Derbytime – Freude sieht anders aus

November 12, 2010 0 Von admin

Es ist Derbyzeit im Rheinland, doch bisher ist davon wenig zu spüren. Es ist ruhig, hier und da liest man vereinzelte Threads und Postings, die einen freuen sich, andere haben regelrechte Angst dieses Derby zu verlieren. Vielleicht liegt es an der Situation beider Vereine, denn der FC und auch die Borussia sitzen am Tabellenende fest, die direkte Konkurrenz um den Klassenerhalt ist bereits Meilen voraus. Wer am Samstag verliert, der wird Spott ernten und der wird doppelt schmerzen, denn keiner von beiden Clubs kann sich eine Niederlage erlauben. Ein Unentschieden wäre symptomatisch, würde ebenso keinen helfen, außer der Konkurrenz.

Es ist zwar Derbyzeit, aber das Derby kommt zum falschen Zeitpunkt. Die RP schreibt: „Wer morgen die Nerven verliert, der wird auch die wegweisende Bundesliga-Begegnung verlieren“, genau das trifft den Nagel aufn Kopf, ein Nervenspiel, reine Kopfsache also und der Kopf ist nicht frei, der ist voller Sorgen, voller Abstiegssorgen.

Vielleicht ist es aber auch die Ruhe vor dem Sturm, die Borussen haben bereits in dieser Saison gezeigt zu was sie im stande sind, das Problem ist nur, dass 4 Tore geschossen werden müssen, um ein Spiel zu gewinnen. Vier Tore hat man in Köln schon öfter geschossen, zuletzt beim 2:4 Auswärtssieg im März 2009. Aber auch der FC hat bereits gezeigt, dass sie durchaus schnellen und starken Fußball spielen können. Das Heimspiel gegen Hoffenheim ging zwar 1:1 aus, aber die Geißböcke haben ein starkes Spiel gezeigt und die Hopp-Elf am Rand einer Niederlage gehabt. Zu Hause hat der FC Köln 7 von seinen 8 Punkten geholt, der 3:2 Sieg gegenüber dem Hamburger SV ist noch frisch. Der letzte Heimsieg der Kölner gegen Gladbach ist jedoch bereits 5 Jahre her, damals traf u.a. Prinz Poldi, der auch in diesem Jahr wieder mit von der Partie ist und gemeinsam mit Milivoje Novakovič dafür sorgen möchte, dass der Schnitt von 3 Gegentoren Mönchengladbach erhalten bleibt.

Derbytime, doch Freude sieht anders aus!