Archive for März, 2009

Category: Derbys Großbritannien – Autor: Derbysieger – 10:35

South Wales Derby werden Spiele der Erzrivalen Cardiff City und Swansea City genannt. Am 07. September 1912 wurde das erste Spiel zwischen den beiden Clubs aus Wales ausgetragen, das 1:1 endete. Beide Vereine wurden damals zu den erfolgreichsten ihres Landes und trafen sich regelmäßig zum Derby. In den letzten Jahren gab es nur wenige Aufeinandertreffen beider Clubs, da teilweise in unterschiedlichen Ligen gespielt wurde. Durch diese unterschiedliche Ligazugehörigkeit ruhte die Rivalität zeitweise, jedoch treffen die Teams in der Saison 2008/2009 wieder in der englischen Championship aufeinander.

Spiele zwischen den Bluebirds und den Swans wurden oftmals von Gewalt der rivalisierenden Gruppen überschattet. So zum Beispiel 1993,  damals stürmten die Fans von Cardiff das Spielfeld in Richtung Swansea-Tribüne, die daraufhin Sitze rausrissen und diese als Wurfgeschoss einsetzten. Im Nachhinein bekam dieses Spiel den Namen „The Battle Of Ninian Park“.

Nur einen Monat vor dem Hinspiel im November 2008, in dem sich die Clubs 2:2 trennten, kam es im Carling Cup zum Derby. Die Swans schlugen die Bluebirds mit 1:0, die Bluebird schlugen sich hingegen nach dem Spiel mit der Polizei, woran sich die Swans beteiligten.

Am 04. April 2009 kommt es dann zum nächsten Showdown, Cardiff empfängt Swansea im Ninian Park zum 153. South Wales Derby.

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Category: Derbys Osteuropa – Autor: Derbysieger – 16:18

Am Sonntag findet in Polen das Derby zwischen Wisla Krakau und Cracovia Krakau statt. Derbysieg.com hat sich auf die Spuren dieses Stadtderbys begeben und interessante Infos entdeckt.

Neben Polonia und Legia Warschau ist das Derby Wisla und Cracovia wohl eines der bekanntesten in unserem Nachbarland Polen. Wisla, so wie der Erzrivale Cracovia sind die ältesten Fußballclubs in Polen, beide wurden 1906 gegründet. Das erste Spiel zwischen den beiden Vereinen wurde 1908 ausgetragen. In Polen nennen sie dieses Derby „Heiliger Krieg“, nachdem in den 20er Jahren ein Fußballer von Cracovia vor einem Spiel der Erzrivalen sagte: „Na, meine Herren, wir gehen jetzt in den heiligen
Krieg“. 2005 zündeten 25000 fanatische Fußballfans im Stadion Kerzen für den sterbenden Papst Johannes Paul II an, beide Fangruppen erklärten den „Heiligen Krieg“ für beendet. Doch der Krakauer Frieden hielt nicht lange. Schon beim nächsten Lokalderby im Mai 2005 flammte der „heilige Krieg“ erneut auf. Seither kämpfen die Wisla-„Hunde“ wieder gegen die „Juden“ von Cracovia. Die „Hunde“ hauen mit Baseballschlägern zu, die „Juden“ zücken Messer und zielen auf Oberschenkel, Hintern und Schultern des Gegners. Sterben soll keiner, aber Blut soll fließen – das verlangt der Ehrenkodex der Krakauer Hooligans. Was zählt, sind die im Kampf eroberten Schals des Gegners und die selbst erlittenen Verletzungen. Je mehr Schals und genähte Fleischwunden, desto höher steht ein Fan in der Hooliganhierarchie. Nur der antifaschistische Verein „Nigdy Wiecej“ („Nie wieder!“) kritisiert Hooliganschreie wie „Juden ins Gas!“ oder Transparente, auf denen „Arbeit macht frei“ zu lesen ist, als antisemitisch. In der Öffentlichkeit ist das kein Thema, nennt sich doch eine Krakauer Bande sogar „Juden-Gang“ und ist stolz darauf, als besonders brutal zu gelten.

Bei diesem Derby setzt man sein Leben aufs Spiel, nur um an einen Schal des Gegners kommen. Am 02.04 hat Papst Johannes Paul II seinen vierten Todestag, Zeit dass das Krakauer Derby wieder ein wenig friedlicher wird.

Derby 2006:

-Wisla Krakau Ekstraklasa Cracovia Krakau-
3. Platz
20 Spiele – 38 Punkte – 31:15 Tore
Ekstraklasa
21. Spieltag
So, 22.03.2009 – 17:00
Stadion Reymonta
Gesamtkapazität: 25.000
Schiedsrichter: noch offen
Zum Gamesheet
14. Platz
20 Spiele – 20 Punkte – 17:26 Tore
Ekstraklasa
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Category: 1. FC Köln,Bor. M`gladbach – Autor: Derbysieger – 16:59

Mit dem Motto machten sich die Borussen auf nach Köln, die Elf vom Niederrhein setzte das Motto in die Tat um und holten für die Fans den langersehnten Derbysieg.

74 mal trafen sich der FC und die Borussia zum rheinischen Derby in der Liga und umso häufiger man sich trifft, umso brisanter wird dieses Derby. Gestern flogen schon wieder Gegenstände, wieder gab es Schlägereien, wieder Festnahmen, wieder Stadionverbote, wieder Rauchzeichen ausm Block, es war wieder Derbyzeit im Rheinland.

Schon vorm Spiel soll es gekracht haben zwischen den Fans, so zeigt folgendes Video, wie die Kölner die Ankunft der Gladbacher begrüßen:

Mit dieser Aktion brüsten sich sämtliche Domstädter in verschiedenen Foren. Ob sie sich auch noch mit so etwas brüsten, wenn sie mit Leuchtraketen, Steinen und Flaschen Menschen verletzen? Denn das scheint ja die Absicht zu sein, schließlich werden die Utensilien als WAFFEN eingesetzt.

Mönchengladbach hat aber auch seinen Teil zum gestrigen Derby beigetragen, so stürmte ein kleiner Teil den Gästeblock, nachdem für alle Gästefans grad mal zwei Eingänge bereitgestellt wurden:

Bevor die Fohlen dann die Geißböcke aufm Spielfeld eiskalt auskonterten, was an die guten alten Siebziger erinnerte, gab es noch das ein oder andere Rauchzeichen im Gästeblock:

Die Südkurve zeigte eine ganz akzeptable Choreo „Millionen lieben den Fc Köln“:

Millionen lieben den FC und die B*ld liebt ihn auch, schließlich titelte das Fachblatt für Blöd und Co. „Jungs, so wollen wir EUCH heute wieder jubeln sehen“ und zeigten ein Bild mit dem jubelnden Sanou. Nun liebe B*ld-Zeitung, daraus wurde nichts, 2:4 Derbysieg für Borussia Mönchengladbach, eigentlich ein guter Augenblick sich wie ne Fahne im Winde zu drehen und auf Euren FC wieder einzuprügeln.

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Category: 1. FC Köln,Bor. M`gladbach – Autor: Derbysieger – 22:06

Kein Bock mehr auf Köln: Der Geißbock hat sich schon mit der Raute ausgestattet. Abgesehen von ihm gibt’s noch genügend Gründe, warum Borussia am Samstag das Derby in Köln für sich entscheidet. Andreas Gruhn von der RP hat die „Elf vom Niederrhein“ zusammengestellt.

1. Das Maskottchen

Ein Fohlen gegen einen Geißbock, Jünter gegen Hennes. Wobei das Wort Geißbock ja schon ein Widerspruch in sich ist. Denn die weibliche Ziege ist eine Geiß, das männliche Tier ein Bock. Hmmm. Fassen wir zusammen: Eine Herde Hengste gegen einen Haufen Hausziegen. Klarer Vorteil für Borussia.

2. Das Wahrzeichen

Man schaue einfach mal auf die Erbauung des Mönchengladbacher Wahrzeichens. Unsere Ahnen bauten das Münster bereits im 10. Jahrhundert. In Köln jedoch war diese eine Kirche da, na, der Dings, ach, genau: der Dom, im 19. Jahrhundert immer noch nicht ganz fertig. Wir halten fest: Kölner brauchen ganz lange für ‘ne Hütte, mitunter 600 Jahre.

3. Die Kultur

Zugegeben: Die Eintrittskarte ins Stadion muss kein Gemälde sein. Aber ein bisschen mehr als Striche und Zahlen dürfen es schon sein, liebe Kölner. Man könnte das Papier höchstens als gescheiterten Kubismus durchgehen lassen. In Sachen (Spiel-)Kultur haben die Gladbacher die Nase vorn.

4. Der Fluss

Wen interessiert der Rhein, wer einmal an der schönen Niers war? Kein Verkehr, nicht so viel Schmutz, hier und da mal ein Angler, keine holländischen Großfrachter grätschen dazwischen ­ das ist perfekt für den Gladbacher Spielfluss. Der Rhein wird erst hinter Köln schön.

5. Der Sekt

Hans Meyer vermutete einst: „In Köln haben sie vier Tage lang die Geschäftsstelle abgeschlossen und jede halbe Stunde eine Flasche Sekt entkorkt, als sie den Toni Polster für 1,8 Millionen Mark nach Gladbach verkauft hatten.” Nur vier Tage lang. Pah. Meyer selbst konnte Jahre später sogar wochenlang in Rotkäppchen-Sekt baden, als eine Lkw-Lieferung plötzlich vor seiner Tür stand.

6. Das Bier

Wenn eine Brauerei 1904 gegründet wird, dann nennt der Kölner das Früh. Wenn eine Brauerei 1266 gegründet wird, dann nennt der Niederrheiner das Alt. Das Dunkle wiederum wird sogar in Brasilien oder in Singapur gebraut. Während Kölsch einen Aktionsradius von (Schätzung!) 32,5 Kilometern hat. Bricht man das auf ein Spielfeld herunter, stellen wir fest: Köln ist Standfußball, Gladbach weltgewandt, nur oft verkannt.

7. Das Gründungsjahr

Als die Borussia sich im Jahr 1900 gründete, da wurde in Köln am Dom noch mit Murmeln gespielt ­ wenn der denn schon fertig war. Und im Abstiegskampf wissen wir: Die Erfahrung macht‘s.

8. Der Hofadel

Die Kölner müssen noch etliche Wochen auf ihren Prinzen warten. Gladbach dagegen hat seinen Königs schon viele Jahre.

9. Der Name

Mönchengladbach ­ dieser Name allein, über den Italiens Nationaltorwart Gianluigi Buffon sagte, er klinge wie Sehnsucht, also dieser Name, das ist Fußball-Romantik. Nehmen wir dagegen Köln. Auf den ersten Blick ganz praktisch, denn der Kölner vermag den Namen seiner Heimat auch nach 20 Kölsch noch fehlerfrei zu rülpsen. Versuchen Sie das mal mit Mönchengladbach!

10. Wer?

In anderen Städten gibt es T-Shirts mit dem Aufdruck: „Wer zum Henker ist dieser Köln?” Das gibt es mit Mönchengladbach nicht. Jeder kennt uns, jeder mag uns.

11. Die Römer

Die Römer wissen genau, warum sie Köln um das Jahr 450 verließen. Als sie 1982 einmal wiederkamen, flog Köln gleich aus dem Uefa-Cup. Nach Gladbach haben sich die Römer gar nicht erst getraut!

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Category: Bor. M`gladbach – Autor: Derbysieger – 17:24

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Category: 1. FC Köln,Bor. M`gladbach – Autor: Derbysieger – 15:39

Overath & Co konnten in den Tagen vor dem Derby gegen Mönchengladbach nicht abgehört werden. Die Herren sitzen im Keller und wienern die Adiletten fürs Spiel. Als Informant muss man neben Kölsch auch weitere exotische Sprachen verstehen können. Dazu gehören auch verschiedene Tiersprachen. Deswegen konnten wir diesmal ein Telefonat zwischen Hennes VIII und Borussia-Maskottchen „Jünter“ verfolgen:

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Category: Hamburger SV,Werder Bremen – Autor: Derbysieger – 11:15

Das Duell der Nordrivalen Hamburger SV und Werder Bremen ist das Highlight im DFB-Pokal-Halbfinale. Nationalspielerin Ariane Hingst zog im Beisein von Bundestrainer Joachim Löw bei der Auslosung am Samstagabend im Aktuellen Sportstudio des ZDF das insgesamt siebte Aufeinandertreffen der beiden Nordlichter im Pokal.

Quelle 1asport.de

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