Posts Tagged ‘Rheinderby’

Category: Derbys Deutschland – Autor: Derbysieger – 18:52

Wir kommen zum zweiten Teil von “Europa in der Winterpause“.

In Erfurt trafen sich Rot Weiß Erfurt und der FC Carl Zeiss Jena zum 116. Thüringen Derby, wir titelten “Thüringen ist wieder Rot-Weiß“, in Anlehnung an den 2:1 Erfolg des RWE. Auf beiden Seiten brannte wieder der Kessel, hübsche Pyroaktionen, Spruchbänder und Choreographien, aufm Platz sollte es an diesem Tag einen Sieger geben. In der 78. Spielminute entschied Denis Weidlich das Spiel mit seinem 2:1 Siegtreffer, zuvor hatte Nils Pfingsten-Reddig in der 15. Spielminute per Elfmeter zum 1:0 getroffen, 5 Minuten später glich Josip Landeka für Carl Zeiss aus. Das Rückspiel findet vermutlich am 19.03.2011 statt, dann brennt Jena vor heimischen Publikum auf die Revanche.

Ein anderes Ostderby wurde zunächst abgesagt und auf den 24.11.2010 verlegt. Halle empfing in Leipzig Erzrivalen FC Magdeburg und verlor das Duell mit 0:2. Beide Vereine spielen in der Regionalliga Nord, haben dieses Jahr kaum noch eine Chance auf den Aufstieg, somit wird es ein weiteres Jahr in der Viertklassigkeit bleiben. Mittlerweile hat der FC Magdeburg ein neues modernes Fußballstadion, in Halle wird derzeit eins gebaut, somit wollten/wollen beide Vereine den Grundstein für eine bessere Zukunft legen.

In Holland blamierte sich das große Rotterdam. Feyenoord ging mit 10:0 im “de Klassiker” in Eindhoven beim PSV unter. Eine Niederlage, die auf ewig in den Köpfen der Fans sein wird. Nicht 10 Tore schenkte Borussia Mönchengladbach dem FC Köln, sondern 4, dennoch war es eine Demütigung auf heimischen Platz für die Geißböcke. So sehr man sich auch bei Borussia über diesen Derbysieg gefreut hat, seit dem Tag gab es keinen Punkt mehr in der Bundesliga, der VfL abgeschlagen Letzter, Köln nicht deutlich besser, aber auf dem Relegationsplatz. Auch das andere Rheinland-Derby konnten die Kölner nicht gewinnen, sie verloren unglücklich bei Bayer Leverkusen, die Fans haben aber einen beachtliche Pyroshow geliefert, die seines gleichen sucht.

Abschließen möchten wir dieses Kapitel Winterpause mit einem Clip, der Lust auf das kommende Jahr machen wird:

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Category: 1. FC Köln,Bor. M`gladbach – Autor: Derbysieger – 10:52

Es ist Derbyzeit im Rheinland, doch bisher ist davon wenig zu spüren. Es ist ruhig, hier und da liest man vereinzelte Threads und Postings, die einen freuen sich, andere haben regelrechte Angst dieses Derby zu verlieren. Vielleicht liegt es an der Situation beider Vereine, denn der FC und auch die Borussia sitzen am Tabellenende fest, die direkte Konkurrenz um den Klassenerhalt ist bereits Meilen voraus. Wer am Samstag verliert, der wird Spott ernten und der wird doppelt schmerzen, denn keiner von beiden Clubs kann sich eine Niederlage erlauben. Ein Unentschieden wäre symptomatisch, würde ebenso keinen helfen, außer der Konkurrenz.

Es ist zwar Derbyzeit, aber das Derby kommt zum falschen Zeitpunkt. Die RP schreibt: “Wer morgen die Nerven verliert, der wird auch die wegweisende Bundesliga-Begegnung verlieren”, genau das trifft den Nagel aufn Kopf, ein Nervenspiel, reine Kopfsache also und der Kopf ist nicht frei, der ist voller Sorgen, voller Abstiegssorgen.

Vielleicht ist es aber auch die Ruhe vor dem Sturm, die Borussen haben bereits in dieser Saison gezeigt zu was sie im stande sind, das Problem ist nur, dass 4 Tore geschossen werden müssen, um ein Spiel zu gewinnen. Vier Tore hat man in Köln schon öfter geschossen, zuletzt beim 2:4 Auswärtssieg im März 2009. Aber auch der FC hat bereits gezeigt, dass sie durchaus schnellen und starken Fußball spielen können. Das Heimspiel gegen Hoffenheim ging zwar 1:1 aus, aber die Geißböcke haben ein starkes Spiel gezeigt und die Hopp-Elf am Rand einer Niederlage gehabt. Zu Hause hat der FC Köln 7 von seinen 8 Punkten geholt, der 3:2 Sieg gegenüber dem Hamburger SV ist noch frisch. Der letzte Heimsieg der Kölner gegen Gladbach ist jedoch bereits 5 Jahre her, damals traf u.a. Prinz Poldi, der auch in diesem Jahr wieder mit von der Partie ist und gemeinsam mit Milivoje Novakovič dafür sorgen möchte, dass der Schnitt von 3 Gegentoren Mönchengladbach erhalten bleibt.

Derbytime, doch Freude sieht anders aus!

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Category: 1. FC Köln,Bor. M`gladbach – Autor: Derbysieger – 17:05

D-E-R-B-Y-T-I-M-E

Montag der 08.11.2010, noch 5 Tage, mit jedem Atemzug und jedem Gedanken an die bevorstehende Schlacht schlägt das Herz schneller, das Adrenalin hat die Aufgabe den Körper auf Kampf und Furcht vorzubereiten, es erhöht die Durchblutung in den Muskelgruppen. Gladbacher und Kölner geben sich die Infusion, das traditionelle und hoch explosive Derby im Rheinland steht bevor. Auch die Sicherheitsbeamten bereiten sich darauf vor, in ersten Gerüchten hieß es, dass für die Gästefans aus Mönchengladbach vor dem Stadion Zelte aufgebaut werden sollen, in denen Leibesvisitationen durchgeführt werden sollen, bisher wurden dieses Gerücht aber nicht bestätigt.

Fakt ist aber, dass auch dieses Jahr wieder ein Glasflaschenverbot eingeführt wurde, das aber wieder nur Fans von der Borussia betrifft. Schon bei der Abfahrt in Mönchengladbach soll es zu Kontrollen kommen, gut möglich, dass Fans ohne Karte erst gar nicht den Bahnhof betreten dürfen. Schon im Vorfeld gab es reichlich Briefe für ein Stadt- und Stadionverbot auf beiden Seiten. Nun ist die Nichtmitnahme von Glasflaschen nachzuvollziehen, doch auf der anderen Seite wird es Glasflaschen wieder auf Höhe des Bistros in Köln regnen, wie immer. Wenigstens dürfen die Gladbacher Gastronomen wieder Alkohol ausschenken, im Stadion selbst soll es am Samstag keinen Alkohol geben. Mehr als 1000 Polizisten wollen für Ordnung und Sicherheit sorgen. Auch im Vorfeld sollen sich Vertreter der “Fangruppen” in Mönchengladbach am Borussia Park getroffen haben. Warum im Borussia Park, das Spiel findet nicht in MG, sondern in Köln statt, und warum man wieder kuscht und am Ende wieder mit Flaschen beworfen wird, weiß der Kuckuck.

Sportlich gesehen sind beide Vereine auf Augenhöhe. Seit Jahren, an sich war es ja immer schon so, bis auf wenige Ausnahmen, dass sich beide Clubs im Gleichschritt in der Liga bewegen. Seit vielen Jahren kennt man in Mönchengladbach, als auch in Köln nichts anderes als den Abstiegskampf. Und auch dieses Jahr stehen die Vereine wieder mitten im Schlamassel. Borussia auf 18, der FC auf 17, Krisengipfel am Rhein. Ein Derby zu verlieren ist nie schön, aber wer dieses Derby verliert, ist auf dem besten Weg zurück in die zweite Liga, auch wenn es noch “früh” in der Saison ist. Vielleicht steigen am Ende der Saison beide Vereine ab, das wäre nur symptomatisch für die Parallele beider Clubs.

Auch für das Weitermachen beider Trainer ist der Ausgang des Spiels stark ergebnisabhängig. Gewinnt der kölsche Interimstrainer Frank Schaefer, darf er weitermachen. Bei einer Niederlage dürfte er seinen Platz wieder räumen, Huub Stevens und der ehemalige Gladbach-Coach Hans Meyer sollen die Favoriten auf dessen Posten sein. Auch Michael Frontzeck ist zum Siegen verdammt. Nur 7 Punkte konnte das Urgestein aus 11 Spielen holen, seine Abwehr kassiert im Schnitt 3 Tore pro Spiel, zu viel für einen Bundesligisten. Verliert er in Köln, dann hat er vielleicht noch 1-2 Spiele auf Bewährung, in Gladbach will man mit ihm weiter arbeiten, doch der Druck würde bei einer Niederlage weiter zunehmen.

Am 13.11.2010 um 17:15 (+1) wissen wir mehr, doch bis dahin schlägt das Herz … schneller und schneller, Bluthochdruck im Rheinland, da hilft nur noch eine Pille und die heißt:

D-E-R-B-Y-S-I-E-G

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Category: 1. FC Köln,Fortuna Düsseldorf – Autor: Derbysieger – 18:10

Der oder die Express? Egal! Auf express.de macht man wieder ein Fass auf, ein Altbierfass in Köln oder ein Kölschfass in Düsseldorf, kommt auf die Sichtweise an. Sie spekulieren, dass wenn der Eurovision Song Contest 2011 in Düsseldorf stattfinden sollte, müsste die Fortuna ihr Heimspiel woanders ausspielen müssen. Am 08.05.2011 hat die Fortuna ihr letztes Heimspiel, der Songcontest findet jedoch am 14.05.2011 statt. Warum spekuliert Express überhaupt? Man könnte doch sowohl das Heimspiel der Fortuna im Stadion austragen und den Grand Prix eine Woche später, es überschneidet sich doch nicht, oder?

Wie dem auch sei, vermutlich bedarf der Songcontest einen größeren Zeitpuffer aufgrund der Vorbereitung, who knows. Fortuna Düsseldorf müsste sein Heimspiel auswärts austragen, laut Express kommen dafür Gladbach, Schalke, Leverkusen, Duisburg und Köln in Frage. Dadurch, dass die erstgenannten Vereine allesamt an diesem Spieltag ein Heimspiel haben, soll Köln in die Bresche springen. Begründung auf express.de:

Am vorletzten Spieltag müssen alle Partien zeitgleich bestritten werden. Und ausgerechnet an diesem (vielleicht alles entscheidenden) Spieltag sind die Stadien in Gladbach, Duisburg, Leverkusen und auf Schalke mit ihren Heimmannschaften besetzt. Eine Alternative, die sich wohl niemand in der Stadt gerne vorstellt: Das RheinEnergie Stadion in Köln.

Hmm. Die genannten Clubs spielen bis auf Duisburg in der ersten Bundesliga, diese spielt bereits am 07.05.2011. Die zweite Bundesliga am 08.05.2011, also wo ist der Haken, wo überschneiden sich die Termine, wo sind die zeitgleich?

Lange Rede, kurzer Sinn, das Derby, bzw. die Rivalität beider Städte und Clubs, braucht wieder Nahrung, Express fühlt sich berufen und strickt sich etwas zusammen. Solange sie es nicht als die Wahrheit verkaufen, ist wenigstens für Unterhaltung gesorgt. Die Jungs aus Düsseldorf und Köln haben jetzt ein Gesprächsthema, die einen ärgern sich, andere nehmen es mit Humor.

Im übrigen, und das erwähnt man in dem Artikel nicht, der Eurovision Songcontest könnte auch in Berlin, Hamburg oder Hannover stattfinden, mal sehen ob ähnliche Spekulationen im Hamburger Abendblatt und in der Berliner Morgenpost folgen, schließlich stellen beide Städte brisante Stadt-Derbys in dieser Saison.

Gruß ins Rheinland.

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Category: 1. FC Köln,Bor. M`gladbach – Autor: Derbysieger – 13:48

Borussia Mönchengladbach und der 1.FC Köln trennten sich beim gestrigen Derby am Rhein 1:1, dabei ging das Ergebnis in Ordnung, sodass beide Teams, sowie die Anhängerschaft nicht unzufrieden sein können. Hauptsache nicht verloren, mag sich so manch einer gedacht haben.

Dass der Schiedsrichter nach genau 90 Minuten Spielzeit das Spiel abgepiffen hat, mag wohl auch aus Deeskaltionsgründen geschehen sein. Nach dem Spiel ging alles seelenruhig, als wäre es ein Freundschaftsspiel gewesen, geschlossen in die nahegelegenden Verkehrsmittel, zwar hörte man hier und da Anfeindungen, die hört man allerdings auch, wenn Schnee Weiß Betlehem auf Grün Weiß Donnerstag trifft. Einzig vorm Spiel gab es ein-zwei Aktionen, die an vergangene Derbys erinnerten.

Schon bei der Abfahrt in Mönchengladbach wurden die Fans in schwarz nach Flaschen, Alkohol und sonstigen Sachen kontrolliert, andere sogar mussten ihre Karten und ihre Ausweise vorzeigen. So ging es mit dem Mob im Sonderzug Richtung Köln-Ehrenfeld, wo ein riesiges Polizeiaufgebot den Gast aus Gladbach begrüßte. In Schwarz und Grün ging es dann mit der Straßenbahn über die Aachener Straße nach Müngersdorf. Die kölsche Fans begrüßten die Borussen weniger freundlich, wieder flogen Flaschen und andere Gegegenstände gegen die Straßenbahn und genau hier kann man kritisch hinterfragen was für einen Sinn ein Flaschenverbot für die Gladbacher hatte, wenn die Gefahr mit Flaschen beworfen zu werden viel größer war. Zum Glück ist auch diesmal wieder niemand von einer Flasche getroffen worden, nur wenn es weiterhin solche Idioten gibt, wird der Tag auch kommen, wo jemand verletzt wird. Den Flaschenschmeißern sollte klar sein, dass es keine Wattebällchen sind, die man sich in der sonstigen Freizeit zuwirft.

Am Stadion angekommen wurden Gladbacher und Kölner streng getrennt. Während die Gäste durchgelotst wurden, wurden die Gastgeber festgehalten. Erst als die “Fohlen” durch waren, öffneten sich die Schranken für die Geißböcke und genau hier kam es zum zweiten Zwischenfall. Hinter der Gästekurve gab es einen Zaun, der die Gladbacher und die Kölner, die ihrerseits eine Karte für die Nordkurve hatten, getrennt. Dieser Zaun wurde von einem großen Gladbacher Mob gestürmt. Wie zwei Gruppen kläffender Hunde stand man sich kurzzeitig gegenüber, die Polizei war schnell vor Ort, genau so schnell war Gladbach wieder auf seiner Seite.

Insgesamt war es ein ruhiges Derby. Zum einen hatte das mächtige Polizeiaufgebot Eindruck gemacht, zum anderen sorgte das zufriedenstellende Unentschieden nach dem Spiel für Ruhe. Vor dem Spiel kam Kritik auf warum man ein solches Hochsicherheitsspiel Freitags um 20:30 anpfeifen lässt. Am Ende kann die Staatsmacht mit bestem Gewissen sagen, sie habe alles richtig gemacht, keine bis wenig Fehler gemacht. Die Müdigkeit der Fangruppen tat sein übriges. Der Sonderzug kam gegen 1 Uhr nachts am Hauptbahnhof in Mönchengladbach an.

Zum Support beider Fangruppen ist zu sagen, dass der Punkt zumindestens bis zum 1:1 Ausgleich an Gladbach ging. Beeindruckend war der Gladbacher Wechselgesang in der ersten Hälfte. Die Fans vom FC hatten es schwer sich dagegen zu stämmen, vereinzelt kamen sie durch, im großen und ganzen bleibt aber die Erkenntnis, dass die Südkurve von Köln das gleiche Problem hat, wie viele Heimkurven. Auf eine Choreo verzichtete Köln, einzig einige Spruchbänder wie “Kontrolliertes Abbrennen von Pyrotechnik ist kein Verbrechen” wurden präsentiert. Die Banner der kölschen Fanclubs waren verkehrt herum aufgehangen als Protest gegen die Repressalien, die angedacht sind/waren und auch vollzogen wurden.

Das Spiel beider Mannschaften war ausgeglichen, letztlich kann man von einem gerechten 1:1 Unentschieden sprechen, auch wenn die Kölner in der Schlussviertelstunde das gefährlichere Team waren und sogar nach dem Ausgleich die Riesenchance zum Führungstreffer hatten. Beide Tore waren echt sehenswert, das von Reus durch ein tolles Solo und schön abgeschlossen und das Tor von Maniche, das der Portugiese mit einem Sonntagsschuss oben rechts in den Winkel abschloss. Somit gab es keinen Sieger, aber eben auch keinen Verlierer und genau das ist die positive Erkenntnis, denn nichts ist schlimmer, als gegen den Rivalen zu verlieren.

In diesem Sinne, DERBYSIEG!!!

Online Rennspiele

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Category: 1. FC Köln,Bor. M`gladbach – Autor: Derbysieger – 13:08

Rheinland DerbyImmer wenn das brisante Derby zwischen dem 1.FC Köln und Borussia Mönchengladbach bevorsteht, ist es nicht nur ein Spiel unter Rivalen, sondern ein Spiel um die Existenz. Beide Traditionsklubs haben die besseren Tage hinter sich, so treffen sich beide zum Match meist in den unteren Sphären der Tabelle.

Dabei sah es zunächst in dieser Saison nicht so aus. Der Prinz kam zurück in die Domstadt, zusammen mit Novakovic, so dachte man, würde man einen starken Sturm stellen. Mit Petit, Maniche und nicht zuletzt auch Tosic, hatte man, so dachte man, im Mittelfeld einen Sprung nach vorn gemacht. Einzig die Defensive, angeführt von Geromel und seinem Chef Mondragon, halten bisher das, was sie versprechen. In Köln, das weiß ein jeder, hebt man ab nach 2-3 guten Spielen in Folge, man sieht den Domstadtklub schon im internationalen Wettbewerb und wenn man dann wieder aufwacht, steht der FC dort, wo se auch jetzt wieder stehen, mitten im Abstiegskampf.

Nur 60km weiter in Mönchengladbach sieht es ähnlich aus. Beide Vereine haben in den vergangenen Jahren eine ähnliche Vita, genau wie der FC geht´s auch für die Borussia immer gegen den Abstieg. Doch auch für den VfL sah die Saison zunächst positiver aus. Und auch wenn Mönchengladbach noch 7 Punkte Vorsprung vor dem Relegationsplatz hat, fürchten die Fans in schwarz weiß grün, dass das Zittern wieder losgeht. Das wäre symptomatisch für diese Gladbacher Elf, die eine 2:0 und 3:0 Führung herschenkt, eine Elf, die zu oft  mit nur einem Tor Unterschied gewinnt, denn zu oft vergibt die Borussia eine sichere Führung und sorgt somit immer wieder für Spannung. Der Borusse zittert sich so durch die Saison und hätten die Borussen kein Fohlen als Maskottchen, wäre es spätestens diese Saison ein Zitteraal.

Auch wenn die Clubs noch einen kleinen Vorsprung vor den Abstiegsrängen haben, wird der Verlierer der Partie am Freitag sich wieder ernsthaft mit dem AbstiegsKAMPF auseinandersetzen müssen. Nach dem letzten Spieltag, Köln verlor in Mainz trotz Überzahl, Gladbach verlor zu Hause 0:4 gegen den deutschen Meister, könnten böse Zungen behaupten, die Köpfe waren schon längst beim Derby.

Am Freitag dem 19.03.2010 20:30 wissen wir, ob die Köpfe auch klar sind, klar sind für die Schlacht vom Rhein!!!

Gruß Derbysieger

Foto: picture-alliance / Sven Simon

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Category: 1. FC Köln,Bor. M`gladbach – Autor: Derbysieger – 12:59

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Category: Fortuna Düsseldorf,MSV Duisburg – Autor: Derbysieger – 09:36

Fortuna MSV DerbyKeine Frage, zwischen beiden Städten liegen grad mal 30km und auch der Rhein umfasst beide Einzugsgebiete, von daher kann man von einem Derby sprechen, wenn Fortuna Düsseldorf und der MSV Duisburg aufeinandertreffen. Was mich jedoch ein skeptisch macht, sind die freundschaftlichen Kontakte, die es in den letzten Jahren gegeben haben soll Also ein Derby, aber keine Rivalität? Das sah beim vergangenen Derby zwischen den Fortunen und den Zabras aber anders aus.

Während des Spiel zündeten die Fans vom MSV munter Feuerwerkskörper, warfen Gegenstände aufs Spielfeld und rissen wie schon die Gladbacher gegen Leverkusen komplette Sitzbänke aus den Verankerungen. Nach dem Spiel waren es dann die Düsseldorfer, die einen Angriff gegen die Duisburger starten wollten. Noch unklar warum der Zug der Duisburger angehalten hatte, der Düsseldorfer Mob versammelte sich um diesen, es sollen Gegenstände geflogen sein, zudem hat es Schmährufe gegeben. Also doch eine Rivalität zwischen den Anhängern beider Clubs oder nur ein Strohfeuer? Die Polizei hat bei diesem Vorfall wieder zu altbewährten Mitteln, wie Pfefferspray, Gummiknüppel und Hunden gegriffen.

Was ist also dran an einem Derby MSV Duisburg – Fortuna Düsseldorf, an einer Rivalität, an Antipathie und Hass beider Fangruppen?

Das Spiel wurde mit 2:0 von Fortuna Düsseldorf gewonnen, die sich damit oben festbeißen und nun ernsthaft vom Aufstiegskampf reden dürfen.

Bild espritarena.de

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Category: 1. FC Köln,Bor. M`gladbach – Autor: Derbysieger – 11:17

Wochenlang freuten sich beide Seiten auf dieses emotionale Derby. Im Internet wurden schon im Vorfeld zu Gewaltaktionen aufgerufen. Der geplante Derbymarsch konnte nicht stattfinden, eine nackte Nordkurve ganz ohne Choreo und eines der langweiligsten Fußballspiele zwischen Köln und Mönchengladbach, das je stattgefunden hat. Das mächtige Polizeiaufgebot hat angekündigte Gewalt im Keim erstickt. 1600 Beamte, Hundestaffeln, Wasserwerfer, Hubschrauber, sämtliche Einsatzwagen und nicht zuletzt das Alkoholverbot sorgten dafür, dass es in Mönchengladbach ruhig blieb.

Wo war die Choreografie der Gladbacher Nordkurve? Wo waren die sämtlichen Spruchbänder, die Botschaften für den Erzfeind? “Kein Shop – keine Choreo” war auf einem Spruchband zu lesen, ist das die Antwort? Sehr mager, aber um das beurteilen zu können, muss man schon ein Teil dessen sein. Bleibt nur zu hoffen, dass in Zukunft die Derbys zwischen den Erzrivalen vom Rhein farbenfroher gestaltet werden. Für ein bisschen Farbe sorgten die Kölner. Ganz in Rot machte sich ein großer Mob aus Köln in Richtung Mönchengladbach auf. Einige Rauchzeichen im Block der Gäste und gefährlich aussehende vermummte Halbstarke aufm Zaun.

Und was war los aufm Platz? Wie bereits erwähnt war es eines der langweiligsten Spiele zwischen den Rivalen, das beide Fangruppen je gesehen haben, sehen mussten. War es der fehlende Alkohol im Stadion? Stattdessen konnte man nämlich immer wieder einen starken süßlichen Tabakgeruch im Rund des Stadions ausmachen. Waren die Spieler etwa bekifft oder haben sich die Fans im nahgelegenden Holland einen Ersatz zum Alkohol beschafft? Fakt ist, das gestern hatte nicht sehr viel mit Fußball zu tun, auch wenn die Borussia die aktivere Mannschaft war und in einigen Situationen schon bemüht war das Derby zu gewinnen. Vielleicht ist es die sportliche Situationen beider Mannschaften, denn beide Teams stehen unten im Tabellenkeller. Mit der gestrigen Punkteteilung wird es nicht besser, Gladbach nun 15, Köln mit einem Punkt mehr auf Platz 13.

Bleibt zum Ende noch die Frage zu stellen, wird jetzt jedes Derby ohne Alkohol und mit einem solchen Polizeiaufgebot stattfinden? Im Rückspiel in Köln wohl undenkbar durchzuführen, aber mit der Provinz in Gladbach kann man es ja machen.

Kein Alkohol ist auch keine Lösung!!!

Bild und weitere Bilder auf pugbowler.de

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Category: 1. FC Köln,Bor. M`gladbach – Autor: Derbysieger – 15:16

Wenn am folgenden Samstag Borussia Mönchengladbach den 1. FC Köln zum rheinischen Derby empfängt, leuchten nicht nur die Alarmglocken bei den Sicherheitskräften. Vor allem die Fans beider rivalisierenden Vereine stehen sich in diesen Tagen, in bester Uli Hoeneß und Osram-Manier, mit hochroten Köpfen gegenüber. Nicht umsonst warben sowohl Gladbach-Geschäftsführer Stephan Schippers als auch Köln-Manager Michael Meier in einem gemeinsamen Aufruf gegen Gewalt um stimmungsvolle, aber friedliche Atmosphäre.

In der vergangenen Saison kam es zu einigen unschönen Szenen, die Beteiligten beider Seiten zeigten sich nicht unbedingt zimperlich, einer näheren „Der Andere hat aber zu erst angefangen“-Diskussion bedarf es dabei nicht. Es bleibt zu hoffen, dass sich die Scharmützel diesmal hauptsächlich auf das weite Grün im Borussen-Park beschränken werden.

Gladbach steht unter Druck, enormem Druck sogar: Die Pokalpleite gegen den MSV Duisburg mitgerechnet, haben die Fohlen nun die letzten sechs Partien verloren und finden sich nach ausgezeichnetem Saisonstart mittlerweile auf dem vorletzten Tabellenplatz wieder. Nur die Hertha aus Berlin präsentiert sich derzeit noch erfolgloser. Köln im Gegensatz dazu, nahm sich seine Auszeit zu Saisonbeginn, als man bis zum 6. Spieltag auf den ersten Saisonsieg warten musste und bereits erste Diskussionen über Trainer Zvonimir Soldo im Blätterwald entfacht wurden. Soldo hat mit den Geißböcken in der Zwischenzeit die Kurve bekommen und sitzt wieder relativ fest im Sattel. Für Michael Frontzeck dagegen könnte es bei einer neuerlichen Niederlage richtig kritisch werden und ausgerechnet der verhasste Nachbar kann erneut Schicksalsfee spielen. Bereits im Vorjahr musste der damalige Trainer Jos Luhukay nach der 1:2-Pleite, für die Milivoje Novakovic in der Schlussphase per direkt verwandeltem Freistoß sorgte, im Anschluss an das Derby seinen Stuhl räumen. Ähnliches droht nun auch Frontzeck.

Die Gladbacher hoffen ihrerseits vor allem auf einen Einsatz ihres Kapitän Filip Daems, der für die Stabilität in der Defensive von wichtiger Bedeutung ist. Des weiteren wird vom seit Wochen seiner Form hinterherlaufenden Neueinkauf Arango erwartet, dass er wieder Kreativität und Torgefahr ausstrahlt. Ein weiterer Problemfall hat sich am Wochenende dazu gesellt, als sich Raul Bobadilla mit seinem bizarren Versuch, ein Hackentor zu erzielen, anstatt sich einmal zu drehen und den Ball ins leere Tor zu schieben, weitestgehend lächerlich gemacht hat. Köln muss weiter auf Maniche verzichten und wird aller Voraussicht nach erneut auf seine stabile Defensive vertrauen, um nach und nach über die schnellen Offensivleute Nadelstiche zu setzen. Im Sturm sollen es Lukas Podolski und der wieder erstarkte Kapitän Milivoje Novakovic richten, der sich bei einem Freistoß in der Schlussminute den Ball wohl erneut zurechtlegen wird.

Marc Strasser bloggt für betfair.

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