht so schlecht. In der laufenden Saison musste Rapid-Torhüter Jan Novota noch keinen Treffer der Violetten hinnehmen. Am 11. August 2013 gab es ein torloses Unentschieden im Hanappi-Stadion.

Austria mit Verstärkungen

Allerdings will die Austria alles unternehmen, um den Erzrivalen weiter auf einen Heimsieg warten zu lassen. Nach dem etwas überraschenden Titelgewinn im Vorjahr taten sich die Violetten in der neuen Saison unter dem neuen Trainer Nenad Bjelica denkbar schwer. Zwar schaffte der Kroate mit seiner Mannschaft die Qualifikation für die Champions League, aber die Leistungen in der Liga blieben weit hinter jenen zurück, die im Vorjahr unter dem zum 1. FC Köln abgewanderten Trainer Peter Stöger gezeigt wurden.

Im Gegensatz zu Rapid, wo es im Winter kaum personelle Veränderungen gab, entwickelte die Austria eine rege Transfertätigkeit. So wurden mit Vrsic, Leovac, Okotie und Simkovic vier Kaderspieler abgegeben, mit Salamon, Priskin, Kamara und De Paula wurden ebenso viele Akteure neu verpflichtet.
Dabei könnte sich vor dem Derby die Frage stellen, ob der Titelverteidiger bereits zum Derby eine gut eingespielte Mannschaft stellen kann, oder ob die Neuzugänge noch einige Zeit benötigen, um sich zu integrieren.

Bei Rapid stößt der lange verletzte Deni Alar – in der letzten Saison der beste Torschütze der Grün-Weißen – wieder zur Mannschaft und soll für die nötigen Tore sorgen.