Archive for Februar, 2013

Category: Derbys Deutschland,Hamburger SV,Hannover 96 – Autor: Derbysieger – 16:48

Wenn von einem Derby des Hamburger Sportvereins die Rede ist, gehen Fußballfans in aller Regel von einem Stadtduell gegen St. Pauli oder dem Nord-Klassiker gegen Werder Bremen aus: Seit sich jedoch auch Hannover 96 wieder zu einem ambitionierten Teilnehmer der Bundesliga aufgeschwungen hat, hat sich auch hier im allgemeinen Sprachgebrauch längst die Begrifflichkeit des Derbys durchgesetzt. Für viele Anhänger beider Mannschaften stellen die jährlichen Aufeinandertreffen ohnehin ein ganz besonderes Highlight dar – schließlich wird hier zumindest mancherorts noch immer eine tiefe Fan-Freundschaft gepflegt.

Selbst altgediente Klubmitglieder tun sich allerdings schwer damit, die exakten Anfänge der gegenseitigen Sympathiebekundungen auf ein exaktes Ereignis zurückzuführen; fest steht lediglich, dass die freundschaftlichen Beziehung wohl in den 80er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts ihren Anfang genommen haben. Was Kuttenträger und Hooligans damals begannen, wird heutzutage vor allem von den traditionsbewussten Ultras fortgeführt: So weisen bis zum heutigen Tage bei fast jedem Duell großflächige Banner auf das besondere Verhältnis der beiden Vereine hin.

Solidarität im Abstiegskampf

Einen neuerlichen Schub hat die Fan-Freundschaft zuletzt im Frühjahr des Jahres 2010 erhalten, als es für die 96er nach einer echten Katastrophensaison bereits mit Volldampf Richtung Zweiter Bundesliga ging. Beim direkten Aufeinandertreffen munterten damals die HSV-Anhänger ihre demoralisierten Gegenüber unter anderem mit dem Riesen-Banner: „96, Du wirst niemals untergehen“ auf – und auch in den folgenden Wochen hallten die unterstützenden Anfeuerungsrufe der Hamburger durch die Stadien der gesamten Republik.

Seither drückt sich das gegenseitige Wohlwollen nicht zuletzt durch regelmäßige Wechselgesänge aus: Der Klassiker „ob Schwarz-Weiß-Grün, ob Schwarz-Weiß-Blau, ihr zittert vor dem HSV“ sollte zumindest vereinzelt auch am Sonnabendnachmittag wieder zu hören sein. Die jeweiligen Klubführungen haben die Fan-Freundschaft zudem schon mehrfach durch eine Einladung des gegnerischen Stadionsprechers unterstützt; zudem weist auch das aufeinanderfolgende Abspielen der beiden Vereinslieder auf die Besonderheit des Derbys hin.

Momentan überwiegt die Konkurrenz

Verständlicherweise leidet jedoch auch die schönste Freundschaft darunter, wenn man sich sportlich in die Quere zu kommen droht – und da momentan von beiden Mannschaften vehement um den Einzug in die Europa League gerungen wird, dürften nun an diesem Wochenende kaum die ganz großen Gefühlsausbrüche zwischen den beiden Fangruppierungen zu erwarten sein. Für die Gastgeber geht es in der AWD-Arena schließlich darum, den Bundesliga-Dino nicht komplett aus den Augen zu verlieren. Da der Rückstand auf die sechstplatzierten Gäste bereits jetzt vier Zähler beträgt, dürften die Rothosen im Falle einer weiteren Niederlage vor heimischem Publikum kaum noch einzufangen zu sein.

Nach dem glorreichen 4:1-Erfolg in Dortmund, ist der Mannschaft von Thorsten Fink nun allerdings auch beim Gastspiel in Niedersachsen ein erfolgreicher Auftritt zuzutrauen; angesichts von drei Siegen aus der letzten vier Partien, scheinen die Elbe-Städter derzeit immerhin in ihrer besten Saisonphase angelangt zu sein. Die Hausherren trumpfen vor dem Aufeinandertreffen dagegen einmal mehr mit ihrer imposanten Heimstärke auf: Zuletzt wurden Greuther Fürth, Leverkusen, Wolfsburg und Hoffenheim allesamt mit Niederlagen nach Hause geschickt.

Kündigt sich angesichts der tabellarischen Nachbarschaft am Sonnabend somit ein völlig offenes Derby an, haben die Gäste zumindest in der Statistik knapp die Nase vorn: Von den bisherigen 49 Aufeinandertreffen entschied der HSV 20 Partien für sich und konnte zudem 15 Punkteteilungen verbuchen – der letzte Sieg in Hannover liegt dennoch mittlerweile schon beinahe fünfeinhalb Jahre zurück.

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Category: Derbys Italien – Autor: Derbysieger – 11:54

Zum 180. Mal kommt es am Sonntag in der Meisterschaft zum Mailänder Derby zwischen Internazionale und dem AC Milan, dem „Derby della Madonnina“ – benannt nach der Madonnenstatue auf der zentralen Turmspitze des Mailänder Doms. Zählt man auch diverse andere Bewerbe wie Coppa Italia, Supercoppa oder Champions League dazu, dann ist es bereits das 220. Aufeinandertreffen der beiden Mailänder Traditionsvereine in einem Bewerbspiel.
In der Meisterschaftsbilanz liegt Inter mit 67:60-Siegen voran, während in der Gesamtbilanz aller Bewerbspiele Milan mit 81:77 die Nase vorn hat. Im letzten Aufeinandertreffen gab es am 7. Oktober 2012 einen 1:0-Sieg von Inter.

Kampf um den internationalen Bewerb

Nach den vielen Erfolgen in den letzten Jahren – Inter Mailand war von 2006 bis 2010 fünf mal in Serie Meister und gewann 2010 die Champions League, die der AC Milan 2003 und 2007 für sich entschied und der 2011 zuletzt den nationalen Titel holte – waren die beiden Mailänder Vereine zuletzt eher auf dem absteigenden Ast.

In der Meisterschaft belegt der AC aktuell den dritten Rang, der die Rossoneri zur Qualifikation für die Champions League berechtigen würde. Der Rückstand auf die beiden Erstplatzierten Juventus Turin und SSC Neapel ist mit 11 bzw. 7 Punkten aber bereits beträchtlich. Einen Punkt dahinter belegt Inter derzeit nur Platz fünf und hätte damit für die nächste Saison einen Europa-League-Startplatz inne. Allerdings lauert nur einen weiteren Punkt dahinter der AC Florenz, der den Nerazzurri am vergangenen Sonntag ein 4:1-Debakel zufügte.

Inter ohne Milito, der AC mit Balotelli

Das war nicht die erste Pleite, die sich Inter im Jahr 2013 erlaubte. Bereits am Dreikönigstag setzte es in Udine ein 0:3 und auch Abstiegskandidat Siena musste man sich mit 1:3 geschlagen geben. Vor der Niederlage in Florenz schufen sich die Schwarz-Blauen mit dem 2:0-Heimsieg über Cluj zumindest eine gute Ausgangsposition in der Europa League. Allerdings wurde dieses Ereignis durch den Kreuzbandriss von Diego Milito empfindlich getrübt.

Während Inter im Derby also auf seinen Stürmerstar verzichten muss, kann Milan seine Neuerwerbung Mario Balotelli aufbieten. Der im Jänner vom englischen Meister Manchester City geholte Teamstürmer erzielte in seinen bisherigen drei Meisterschaftsspielen bereits vier Tore, zwei Mal traf er dabei vom Elfmeterpunkt.

 

balotelli

Mario Balotelli – damals noch im Dress von Inter Mailand (Quelle: wikipedia)

Besonders brisant wird das Antreten von Balotelli im rot-schwarzen Dress dadurch, dass dieser noch bis 2010 für Inter gestürmt war – dabei mit den Nerazzurri drei Mal Meister wurde und die Champions League gewann – ehe er nach England wechselte.

Milan 2013 in der Meisterschaft noch unbesiegt

Im Kalenderjahr 2013 haben die Rossoneri noch kein Meisterschaftsspiel verloren – allerdings schied man in der Coppa Italia gegen Meister Juventus nach Verlängerung aus. Im Giuseppe-Meazza-Stadion hat der AC die letzten sieben Meisterschaftsspiele alle gewonnen, die letzten vier jeweils mit dem Resultat von 2:1.

Aber auch Inter ist im eigenen Stadion nur schwer zu schlagen. Im September 2012 gab es zwei Heimniederlagen gegen Siena und den AS Rom, seitdem sind auch die Nerazzurri in Mailand unbesiegt. Während Inter daheim bereits drei Mal unentschieden spielte, gab es bei Spielen des AC Milan in dieser Saison in Mailand noch kein Remis.

Internationale Aufgaben vor dem Derby

Unter der Woche sind beide Vereine noch international tätig. Dabei haben die Rot-Schwarzen in der Champions League mit dem FC Barcelona zwar eine besonders schwere Aufgabe zu bewältigen, allerdings auch einen Tag mehr Zeit zur Regeneration als die Schwarz-Blauen, die erst am Donnerstag in Cluj antreten.

Ein Blick auf die Sportwetten lässt ein knappes Ergebnis erwarten, wobei dem AC Milan von den meisten Wettanbietern leichte Vorteile zugebilligt werden. Für einen Sieg der Rossoneri kann man das 2,4 bis 2,6-fache des Wetteinsatzes gewinnen, während die Quoten für einen Sieg von Inter sich zwischen 2,6 und 3,0 bewegen.

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Category: Derbys Österreich – Autor: Derbysieger – 11:38

Am Sonntag, den 17. Februar 2012, steht gleich zum Rückrunden-Auftakt der österreichischen Bundesliga zum 304. Mal das Wiener Derby zwischen Rapid und Austria auf dem Programm. 124 Mal siegten dabei die Grün-Weißen, 111 Mal jubelte die Austria, 68 Mal gab es ein Unentschieden.

Allerdings kippte das Verhältnis zuletzt deutlich zugunsten der Violetten. In den letzten sieben direkten Duellen gab es keinen Rapid-Sieg mehr und darüber hinaus erzielten die Grün-Weißen dabei nur einen einzigen Treffer. In den letzten vier Spielen blieb der Rekordmeister gänzlich ohne Torerfolg.


Ein Platzsturm und die Folgen

Begonnen hatte diese Serie am 22. Mai 2011, als das Derby im Hütteldorfer Hanappi-Stadion nach 26 Minuten aufgrund von Fan-Ausschreitungen abgebrochen werden musste. Zu diesem Zeitpunkt lag die Austria mit 2:0 voran, das Spiel wurde schließlich mit 3:0 für die Violetten gewertet, zudem musste Rapid das erste Spiel der Saison 2011/12 vor leeren Rängen austragen.

Die Vereinsführung der Hütteldorfer beschloss daraufhin, die folgenden Heim-Derbys aus Sicherheitsgründen im größeren Ernst-Happel-Stadion auszutragen. Diese Maßnahme nahmen viele Anhänger dem Verein übel. Überhaupt ist das Verhältnis zwischen Verein, Fans und Mannschaft seit den Vorkommnissen um den Platzsturm einigermaßen getrübt. Erst zu Beginn der laufenden Saison kehrten die Grün-Weißen in ihr Heimstadion zurück, gingen aber trotz hoher Erwartungen sang- und klanglos 0:3 unter.


Austria in der Erfolgsspur

Während Rapid insgesamt eine höchst wechselhafte Herbst-Saison durchlebte – unter anderem mit zwei Siegen gegen Meister Red Bull Salzburg aber auch zwei Niederlagen gegen Aufsteiger Wolfsberg – eilte der Stadtrivale aus Favoriten in der Meisterschaft von Sieg zu Sieg. Vor allem auswärts legte die Austria unter Trainer Peter Stöger eine unglaubliche Serie hin und blieb in allen zehn Spielen auf fremden Plätzen ungeschlagen und ging dabei gleich acht Mal als Sieger vom Platz.

Damit legten die Violetten den Grundstein zum Herbstmeistertitel und zu einem Sieben-Punkte-Vorsprung auf Titelverteidiger Salzburg, der die Hoffnung nährt, erstmals seit 2006 wieder den Meistertitel zu erringen. Rapid hat als Tabellen-Dritter bereits einen Rückstand von zehn Punkten. Ein Sieg im Derby ist für die Grün-Weißen demnach fast Pflicht, um im Titelrennen doch noch mitmischen zu können.


Personelle Änderungen in der Winterpause

Beide Vereine haben sich in der Winterpause verstärkt – sowohl bei der Austria als auch bei Rapid kehrten mit Nacer Barazite bzw. Branko Boskovic alte Bekannte wieder an ihre frühere Wirkungsstätte zurück. Die Grün-Weißen verpflichteten darüber hinaus Stürmertalent Marcel Sabitzer und gaben dafür Christopher Drazan (an den 1. FC Kaiserslautern) und Muhammed Ildiz (an den 1. FC Nürnberg) ab.

Rapid baut außerdem auf einen wiedererstarkten Kapitän Steffen Hofmann, der nach Verletzungsproblemen wieder fit ist. Bei der Austria soll Topscorer Philipp Hosiner – der im Herbst bereits 21 Mal erfolgreich war – für die entscheidenden Tore sorgen.

Ein klarer Favorit läßt sich im Vorfeld des 304. Wiener Derbys jedenfalls nicht erkennen – mit einem Blick auf die Fußballwetten erkennt man eine relativ offene Ausgangsposition mit etwa gleich großen Siegchancen für Rapid und Austria!

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Category: Derbys Deutschland,Hertha BSC,Union Berlin – Autor: Derbysieger – 13:47

Dass sich die Eröffnung des neuen Flughafens in der deutschen Hauptstadt immer weiter in die Länge zieht, ringt den Berlinern längst nur noch humoristische Einlagen ab – so macht seit etlichen Monaten der Witz der Runde, dass die Millionenmetropole alles außer Flughafen bauen, S-Bahn betreiben und Fußballspielen kann. Zumindest beim Kampf um das runde Leder kündigt sich mittlerweile jedoch ein baldiges Endes des Elends an: Momentan mischen schließlich gleich beide Berliner Zweitligisten munter im obersten Tabellendrittel mit.

Wenn es somit am Montagabend im Olympiastadion zum direkten Duell der beiden Lokalrivalen kommt, kann mit gutem Recht von einem Aufstiegsgipfel gesprochen werden – selbst wenn diese Aussage wohl bei Fans aus beiden Lagern zwangsläufig Widerspruch provoziert. Die gastgebende Hertha hat die sofortige Rückkehr in die Bundesliga dank einer langgestreckten Siegesserie schließlich bereits jetzt so gut wie sicher unter Dach und Fach gebracht, während das Abenteuer Erstklassigkeit im Masterplan der Unioner zum jetzigen Zeitpunkt noch gar nicht vorgesehen ist.


Union geht als Außenseiter ins Derby

Selbst wenn sich die Eisernen am zurückliegenden Wochenende auf den vierten Tabellenrang verbessern konnten, übt man sich in Köpenick weiter in Bescheidenheit; von der ‚Zielstellung Platz fünf bis sieben‘ wird bei den Ost-Berlinern weiterhin keinen Zentimeter abgerückt. Und zumindest vor dem schweren Gang nach Charlottenburg liegt den Rot-Weißen viel daran, dass der Ball auch weiterhin erst einmal flachgehalten wird: Mit der Rolle des vermeintlich chancenlosen Underdogs haben die Unioner in den zurückliegenden Derbys schließlich fast immer gute Erfahrungen gemacht.

In den bisherigen drei Vergleichen konnte der in sportlicher Hinsicht klar tonangebenden Hertha nämlich erstaunlicherweise eine ausgeglichene Bilanz abgetrotzt werden; aus Sicht der Ost-Berliner ragt dabei nach wie vor der sensationelle Sieg im Olympiastadion aus dem Frühjahr 2011 heraus. Der mittlerweile in Cottbus kickende Mosquera sowie Kapitän Mattuschka drehten an jenem Nachmittag den frühen Rückstand durch Hubnik in einen kaum für möglich gehaltenen Triumph: Wer damals nach Schlusspfiff den legendären Unioner Pressesprecher Christian Arbeit vor Rührung und Fassungslosigkeit hemmungslos weinen sah, kann leicht erahnen, dass das Derby trotz seiner geringen Tradition schon eine ganze Menge Geschichten zu bieten hat.


Brisanz im Ost-West-Duell

Nach dem zwischenzeitlichen Aufstieg der Hertha macht es nun fast den Eindruck, als wären die Charlottenburger eigens noch einmal in die Niederungen der Zweitklassigkeit zurückgekehrt, um die bösen Geister der Vergangenheit loswerden zu können; so wurde die einstige Schmach bereits im vergangenen Herbst mit dem 2:1-Erfolg an der Alten Försterei erfolgreich getilgt. Doch auch bei diesem Sieg hatten sich die verbissen kämpfenden Gastgeber lange Zeit als ebenbürtig erwiesen; nachdem der Unioner Quiring die Führung durch Wagner egalisierte, war im September jedoch der alte Dame in Gestalt des einmal mehr als Matchwinner in Erscheinung tretenden Ronny das letzte Wort vorbehalten.

Dass sich der Unioner Torschütze im Nachhinein darüber echauffierte, dass ausgerechnet „die Wessis in unserem Stadion“ ihre Party feiern konnten, deutete dabei einen Berliner Ost-West-Konflikt an, der Jahrzehnte nach der Wiedervereinigung allenfalls noch unterschwellig zum Tragen kommt. Schon am folgenden Tag hatten etwa die hauptstädtischen Gazetten flugs nachgezählt und der staunenden Öffentlichkeit offengelegt, dass der Kader der Herthaner deutlich mehr Ost-Berliner Eigengewächse als Union aufzubieten hat. Darüber hinaus ziehen die Blau-Weißen zumindest in ihren besseren Tagen längst ein Gesamtberliner Publikum in ihren Bann – und auch die Eisernen können mittlerweile darauf bauen, dass ihre Anhängerschaft im weiten Teilen der Metropole verwurzelt ist.

Da einem Lokalderby ein zusätzlicher Schuss Brisanz jedoch natürlich nicht schaden kann, steht am kommenden Montag dann aber doch unter anderem auch wieder die Ehre der jeweiligen Berliner Stadtteile auf dem Spiel – zumindest die Wettanbieter gehen vorab davon aus, dass dieses Mal dann erneut von der Hertha gejubelt werden kann.

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