1. FC Köln

Category: 1. FC Köln,Bor. M`gladbach – Autor: Derbysieger – 15:25

M´gladbach - Köln 5:1

Das hatten sich die etwa 7.000 Kölner anders vorgestellt, sind se doch nach Mönchengladbach gereist, um der Borussia den Todesstoß zu versetzen. Stattdessen war es ein Derby ganz nach dem Geschmack der Gladbacher. Wie die Raubtiere machten sich die Fohlen über die Geißböcke her, 1x Arango, 2x Reus, 1x Daems und 1x Nordtveit. Am Ende konnte der FC froh sein nur 5 Tore bekommen zu haben, es hätten durchaus 7 sein können, doch Idrissou ging das ein oder andere mal zu fahrlässig mit seinen Torchancen um.

5:1, in Worten FÜNF zu EINS! Nach dem 4:0 Hinspiel Erfolg der Borussia, macht das 9:1 Tore und 6 Punkte, ein toller Erfolg, aber die Abstiegssorgen sind nach wie vor groß und die Hoffnung gering, doch diese ist zurückgekehrt in den Borussia Park.

Wer lieber mit dem Hund Gassi war, mit der Familie picknicken oder zum Komasaufen im Biergarten war, um sich selbst zu schützen, der wird sich hinterher ärgern nicht dabei gewesen zu sein. Zum ersten mal seit langem war das Derby in Mönchengladbach nicht ganz ausverkauft, teilweise wurden Tickets zurückgegeben, weil man sich die Schmach des Erzfeindes nicht antun wollte, doch diese blieb größtenteils aufgrund des Spektakels aufm Platz aus. Mit 53.104 Zuschauern und Fans war der Borussia Park dennoch gut besucht.

Intro FC Fans

Nun werden die Kölner sicherlich sagen, dass der Gladbacher Support tot sei. Ein wenig mag das sogar stimmen, im heimischen Borussia Park geht deutlich weniger, als auswärts, aber das trifft doch auf fast jeden Verein mittlerweile zu. Die Fans in Rot-Weiß glänzten zu Beginn mit einer schönen südländischen Atmosphäre, 15-20 Bengalos dürften es gewesen sein. Dies soll auch zu Festnahmen geführt haben, ob vor, während oder nach dem Spiel, zumindest wenn der Bericht der Polizei MG stimmt.

Apropo Polizei, da war ja noch was: “MG ♥ 110″ war auf Tshirts der Kölner zu lesen, was auch immer das heißen mag, der Block 1900 bedankte sich artig für die nachträglichen Glückwünsche zum Anlass des 110. Geburtstag der Borussia.

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Category: 1. FC Köln,Bor. M`gladbach – Autor: Derbysieger – 16:37

Wenn am Sonntag die Borussia den verhassten FC empfängt, dann ist es vermutlich die allerletzte Chance für Mönchengladbach nochmal Hoffnung auf den Klassenerhalt zu verbreiten. Die Fanszene ist zwiegespalten, für viele steht der Abstieg bereits fest, auch wenn rechnerisch noch alles möglich ist, aber das ist Theorie und wohl Wunschdenken, das totale Ausblenden der Realität und das Nagen am letzten Strohhalm. Die Realität sieht anders aus, gegen die direkte Konkurrenz konnte mehrfach nicht gewonnen werden, es sind 5 Punkte auf den Relegationsplatz, den die Millionentruppe von VW belegt, auf Platz 15 sind es sogar 7 Punkte, die Verantwortlichen räumen keine Fehler ein und müssen am Ende der Saison dafür grade stehen. Und wenn das noch nicht genug, kommt mal eben so eine Opposition um die Ecke, die sich “Initiave Borussia” nennt, die aus dem ganzen Kapital schlägt, auch wenn die Masse der Nordkurve diese Leute nicht will.

Und ausgerechnet jetzt kommt das Derby! Das Derby gegen eine Mannschaft, die nach dem 0:4 Hinspiel bereits tot war, Trainer Soldo wurde wenige Tage später entlassen, Manager Pleitemeier folgte kurz darauf. Seitdem geht es in Köln aufwärts, das Glück kam zurück und mittlerweile kann man aufgrund eines klaren Kopfes und erledigter Abstiegssorgen befreit aufspielen. Dieses Derby kommt für alle Fans des FC Kölns zum richtigen Zeitpunkt, all die Schlachten, die in den letzten Jahren verloren gingen, kann man mit einem Akt zunichte machen, denn wenn man in Gladbach gewinnt, dann mit Sicherheit zur Freude von rot-weiß-rot und zum Leid von schwarz-weiß-grün.

Das Schmerzvolle an der Sache ist, die Fans von Borussia Mönchengladbach können keine Antwort darauf geben, stattdessen meiden einige dieses Spiel, gehen lieber mit dem Hund Gassi, mit der Familie picknicken oder zum Komasaufen in den Biergarten. Zu viel für die Mönchengladbacher Seele, die sich den Sommer herbeisehnt und vor allem die neue Saison, um dann mal wieder mit Freude und Jubel ihre Borussia in vollen Zügen genießen zu können, das ist die Hoffnung, die nach der Resthoffnung Klassenerhalt bleibt, Hoffnung auf bessere Tage.

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Category: 1. FC Köln – Autor: Derbysieger – 13:46

Das Intro, das die Ultraszene Köln beim Auswärtsspiel in Leverkusen hinlegte, erinnerte stark an italienische Verhältnisse. Es waren nicht 1-2 bengalische Fackeln, die im Gästeblock brannten, sondern 10-20 Bengalen mehr. Wenige Tage vorher haben Ultragruppen aus ganz Deutschland eine gemeinsame Erklärung (Pyrotechnik legalisieren) herausgebracht, darunter auch die Ultraszene Köln.

In dieser Erklärung wurde gefordert kontrollierte Pyrotechnik zu legalisieren, Pyrotech sollte verantwortungsvoll eingesetzt werden:

  • Schluss mit Böllern, Kanonenschlägen und sonstigen Knallkörpern. Die Dinger sind klein und fies, weil niemand auf den Schlag vorbereitet ist. Und Feierstimmung schaffen sie auch nicht.
  • Pyrotechnik gehört in die Hand, auf keinen Fall in die Luft und nach Möglichkeit nicht auf den Boden. Leuchtspurgeschosse sind ebenso tabu wie die „Entsorgung“ von Bengalischen Feuern in den Innenraum, auf’s Spielfeld oder in Nachbarblöcke.

Dass ausgerechnet Köln Veränderungen fordert, ehrt sie, aber man sollte auch kritisch erwähnen dürfen, dass gerade diese Szene schon viel Mist mit Pyroartikeln gemacht hat, „Entsorgung“ von Bengalischen Feuern in den Innenraum, auf’s Spielfeld oder in Nachbarblöcke. war keine Seltenheit. Auch beim Derby in Leverkusen, nur wenige Tage nach dieser Erklärung flogen genau von dieser Szene wieder Bengalen auf den Platz. Szene ist nicht gleich Szene, die Wilde Horde 96 distanziert sich mit folgenden Worte von dieser Aktion:
“Erneut wurde seitens der Gastgeber sämtliches Tifomaterial verboten. Somit gab es zum Einlaufen der Mannschaften ein nett anzusehendes Pyro-Intro im Steh- und Sitzplatz-Gästeblock zu sehen. Leider wurde die ansonsten kontrolliert durchgeführte Aktion wieder einmal von ein paar Vollidioten gestört, die die Chance des Pyro-Intros nutzten, um einen Rauchtopf auf das Spielfeld und Pyro zu werfen sowie Böller im Block hochgehen zu lassen.”
Weiteres dazu, so wie Bilder gibt es auf wh96.com

Schön anzusehen war es und die Beteiligten hatten mit Sicherheit ihren Spaß, aber mit dieser Aktion, wird die Erklärung nur wenige Tage danach zunichten gemacht, auch wenn im Vorfeld klar war, dass die DFL, die Polizei, die Feuerwehr und die Behörden nur schwer zu überzeugen sind.

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Category: 1. FC Köln,Bor. M`gladbach – Autor: Derbysieger – 10:43

Aschermittwoch in Köln, dabei hatte die Karnevalszeit doch erst zwei Tage zuvor angefangen. Der 12 Spieltag wird den FC-Anhängern lange in Erinnerung bleiben. Ein Derby zu verlieren ist immer schmerzhaft, man kann ein Derby verlieren, aber man darf es nicht, schon gar nicht in der Form wie es geschehen ist. Aus 11 Spielen kassierte die Fohlen-Elf 33 Tore, das macht 3 Gegentore pro Spiel, in keinem Spiel blieb Gladbach zu 0, doch gegen den FC blieb der Kasten sauber.

Gegen kein Team verlor der FC Köln öfter und gegen kein Team schießt die Borussia mehr Tore, so auch am Samstag Nachmittag im Rhein-Energie-Stadion. Erst 1, dann 2, dann 3, dann 4, jeder Schuss ein Treffer. 0:4 durch Tore von Bobadilla, Bradley, der gegen kein Team lieber und öfter trifft, De Camargo und noch mal Bobadilla machten das Debakel für die Geißböcke perfekt. Die Borussen haben wieder mal eine Anzeigetafel für das Desktop und ein Bild, womit se den Rivalen demütigen können, die Kölner hingegen die rote Laterne, die von Borussia Mönchengladbach übernommen wurde.

Alles eine Momentaufnahme, doch der Derbysieg der Borussia wird lange nachschallen. Völlig durchnässt reisten etwa 7.000 Gladbacher zum Auswärtsspiel, schon in MG am Bahnhof gab es Kontrollen. Mit der Bahn ging es nach Köln, vereinzelt wurden wieder mal Flaschen von nicht belehrbaren Köln-Fans auf die Straßenbahn geworfen, in der sich der Gladbacher Mob befand. Beide Fangruppen sorgten für ein tolles Intro, die Südkurve Köln glänzte mit einer Choreographie, die von der Gladbacher Fanszene als “Rosa Wand” abgetan wird. Leider fehlte der Derbybezug und auch wenn Rosamunde Pilcher und Pink Floyd Ehrengäste in der Südtribüne waren, gab es schon wesentlich schlechtere Derb Ysieg-Choreographien in der Vergangenheit. Auf Gladbacher Seite waren überraschenderweise viele Zaunfahnen, ein großer Nordkurve-Banner im Oberrang, im Unterrang der mittlerweile um die Welt gekommende Mönchengladbach-Banner, dazu weitere Zaunfahnen aus der Ultraszene MG, dazu Anti-Köln Fahnen und eine nette kleine Pyroaktion, die sicherlich nicht jedem schmeckt, aber das man an dieser Stelle auch nicht diskutieren muss. Als dann eine kleine Fahne der Boyz Köln präsentiert und angezündet wurde, stürmten einige Fans dieser Gruppierung aufn Platz, wurden jedoch sofort wieder in ihre Kurve zurückgedrängt. Auf Kölner Seite hing durchgehend ein “VFL Merda”-Doppelhalter, so hatten auch de Räuber und de Höhner ihren Spaß.

Die Stimmung in der Südkurve an sich war nicht so schwach, erst mit der Gladbacher Führung wurde es zunehmend ruhiger. Auch der Gladbacher Block war in Köln schon mal stärker, insgesamt jedoch wieder ein starker Auftritt. Ein weiteres Derby gehört der Vergangenheit an, das nächste steht schon quasi vor der Tür, am 05 Dezember gehts für den FC zum Rivalen Bayer Leverkusen, der letzte Sieg des Fußballclubs liegt mehr als 10 Jahre zurück, Zeit wird´s also.

In diesem Sinne
D-E-R-B-Y-S-I-E-G

Bildquellen: nordkurvenfotos.de

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Category: 1. FC Köln,Bor. M`gladbach – Autor: Derbysieger – 10:52

Es ist Derbyzeit im Rheinland, doch bisher ist davon wenig zu spüren. Es ist ruhig, hier und da liest man vereinzelte Threads und Postings, die einen freuen sich, andere haben regelrechte Angst dieses Derby zu verlieren. Vielleicht liegt es an der Situation beider Vereine, denn der FC und auch die Borussia sitzen am Tabellenende fest, die direkte Konkurrenz um den Klassenerhalt ist bereits Meilen voraus. Wer am Samstag verliert, der wird Spott ernten und der wird doppelt schmerzen, denn keiner von beiden Clubs kann sich eine Niederlage erlauben. Ein Unentschieden wäre symptomatisch, würde ebenso keinen helfen, außer der Konkurrenz.

Es ist zwar Derbyzeit, aber das Derby kommt zum falschen Zeitpunkt. Die RP schreibt: “Wer morgen die Nerven verliert, der wird auch die wegweisende Bundesliga-Begegnung verlieren”, genau das trifft den Nagel aufn Kopf, ein Nervenspiel, reine Kopfsache also und der Kopf ist nicht frei, der ist voller Sorgen, voller Abstiegssorgen.

Vielleicht ist es aber auch die Ruhe vor dem Sturm, die Borussen haben bereits in dieser Saison gezeigt zu was sie im stande sind, das Problem ist nur, dass 4 Tore geschossen werden müssen, um ein Spiel zu gewinnen. Vier Tore hat man in Köln schon öfter geschossen, zuletzt beim 2:4 Auswärtssieg im März 2009. Aber auch der FC hat bereits gezeigt, dass sie durchaus schnellen und starken Fußball spielen können. Das Heimspiel gegen Hoffenheim ging zwar 1:1 aus, aber die Geißböcke haben ein starkes Spiel gezeigt und die Hopp-Elf am Rand einer Niederlage gehabt. Zu Hause hat der FC Köln 7 von seinen 8 Punkten geholt, der 3:2 Sieg gegenüber dem Hamburger SV ist noch frisch. Der letzte Heimsieg der Kölner gegen Gladbach ist jedoch bereits 5 Jahre her, damals traf u.a. Prinz Poldi, der auch in diesem Jahr wieder mit von der Partie ist und gemeinsam mit Milivoje Novakovič dafür sorgen möchte, dass der Schnitt von 3 Gegentoren Mönchengladbach erhalten bleibt.

Derbytime, doch Freude sieht anders aus!

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Category: 1. FC Köln,Bor. M`gladbach – Autor: Derbysieger – 17:05

D-E-R-B-Y-T-I-M-E

Montag der 08.11.2010, noch 5 Tage, mit jedem Atemzug und jedem Gedanken an die bevorstehende Schlacht schlägt das Herz schneller, das Adrenalin hat die Aufgabe den Körper auf Kampf und Furcht vorzubereiten, es erhöht die Durchblutung in den Muskelgruppen. Gladbacher und Kölner geben sich die Infusion, das traditionelle und hoch explosive Derby im Rheinland steht bevor. Auch die Sicherheitsbeamten bereiten sich darauf vor, in ersten Gerüchten hieß es, dass für die Gästefans aus Mönchengladbach vor dem Stadion Zelte aufgebaut werden sollen, in denen Leibesvisitationen durchgeführt werden sollen, bisher wurden dieses Gerücht aber nicht bestätigt.

Fakt ist aber, dass auch dieses Jahr wieder ein Glasflaschenverbot eingeführt wurde, das aber wieder nur Fans von der Borussia betrifft. Schon bei der Abfahrt in Mönchengladbach soll es zu Kontrollen kommen, gut möglich, dass Fans ohne Karte erst gar nicht den Bahnhof betreten dürfen. Schon im Vorfeld gab es reichlich Briefe für ein Stadt- und Stadionverbot auf beiden Seiten. Nun ist die Nichtmitnahme von Glasflaschen nachzuvollziehen, doch auf der anderen Seite wird es Glasflaschen wieder auf Höhe des Bistros in Köln regnen, wie immer. Wenigstens dürfen die Gladbacher Gastronomen wieder Alkohol ausschenken, im Stadion selbst soll es am Samstag keinen Alkohol geben. Mehr als 1000 Polizisten wollen für Ordnung und Sicherheit sorgen. Auch im Vorfeld sollen sich Vertreter der “Fangruppen” in Mönchengladbach am Borussia Park getroffen haben. Warum im Borussia Park, das Spiel findet nicht in MG, sondern in Köln statt, und warum man wieder kuscht und am Ende wieder mit Flaschen beworfen wird, weiß der Kuckuck.

Sportlich gesehen sind beide Vereine auf Augenhöhe. Seit Jahren, an sich war es ja immer schon so, bis auf wenige Ausnahmen, dass sich beide Clubs im Gleichschritt in der Liga bewegen. Seit vielen Jahren kennt man in Mönchengladbach, als auch in Köln nichts anderes als den Abstiegskampf. Und auch dieses Jahr stehen die Vereine wieder mitten im Schlamassel. Borussia auf 18, der FC auf 17, Krisengipfel am Rhein. Ein Derby zu verlieren ist nie schön, aber wer dieses Derby verliert, ist auf dem besten Weg zurück in die zweite Liga, auch wenn es noch “früh” in der Saison ist. Vielleicht steigen am Ende der Saison beide Vereine ab, das wäre nur symptomatisch für die Parallele beider Clubs.

Auch für das Weitermachen beider Trainer ist der Ausgang des Spiels stark ergebnisabhängig. Gewinnt der kölsche Interimstrainer Frank Schaefer, darf er weitermachen. Bei einer Niederlage dürfte er seinen Platz wieder räumen, Huub Stevens und der ehemalige Gladbach-Coach Hans Meyer sollen die Favoriten auf dessen Posten sein. Auch Michael Frontzeck ist zum Siegen verdammt. Nur 7 Punkte konnte das Urgestein aus 11 Spielen holen, seine Abwehr kassiert im Schnitt 3 Tore pro Spiel, zu viel für einen Bundesligisten. Verliert er in Köln, dann hat er vielleicht noch 1-2 Spiele auf Bewährung, in Gladbach will man mit ihm weiter arbeiten, doch der Druck würde bei einer Niederlage weiter zunehmen.

Am 13.11.2010 um 17:15 (+1) wissen wir mehr, doch bis dahin schlägt das Herz … schneller und schneller, Bluthochdruck im Rheinland, da hilft nur noch eine Pille und die heißt:

D-E-R-B-Y-S-I-E-G

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Category: 1. FC Köln,Fortuna Düsseldorf – Autor: Derbysieger – 18:10

Der oder die Express? Egal! Auf express.de macht man wieder ein Fass auf, ein Altbierfass in Köln oder ein Kölschfass in Düsseldorf, kommt auf die Sichtweise an. Sie spekulieren, dass wenn der Eurovision Song Contest 2011 in Düsseldorf stattfinden sollte, müsste die Fortuna ihr Heimspiel woanders ausspielen müssen. Am 08.05.2011 hat die Fortuna ihr letztes Heimspiel, der Songcontest findet jedoch am 14.05.2011 statt. Warum spekuliert Express überhaupt? Man könnte doch sowohl das Heimspiel der Fortuna im Stadion austragen und den Grand Prix eine Woche später, es überschneidet sich doch nicht, oder?

Wie dem auch sei, vermutlich bedarf der Songcontest einen größeren Zeitpuffer aufgrund der Vorbereitung, who knows. Fortuna Düsseldorf müsste sein Heimspiel auswärts austragen, laut Express kommen dafür Gladbach, Schalke, Leverkusen, Duisburg und Köln in Frage. Dadurch, dass die erstgenannten Vereine allesamt an diesem Spieltag ein Heimspiel haben, soll Köln in die Bresche springen. Begründung auf express.de:

Am vorletzten Spieltag müssen alle Partien zeitgleich bestritten werden. Und ausgerechnet an diesem (vielleicht alles entscheidenden) Spieltag sind die Stadien in Gladbach, Duisburg, Leverkusen und auf Schalke mit ihren Heimmannschaften besetzt. Eine Alternative, die sich wohl niemand in der Stadt gerne vorstellt: Das RheinEnergie Stadion in Köln.

Hmm. Die genannten Clubs spielen bis auf Duisburg in der ersten Bundesliga, diese spielt bereits am 07.05.2011. Die zweite Bundesliga am 08.05.2011, also wo ist der Haken, wo überschneiden sich die Termine, wo sind die zeitgleich?

Lange Rede, kurzer Sinn, das Derby, bzw. die Rivalität beider Städte und Clubs, braucht wieder Nahrung, Express fühlt sich berufen und strickt sich etwas zusammen. Solange sie es nicht als die Wahrheit verkaufen, ist wenigstens für Unterhaltung gesorgt. Die Jungs aus Düsseldorf und Köln haben jetzt ein Gesprächsthema, die einen ärgern sich, andere nehmen es mit Humor.

Im übrigen, und das erwähnt man in dem Artikel nicht, der Eurovision Songcontest könnte auch in Berlin, Hamburg oder Hannover stattfinden, mal sehen ob ähnliche Spekulationen im Hamburger Abendblatt und in der Berliner Morgenpost folgen, schließlich stellen beide Städte brisante Stadt-Derbys in dieser Saison.

Gruß ins Rheinland.

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Category: 1. FC Köln,Bor. M`gladbach – Autor: Derbysieger – 13:48

Borussia Mönchengladbach und der 1.FC Köln trennten sich beim gestrigen Derby am Rhein 1:1, dabei ging das Ergebnis in Ordnung, sodass beide Teams, sowie die Anhängerschaft nicht unzufrieden sein können. Hauptsache nicht verloren, mag sich so manch einer gedacht haben.

Dass der Schiedsrichter nach genau 90 Minuten Spielzeit das Spiel abgepiffen hat, mag wohl auch aus Deeskaltionsgründen geschehen sein. Nach dem Spiel ging alles seelenruhig, als wäre es ein Freundschaftsspiel gewesen, geschlossen in die nahegelegenden Verkehrsmittel, zwar hörte man hier und da Anfeindungen, die hört man allerdings auch, wenn Schnee Weiß Betlehem auf Grün Weiß Donnerstag trifft. Einzig vorm Spiel gab es ein-zwei Aktionen, die an vergangene Derbys erinnerten.

Schon bei der Abfahrt in Mönchengladbach wurden die Fans in schwarz nach Flaschen, Alkohol und sonstigen Sachen kontrolliert, andere sogar mussten ihre Karten und ihre Ausweise vorzeigen. So ging es mit dem Mob im Sonderzug Richtung Köln-Ehrenfeld, wo ein riesiges Polizeiaufgebot den Gast aus Gladbach begrüßte. In Schwarz und Grün ging es dann mit der Straßenbahn über die Aachener Straße nach Müngersdorf. Die kölsche Fans begrüßten die Borussen weniger freundlich, wieder flogen Flaschen und andere Gegegenstände gegen die Straßenbahn und genau hier kann man kritisch hinterfragen was für einen Sinn ein Flaschenverbot für die Gladbacher hatte, wenn die Gefahr mit Flaschen beworfen zu werden viel größer war. Zum Glück ist auch diesmal wieder niemand von einer Flasche getroffen worden, nur wenn es weiterhin solche Idioten gibt, wird der Tag auch kommen, wo jemand verletzt wird. Den Flaschenschmeißern sollte klar sein, dass es keine Wattebällchen sind, die man sich in der sonstigen Freizeit zuwirft.

Am Stadion angekommen wurden Gladbacher und Kölner streng getrennt. Während die Gäste durchgelotst wurden, wurden die Gastgeber festgehalten. Erst als die “Fohlen” durch waren, öffneten sich die Schranken für die Geißböcke und genau hier kam es zum zweiten Zwischenfall. Hinter der Gästekurve gab es einen Zaun, der die Gladbacher und die Kölner, die ihrerseits eine Karte für die Nordkurve hatten, getrennt. Dieser Zaun wurde von einem großen Gladbacher Mob gestürmt. Wie zwei Gruppen kläffender Hunde stand man sich kurzzeitig gegenüber, die Polizei war schnell vor Ort, genau so schnell war Gladbach wieder auf seiner Seite.

Insgesamt war es ein ruhiges Derby. Zum einen hatte das mächtige Polizeiaufgebot Eindruck gemacht, zum anderen sorgte das zufriedenstellende Unentschieden nach dem Spiel für Ruhe. Vor dem Spiel kam Kritik auf warum man ein solches Hochsicherheitsspiel Freitags um 20:30 anpfeifen lässt. Am Ende kann die Staatsmacht mit bestem Gewissen sagen, sie habe alles richtig gemacht, keine bis wenig Fehler gemacht. Die Müdigkeit der Fangruppen tat sein übriges. Der Sonderzug kam gegen 1 Uhr nachts am Hauptbahnhof in Mönchengladbach an.

Zum Support beider Fangruppen ist zu sagen, dass der Punkt zumindestens bis zum 1:1 Ausgleich an Gladbach ging. Beeindruckend war der Gladbacher Wechselgesang in der ersten Hälfte. Die Fans vom FC hatten es schwer sich dagegen zu stämmen, vereinzelt kamen sie durch, im großen und ganzen bleibt aber die Erkenntnis, dass die Südkurve von Köln das gleiche Problem hat, wie viele Heimkurven. Auf eine Choreo verzichtete Köln, einzig einige Spruchbänder wie “Kontrolliertes Abbrennen von Pyrotechnik ist kein Verbrechen” wurden präsentiert. Die Banner der kölschen Fanclubs waren verkehrt herum aufgehangen als Protest gegen die Repressalien, die angedacht sind/waren und auch vollzogen wurden.

Das Spiel beider Mannschaften war ausgeglichen, letztlich kann man von einem gerechten 1:1 Unentschieden sprechen, auch wenn die Kölner in der Schlussviertelstunde das gefährlichere Team waren und sogar nach dem Ausgleich die Riesenchance zum Führungstreffer hatten. Beide Tore waren echt sehenswert, das von Reus durch ein tolles Solo und schön abgeschlossen und das Tor von Maniche, das der Portugiese mit einem Sonntagsschuss oben rechts in den Winkel abschloss. Somit gab es keinen Sieger, aber eben auch keinen Verlierer und genau das ist die positive Erkenntnis, denn nichts ist schlimmer, als gegen den Rivalen zu verlieren.

In diesem Sinne, DERBYSIEG!!!

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Category: 1. FC Köln,Bor. M`gladbach – Autor: Derbysieger – 13:08

Rheinland DerbyImmer wenn das brisante Derby zwischen dem 1.FC Köln und Borussia Mönchengladbach bevorsteht, ist es nicht nur ein Spiel unter Rivalen, sondern ein Spiel um die Existenz. Beide Traditionsklubs haben die besseren Tage hinter sich, so treffen sich beide zum Match meist in den unteren Sphären der Tabelle.

Dabei sah es zunächst in dieser Saison nicht so aus. Der Prinz kam zurück in die Domstadt, zusammen mit Novakovic, so dachte man, würde man einen starken Sturm stellen. Mit Petit, Maniche und nicht zuletzt auch Tosic, hatte man, so dachte man, im Mittelfeld einen Sprung nach vorn gemacht. Einzig die Defensive, angeführt von Geromel und seinem Chef Mondragon, halten bisher das, was sie versprechen. In Köln, das weiß ein jeder, hebt man ab nach 2-3 guten Spielen in Folge, man sieht den Domstadtklub schon im internationalen Wettbewerb und wenn man dann wieder aufwacht, steht der FC dort, wo se auch jetzt wieder stehen, mitten im Abstiegskampf.

Nur 60km weiter in Mönchengladbach sieht es ähnlich aus. Beide Vereine haben in den vergangenen Jahren eine ähnliche Vita, genau wie der FC geht´s auch für die Borussia immer gegen den Abstieg. Doch auch für den VfL sah die Saison zunächst positiver aus. Und auch wenn Mönchengladbach noch 7 Punkte Vorsprung vor dem Relegationsplatz hat, fürchten die Fans in schwarz weiß grün, dass das Zittern wieder losgeht. Das wäre symptomatisch für diese Gladbacher Elf, die eine 2:0 und 3:0 Führung herschenkt, eine Elf, die zu oft  mit nur einem Tor Unterschied gewinnt, denn zu oft vergibt die Borussia eine sichere Führung und sorgt somit immer wieder für Spannung. Der Borusse zittert sich so durch die Saison und hätten die Borussen kein Fohlen als Maskottchen, wäre es spätestens diese Saison ein Zitteraal.

Auch wenn die Clubs noch einen kleinen Vorsprung vor den Abstiegsrängen haben, wird der Verlierer der Partie am Freitag sich wieder ernsthaft mit dem AbstiegsKAMPF auseinandersetzen müssen. Nach dem letzten Spieltag, Köln verlor in Mainz trotz Überzahl, Gladbach verlor zu Hause 0:4 gegen den deutschen Meister, könnten böse Zungen behaupten, die Köpfe waren schon längst beim Derby.

Am Freitag dem 19.03.2010 20:30 wissen wir, ob die Köpfe auch klar sind, klar sind für die Schlacht vom Rhein!!!

Gruß Derbysieger

Foto: picture-alliance / Sven Simon

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Category: 1. FC Köln,Bor. M`gladbach – Autor: Derbysieger – 12:59

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