Posts Tagged ‘Rheinderby’

Category: Bor. M`gladbach,Derbys Deutschland,Fortuna Düsseldorf – Autor: Derbysieger – 22:19

Fortuna Düsseldorf ist zurück in der ersten Bundesliga. Damit ist aber auch klar, dass es kein Derby gegen den 1. FC Köln geben wird, aber dafür eines gegen Borussia Mönchengladbach. ENDLICH, wird man in Düsseldorf sagen, in Gladbach hingegen wird man sie vorerst mit Missachtung strafen, auch wenn dieses Derby was hat, zumal das gegen Köln vorerst nicht mehr stattfinden wird.

Etwa 25km Luftlinie trennen beide Städte, die Städte sind nur durch Neuss getrennt und mit der S8 verbunden. Ein Derby, welches man Rheinland-Derby, West-Derby oder S8-Derby nennen kann, wie dem auch sei, es wird stattfinden und beide Stadien werden ausverkauft sein!

Und durch den Abstieg von Hertha kommt es erneut zum Berliner Derby gegen Union. Vorfreude auf die kommende Saison, da geht einiges!

ES SEI DENN DER GRÜNE TISCH ENTSCHEIDET ETWAS ANDERES!!!

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Category: 1. FC Köln,Bor. M`gladbach – Autor: Derbysieger – 08:30
3:0 Endstand

3:0 Derbysieg

Arango, Jantschke, Reus, drei Tore, drei zu Null, drei Punkte, DERBYSIEG! Die Borussia demütigt erneut den rheinischen Rivalen und die Fans legen noch einen drauf.

Als ob die erneute sportliche Demontage noch nicht genug sei, hat die Gladbacher Nordkurve 90 Minuten ihre Gegner im Gästeblock verhöhnt. 1.200 Karten wurden vom FC zurückgeschickt; die Borussen skandierten dies mit einem satirischen “Hurra das ganze Dorf ist da” Gesang.

Glas, Flaschen und Dosen Verbot beim Derby

Überall rund ums Stadion, in der Innenstadt und im Stadtteil Rheydt griff das Verbot von Glas, Flaschen und Dosen. Die Polizei und die Stadt MG hatten befürchtet die Gegenstände könnten als Wurfgeschosse eingesetzt werden. Eine Vorsichtsmaßnahme, die man vielleicht mal in Köln einsetzen sollte, denn Gefahr ging von den Gladbacher Anhängern nicht aus. Trotz dieses Verbots flogen Flaschen und das wieder mal vom rot-weißen “Nachbarn”. Nach dem Spiel wurden Flaschen von Kölner Fans als Waffen eingesetzt, blind wurden sie über einen versperrten Zaun geworfen, von dort wo sich die Busse der Gästefans befinden. Hierbei ist zu erwähnen, dass diese Flaschen Kinder, Frauen und Familienväter hätte treffen können, über mögliche gesundheitliche Folgen kann man spekulieren. Fakt ist aber, dass zum Glück nichts passiert ist.

Derby ganz ohne Gewalt

Bis auf kleine Aussetzer wie das Flaschenwerfen, verlief das Rheinland Derby ganz ohne Gewalt. Das mächtige Polizeiaufgebot muss wohl Eindruck gemacht haben, zwar gab es Spannungen hier und da, aber beide Fangruppen konnten getrennt werden. Gladbacher hatten keinen Frust, den sie hätten ausleben können und Kölner haben 90 Minuten sportlich und verbal auf die Fresse bekommen, sodass sie doch sehr angeknockt schienen. Anschließend ging es mit Poizeieskorte zurück nach Hause.

Hohn und Spott

DERBYSIEGER

DERBYSIEGER 4.0

Natürlich ließen es sich die Heimfans nicht nehmen ihren Gegner mit Hohn und Spott zu überhäufen. Zu Beginn die üblichen Anti-Köln-Lieder, dann nach dem 1:0 der erste “Köln, Köln, zweite Liga, oh wie ist das schön, euch nie mehr zu sehen” Gesang. Nachdem spät im zweiten Durchgang Podolski einen Freistoß nicht aufs Tor hämmerte, sondern ins Seitenaus schoss, wurde Podolski vom Mönchengladbacher Block mit “Lukas Podolski” Sprechchören gefeiert. “Ihr habt die Schnauze voll” oder “Schäfer raus” Rufe waren Teil einer Satire, über die der Kölner Anhang nicht wirklich schmunzeln konnte. Zwar hatte die Nordkurve Mönchengladbach nicht ihren besten Tag, das ist in dieser Saison bei einigen Spielen bei deutlicher Führung zu beobachten gewesen, dennoch war es ausreichend, um Köln einen mitzugeben.

Szene Köln – Dumm wie Brot & klinisch tot!

Hohn und Spott erntete der Rivale aus Köln auch auf Transparenten. Hier eine kleine Auswahl davon:

  • Ihr in Paderborn – Wir in Porto
  • Szene Köln – Dumm wie Brot
  • Ihr als Anführer für den Erhalt der Fankultur? Das ist Realsatire pur!
  • 0221 – 138082 (Telefonnummer der Drogenberatung Köln. In Anspielung auf die gefundenen Drogen bei Mitgliedern der Wilden Horde und sicherlich auch auf die versoffenen Spieler Brecko, Pezzoni und Peszko, aber auch darauf bezogen, dass der 1.FC Köln derzeit nur im Drogenrausch zu ertragen ist)

Nach dem 3:0 folgte dann das mittlerweile bekannte Derbysieg-Banner und ein weiteres, nur viel größeres.

Trostlose Gästekurve

Selten hat man Gäste im Borussia Park so leise und nackt erlebt. Zwar war der Mob größer, aber der Support hatte was von Hoffenheim. Zwar hatte die Wilde Horde vor wenigen Wochen ihre Aktivitäten im Stadion vorerst eingestellt, doch dass die Fans des FC Kölns an diesem Tag nichts auf die Reihe bekommen haben, war mehr dem Spielverlauf geschuldet, denn schon wieder verprügelt werden, das ist selbst für hartgesottene Fans nur schwer zu ertragen. 0:3, 1:5, 0:4, 0:3, das waren die letzten Spiele aus Kölner Sicht gegen Borussia Mönchengladbach, das sind 1:15 Tore. Kein Wunder, dass man da Maulsperre bekommt. Einzig zu Beginn gab die Gästekurve ein gewohntes Bild ab, mehrere Bengalos schmückten den FC, ansonsten das bekannte VFL Merda-Banner und einige wenige Fanclub Fahnen, die in Solidarität mit der WH aufm Kopf hängend in der Kurve platziert wurden. “Warum steigt ihr Huren nicht aus dem Bus aus?” war ein mal leicht zu entnehmen, was aber nicht nur von der Lautstärke lächerlich wirkte, sondern viel mehr von der Bedeutung, denn es gibt anscheinend echt Befürworter der Bus-Aktion und tatsächlich Leute, die sich mit dieser kriminellen Tat brüsten. Hierbei ist auch noch mal anzumerken, dass es kein Ultrading war, im Bus hatten sich normale Fußballfans befunden.

Es trennt sich die Spreu vom Weizen

Die Borussia spielt in der kommenden Saison mindestens im Europapokal, während der FC möglicherweise in die zweite Liga muss, aber das ist nicht nur ein Verdienst der Vereinsführung und der Mannschaft, sondern eben auch der Fans, denn kriminelle Handlungen, Bedrohungen der Spieler, der Wurf von Fäkalien, etc., das gibt nicht nur nach außen ein negatives Bild ab, es trifft eben auch den Verein und die Mannschaft. Der Frust der Fans der Geißböcke ist durchaus nachzuvollziehen, doch besser ist es dadurch nicht geworden, ganz im Gegenteil.

In diesem Sinne:
“Außer Poldi könnt ihr alle gehen”

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Category: 1. FC Köln,Fortuna Düsseldorf – Autor: Derbysieger – 23:15

Rhein in Flammen

Rhein in Flammen

Wenn am kommenden Sonntag der FC Köln zum Derby nach Mönchengladbach muss, dann könnte es vorerst das letzte in der ersten Bundesliga sein, denn die Geißböcke sind sehr stark abstiegsbedroht und sind fast schon gezwungen beim Rivalen zu gewinnen. Das dies nicht einfach wird, zeigen die letzten Ergebnisse der direkten Aufeinandertreffen, aber auch die aktuelle Situation zeigt es, denn während die Borussia Fußball mit Leidenschaft und Genuss zelebriert und dem europäischen Wettbewerb sehr nahe ist, erlauben sich die FC-Profis abseits vom Sport immer wieder Aussetzer. Sie saufen, bauen Scheiße und sind dann auch noch so dämlich und lassen sich dabei erwischen.

Zu allem Überfluss stehen die Kölner ohne Führungsetage da und das Band zwischen Fans und Mannschaft ist gerissen, zuletzt wurden die Spieler des öfteren von einem größeren Mob zur Brust genommen.

Mögliche Relegation: Düsseldorf gegen Köln

Aber trotz der prekären Lage, noch ist der Klassenerhalt drin und wenn es am Ende nur die Relegation wird, so hat der FC nach wie vor die Chance auf den Klassenerhalt. Nur 35km weiter im Norden kämpft man auf der anderen Rheinseite um den Aufstieg in die erste Liga. Zwar sind noch 12 Punkte zu vergeben, doch es läuft darauf hinaus, dass die Fortuna um Platz 3 spielt. Somit kann es am 11.05.2012 und am 15.05.2012 zum absoluten Klassiker kommen. Düsseldorf gegen Köln und es geht um die erste Fußball Bundesliga.

Was kann es schöneres aus Derby-Sicht geben? Rhein in Flammen, so wird das Motto lauten, und auch wenn man in Köln drauf verzichten kann, wäre es ein Duell, dass auch die Kölner erfreuen würde.

Noch ist es nicht soweit, noch sind 4 Spiele zu spielen und 12 Punkte zu vergeben und außerdem kann es in der Relegation auch zum Hamburger Derby kommen, hätte auch was, wir bleiben am Ball.

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Category: Derbys Deutschland – Autor: Derbysieger – 18:52

Wir kommen zum zweiten Teil von “Europa in der Winterpause“.

In Erfurt trafen sich Rot Weiß Erfurt und der FC Carl Zeiss Jena zum 116. Thüringen Derby, wir titelten “Thüringen ist wieder Rot-Weiß“, in Anlehnung an den 2:1 Erfolg des RWE. Auf beiden Seiten brannte wieder der Kessel, hübsche Pyroaktionen, Spruchbänder und Choreographien, aufm Platz sollte es an diesem Tag einen Sieger geben. In der 78. Spielminute entschied Denis Weidlich das Spiel mit seinem 2:1 Siegtreffer, zuvor hatte Nils Pfingsten-Reddig in der 15. Spielminute per Elfmeter zum 1:0 getroffen, 5 Minuten später glich Josip Landeka für Carl Zeiss aus. Das Rückspiel findet vermutlich am 19.03.2011 statt, dann brennt Jena vor heimischen Publikum auf die Revanche.

Ein anderes Ostderby wurde zunächst abgesagt und auf den 24.11.2010 verlegt. Halle empfing in Leipzig Erzrivalen FC Magdeburg und verlor das Duell mit 0:2. Beide Vereine spielen in der Regionalliga Nord, haben dieses Jahr kaum noch eine Chance auf den Aufstieg, somit wird es ein weiteres Jahr in der Viertklassigkeit bleiben. Mittlerweile hat der FC Magdeburg ein neues modernes Fußballstadion, in Halle wird derzeit eins gebaut, somit wollten/wollen beide Vereine den Grundstein für eine bessere Zukunft legen.

In Holland blamierte sich das große Rotterdam. Feyenoord ging mit 10:0 im “de Klassiker” in Eindhoven beim PSV unter. Eine Niederlage, die auf ewig in den Köpfen der Fans sein wird. Nicht 10 Tore schenkte Borussia Mönchengladbach dem FC Köln, sondern 4, dennoch war es eine Demütigung auf heimischen Platz für die Geißböcke. So sehr man sich auch bei Borussia über diesen Derbysieg gefreut hat, seit dem Tag gab es keinen Punkt mehr in der Bundesliga, der VfL abgeschlagen Letzter, Köln nicht deutlich besser, aber auf dem Relegationsplatz. Auch das andere Rheinland-Derby konnten die Kölner nicht gewinnen, sie verloren unglücklich bei Bayer Leverkusen, die Fans haben aber einen beachtliche Pyroshow geliefert, die seines gleichen sucht.

Abschließen möchten wir dieses Kapitel Winterpause mit einem Clip, der Lust auf das kommende Jahr machen wird:

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Category: 1. FC Köln,Bor. M`gladbach – Autor: Derbysieger – 10:52

Es ist Derbyzeit im Rheinland, doch bisher ist davon wenig zu spüren. Es ist ruhig, hier und da liest man vereinzelte Threads und Postings, die einen freuen sich, andere haben regelrechte Angst dieses Derby zu verlieren. Vielleicht liegt es an der Situation beider Vereine, denn der FC und auch die Borussia sitzen am Tabellenende fest, die direkte Konkurrenz um den Klassenerhalt ist bereits Meilen voraus. Wer am Samstag verliert, der wird Spott ernten und der wird doppelt schmerzen, denn keiner von beiden Clubs kann sich eine Niederlage erlauben. Ein Unentschieden wäre symptomatisch, würde ebenso keinen helfen, außer der Konkurrenz.

Es ist zwar Derbyzeit, aber das Derby kommt zum falschen Zeitpunkt. Die RP schreibt: “Wer morgen die Nerven verliert, der wird auch die wegweisende Bundesliga-Begegnung verlieren”, genau das trifft den Nagel aufn Kopf, ein Nervenspiel, reine Kopfsache also und der Kopf ist nicht frei, der ist voller Sorgen, voller Abstiegssorgen.

Vielleicht ist es aber auch die Ruhe vor dem Sturm, die Borussen haben bereits in dieser Saison gezeigt zu was sie im stande sind, das Problem ist nur, dass 4 Tore geschossen werden müssen, um ein Spiel zu gewinnen. Vier Tore hat man in Köln schon öfter geschossen, zuletzt beim 2:4 Auswärtssieg im März 2009. Aber auch der FC hat bereits gezeigt, dass sie durchaus schnellen und starken Fußball spielen können. Das Heimspiel gegen Hoffenheim ging zwar 1:1 aus, aber die Geißböcke haben ein starkes Spiel gezeigt und die Hopp-Elf am Rand einer Niederlage gehabt. Zu Hause hat der FC Köln 7 von seinen 8 Punkten geholt, der 3:2 Sieg gegenüber dem Hamburger SV ist noch frisch. Der letzte Heimsieg der Kölner gegen Gladbach ist jedoch bereits 5 Jahre her, damals traf u.a. Prinz Poldi, der auch in diesem Jahr wieder mit von der Partie ist und gemeinsam mit Milivoje Novakovič dafür sorgen möchte, dass der Schnitt von 3 Gegentoren Mönchengladbach erhalten bleibt.

Derbytime, doch Freude sieht anders aus!

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Category: 1. FC Köln,Bor. M`gladbach – Autor: Derbysieger – 17:05

D-E-R-B-Y-T-I-M-E

Montag der 08.11.2010, noch 5 Tage, mit jedem Atemzug und jedem Gedanken an die bevorstehende Schlacht schlägt das Herz schneller, das Adrenalin hat die Aufgabe den Körper auf Kampf und Furcht vorzubereiten, es erhöht die Durchblutung in den Muskelgruppen. Gladbacher und Kölner geben sich die Infusion, das traditionelle und hoch explosive Derby im Rheinland steht bevor. Auch die Sicherheitsbeamten bereiten sich darauf vor, in ersten Gerüchten hieß es, dass für die Gästefans aus Mönchengladbach vor dem Stadion Zelte aufgebaut werden sollen, in denen Leibesvisitationen durchgeführt werden sollen, bisher wurden dieses Gerücht aber nicht bestätigt.

Fakt ist aber, dass auch dieses Jahr wieder ein Glasflaschenverbot eingeführt wurde, das aber wieder nur Fans von der Borussia betrifft. Schon bei der Abfahrt in Mönchengladbach soll es zu Kontrollen kommen, gut möglich, dass Fans ohne Karte erst gar nicht den Bahnhof betreten dürfen. Schon im Vorfeld gab es reichlich Briefe für ein Stadt- und Stadionverbot auf beiden Seiten. Nun ist die Nichtmitnahme von Glasflaschen nachzuvollziehen, doch auf der anderen Seite wird es Glasflaschen wieder auf Höhe des Bistros in Köln regnen, wie immer. Wenigstens dürfen die Gladbacher Gastronomen wieder Alkohol ausschenken, im Stadion selbst soll es am Samstag keinen Alkohol geben. Mehr als 1000 Polizisten wollen für Ordnung und Sicherheit sorgen. Auch im Vorfeld sollen sich Vertreter der “Fangruppen” in Mönchengladbach am Borussia Park getroffen haben. Warum im Borussia Park, das Spiel findet nicht in MG, sondern in Köln statt, und warum man wieder kuscht und am Ende wieder mit Flaschen beworfen wird, weiß der Kuckuck.

Sportlich gesehen sind beide Vereine auf Augenhöhe. Seit Jahren, an sich war es ja immer schon so, bis auf wenige Ausnahmen, dass sich beide Clubs im Gleichschritt in der Liga bewegen. Seit vielen Jahren kennt man in Mönchengladbach, als auch in Köln nichts anderes als den Abstiegskampf. Und auch dieses Jahr stehen die Vereine wieder mitten im Schlamassel. Borussia auf 18, der FC auf 17, Krisengipfel am Rhein. Ein Derby zu verlieren ist nie schön, aber wer dieses Derby verliert, ist auf dem besten Weg zurück in die zweite Liga, auch wenn es noch “früh” in der Saison ist. Vielleicht steigen am Ende der Saison beide Vereine ab, das wäre nur symptomatisch für die Parallele beider Clubs.

Auch für das Weitermachen beider Trainer ist der Ausgang des Spiels stark ergebnisabhängig. Gewinnt der kölsche Interimstrainer Frank Schaefer, darf er weitermachen. Bei einer Niederlage dürfte er seinen Platz wieder räumen, Huub Stevens und der ehemalige Gladbach-Coach Hans Meyer sollen die Favoriten auf dessen Posten sein. Auch Michael Frontzeck ist zum Siegen verdammt. Nur 7 Punkte konnte das Urgestein aus 11 Spielen holen, seine Abwehr kassiert im Schnitt 3 Tore pro Spiel, zu viel für einen Bundesligisten. Verliert er in Köln, dann hat er vielleicht noch 1-2 Spiele auf Bewährung, in Gladbach will man mit ihm weiter arbeiten, doch der Druck würde bei einer Niederlage weiter zunehmen.

Am 13.11.2010 um 17:15 (+1) wissen wir mehr, doch bis dahin schlägt das Herz … schneller und schneller, Bluthochdruck im Rheinland, da hilft nur noch eine Pille und die heißt:

D-E-R-B-Y-S-I-E-G

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Category: 1. FC Köln,Fortuna Düsseldorf – Autor: Derbysieger – 18:10

Der oder die Express? Egal! Auf express.de macht man wieder ein Fass auf, ein Altbierfass in Köln oder ein Kölschfass in Düsseldorf, kommt auf die Sichtweise an. Sie spekulieren, dass wenn der Eurovision Song Contest 2011 in Düsseldorf stattfinden sollte, müsste die Fortuna ihr Heimspiel woanders ausspielen müssen. Am 08.05.2011 hat die Fortuna ihr letztes Heimspiel, der Songcontest findet jedoch am 14.05.2011 statt. Warum spekuliert Express überhaupt? Man könnte doch sowohl das Heimspiel der Fortuna im Stadion austragen und den Grand Prix eine Woche später, es überschneidet sich doch nicht, oder?

Wie dem auch sei, vermutlich bedarf der Songcontest einen größeren Zeitpuffer aufgrund der Vorbereitung, who knows. Fortuna Düsseldorf müsste sein Heimspiel auswärts austragen, laut Express kommen dafür Gladbach, Schalke, Leverkusen, Duisburg und Köln in Frage. Dadurch, dass die erstgenannten Vereine allesamt an diesem Spieltag ein Heimspiel haben, soll Köln in die Bresche springen. Begründung auf express.de:

Am vorletzten Spieltag müssen alle Partien zeitgleich bestritten werden. Und ausgerechnet an diesem (vielleicht alles entscheidenden) Spieltag sind die Stadien in Gladbach, Duisburg, Leverkusen und auf Schalke mit ihren Heimmannschaften besetzt. Eine Alternative, die sich wohl niemand in der Stadt gerne vorstellt: Das RheinEnergie Stadion in Köln.

Hmm. Die genannten Clubs spielen bis auf Duisburg in der ersten Bundesliga, diese spielt bereits am 07.05.2011. Die zweite Bundesliga am 08.05.2011, also wo ist der Haken, wo überschneiden sich die Termine, wo sind die zeitgleich?

Lange Rede, kurzer Sinn, das Derby, bzw. die Rivalität beider Städte und Clubs, braucht wieder Nahrung, Express fühlt sich berufen und strickt sich etwas zusammen. Solange sie es nicht als die Wahrheit verkaufen, ist wenigstens für Unterhaltung gesorgt. Die Jungs aus Düsseldorf und Köln haben jetzt ein Gesprächsthema, die einen ärgern sich, andere nehmen es mit Humor.

Im übrigen, und das erwähnt man in dem Artikel nicht, der Eurovision Songcontest könnte auch in Berlin, Hamburg oder Hannover stattfinden, mal sehen ob ähnliche Spekulationen im Hamburger Abendblatt und in der Berliner Morgenpost folgen, schließlich stellen beide Städte brisante Stadt-Derbys in dieser Saison.

Gruß ins Rheinland.

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Category: 1. FC Köln,Bor. M`gladbach – Autor: Derbysieger – 13:48

Borussia Mönchengladbach und der 1.FC Köln trennten sich beim gestrigen Derby am Rhein 1:1, dabei ging das Ergebnis in Ordnung, sodass beide Teams, sowie die Anhängerschaft nicht unzufrieden sein können. Hauptsache nicht verloren, mag sich so manch einer gedacht haben.

Dass der Schiedsrichter nach genau 90 Minuten Spielzeit das Spiel abgepiffen hat, mag wohl auch aus Deeskaltionsgründen geschehen sein. Nach dem Spiel ging alles seelenruhig, als wäre es ein Freundschaftsspiel gewesen, geschlossen in die nahegelegenden Verkehrsmittel, zwar hörte man hier und da Anfeindungen, die hört man allerdings auch, wenn Schnee Weiß Betlehem auf Grün Weiß Donnerstag trifft. Einzig vorm Spiel gab es ein-zwei Aktionen, die an vergangene Derbys erinnerten.

Schon bei der Abfahrt in Mönchengladbach wurden die Fans in schwarz nach Flaschen, Alkohol und sonstigen Sachen kontrolliert, andere sogar mussten ihre Karten und ihre Ausweise vorzeigen. So ging es mit dem Mob im Sonderzug Richtung Köln-Ehrenfeld, wo ein riesiges Polizeiaufgebot den Gast aus Gladbach begrüßte. In Schwarz und Grün ging es dann mit der Straßenbahn über die Aachener Straße nach Müngersdorf. Die kölsche Fans begrüßten die Borussen weniger freundlich, wieder flogen Flaschen und andere Gegegenstände gegen die Straßenbahn und genau hier kann man kritisch hinterfragen was für einen Sinn ein Flaschenverbot für die Gladbacher hatte, wenn die Gefahr mit Flaschen beworfen zu werden viel größer war. Zum Glück ist auch diesmal wieder niemand von einer Flasche getroffen worden, nur wenn es weiterhin solche Idioten gibt, wird der Tag auch kommen, wo jemand verletzt wird. Den Flaschenschmeißern sollte klar sein, dass es keine Wattebällchen sind, die man sich in der sonstigen Freizeit zuwirft.

Am Stadion angekommen wurden Gladbacher und Kölner streng getrennt. Während die Gäste durchgelotst wurden, wurden die Gastgeber festgehalten. Erst als die “Fohlen” durch waren, öffneten sich die Schranken für die Geißböcke und genau hier kam es zum zweiten Zwischenfall. Hinter der Gästekurve gab es einen Zaun, der die Gladbacher und die Kölner, die ihrerseits eine Karte für die Nordkurve hatten, getrennt. Dieser Zaun wurde von einem großen Gladbacher Mob gestürmt. Wie zwei Gruppen kläffender Hunde stand man sich kurzzeitig gegenüber, die Polizei war schnell vor Ort, genau so schnell war Gladbach wieder auf seiner Seite.

Insgesamt war es ein ruhiges Derby. Zum einen hatte das mächtige Polizeiaufgebot Eindruck gemacht, zum anderen sorgte das zufriedenstellende Unentschieden nach dem Spiel für Ruhe. Vor dem Spiel kam Kritik auf warum man ein solches Hochsicherheitsspiel Freitags um 20:30 anpfeifen lässt. Am Ende kann die Staatsmacht mit bestem Gewissen sagen, sie habe alles richtig gemacht, keine bis wenig Fehler gemacht. Die Müdigkeit der Fangruppen tat sein übriges. Der Sonderzug kam gegen 1 Uhr nachts am Hauptbahnhof in Mönchengladbach an.

Zum Support beider Fangruppen ist zu sagen, dass der Punkt zumindestens bis zum 1:1 Ausgleich an Gladbach ging. Beeindruckend war der Gladbacher Wechselgesang in der ersten Hälfte. Die Fans vom FC hatten es schwer sich dagegen zu stämmen, vereinzelt kamen sie durch, im großen und ganzen bleibt aber die Erkenntnis, dass die Südkurve von Köln das gleiche Problem hat, wie viele Heimkurven. Auf eine Choreo verzichtete Köln, einzig einige Spruchbänder wie “Kontrolliertes Abbrennen von Pyrotechnik ist kein Verbrechen” wurden präsentiert. Die Banner der kölschen Fanclubs waren verkehrt herum aufgehangen als Protest gegen die Repressalien, die angedacht sind/waren und auch vollzogen wurden.

Das Spiel beider Mannschaften war ausgeglichen, letztlich kann man von einem gerechten 1:1 Unentschieden sprechen, auch wenn die Kölner in der Schlussviertelstunde das gefährlichere Team waren und sogar nach dem Ausgleich die Riesenchance zum Führungstreffer hatten. Beide Tore waren echt sehenswert, das von Reus durch ein tolles Solo und schön abgeschlossen und das Tor von Maniche, das der Portugiese mit einem Sonntagsschuss oben rechts in den Winkel abschloss. Somit gab es keinen Sieger, aber eben auch keinen Verlierer und genau das ist die positive Erkenntnis, denn nichts ist schlimmer, als gegen den Rivalen zu verlieren.

In diesem Sinne, DERBYSIEG!!!

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Category: 1. FC Köln,Bor. M`gladbach – Autor: Derbysieger – 13:08

Rheinland DerbyImmer wenn das brisante Derby zwischen dem 1.FC Köln und Borussia Mönchengladbach bevorsteht, ist es nicht nur ein Spiel unter Rivalen, sondern ein Spiel um die Existenz. Beide Traditionsklubs haben die besseren Tage hinter sich, so treffen sich beide zum Match meist in den unteren Sphären der Tabelle.

Dabei sah es zunächst in dieser Saison nicht so aus. Der Prinz kam zurück in die Domstadt, zusammen mit Novakovic, so dachte man, würde man einen starken Sturm stellen. Mit Petit, Maniche und nicht zuletzt auch Tosic, hatte man, so dachte man, im Mittelfeld einen Sprung nach vorn gemacht. Einzig die Defensive, angeführt von Geromel und seinem Chef Mondragon, halten bisher das, was sie versprechen. In Köln, das weiß ein jeder, hebt man ab nach 2-3 guten Spielen in Folge, man sieht den Domstadtklub schon im internationalen Wettbewerb und wenn man dann wieder aufwacht, steht der FC dort, wo se auch jetzt wieder stehen, mitten im Abstiegskampf.

Nur 60km weiter in Mönchengladbach sieht es ähnlich aus. Beide Vereine haben in den vergangenen Jahren eine ähnliche Vita, genau wie der FC geht´s auch für die Borussia immer gegen den Abstieg. Doch auch für den VfL sah die Saison zunächst positiver aus. Und auch wenn Mönchengladbach noch 7 Punkte Vorsprung vor dem Relegationsplatz hat, fürchten die Fans in schwarz weiß grün, dass das Zittern wieder losgeht. Das wäre symptomatisch für diese Gladbacher Elf, die eine 2:0 und 3:0 Führung herschenkt, eine Elf, die zu oft  mit nur einem Tor Unterschied gewinnt, denn zu oft vergibt die Borussia eine sichere Führung und sorgt somit immer wieder für Spannung. Der Borusse zittert sich so durch die Saison und hätten die Borussen kein Fohlen als Maskottchen, wäre es spätestens diese Saison ein Zitteraal.

Auch wenn die Clubs noch einen kleinen Vorsprung vor den Abstiegsrängen haben, wird der Verlierer der Partie am Freitag sich wieder ernsthaft mit dem AbstiegsKAMPF auseinandersetzen müssen. Nach dem letzten Spieltag, Köln verlor in Mainz trotz Überzahl, Gladbach verlor zu Hause 0:4 gegen den deutschen Meister, könnten böse Zungen behaupten, die Köpfe waren schon längst beim Derby.

Am Freitag dem 19.03.2010 20:30 wissen wir, ob die Köpfe auch klar sind, klar sind für die Schlacht vom Rhein!!!

Gruß Derbysieger

Foto: picture-alliance / Sven Simon

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Category: 1. FC Köln,Bor. M`gladbach – Autor: Derbysieger – 12:59

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