1. FC Köln

Kategorie: 1. FC Köln, Fortuna Düsseldorf – Autor: Derbysieger – 18:10

Der oder die Express? Egal! Auf express.de macht man wieder ein Fass auf, ein Altbierfass in Köln oder ein Kölschfass in Düsseldorf, kommt auf die Sichtweise an. Sie spekulieren, dass wenn der Eurovision Song Contest 2011 in Düsseldorf stattfinden sollte, müsste die Fortuna ihr Heimspiel woanders ausspielen müssen. Am 08.05.2011 hat die Fortuna ihr letztes Heimspiel, der Songcontest findet jedoch am 14.05.2011 statt. Warum spekuliert Express überhaupt? Man könnte doch sowohl das Heimspiel der Fortuna im Stadion austragen und den Grand Prix eine Woche später, es überschneidet sich doch nicht, oder?

Wie dem auch sei, vermutlich bedarf der Songcontest einen größeren Zeitpuffer aufgrund der Vorbereitung, who knows. Fortuna Düsseldorf müsste sein Heimspiel auswärts austragen, laut Express kommen dafür Gladbach, Schalke, Leverkusen, Duisburg und Köln in Frage. Dadurch, dass die erstgenannten Vereine allesamt an diesem Spieltag ein Heimspiel haben, soll Köln in die Bresche springen. Begründung auf express.de:

Am vorletzten Spieltag müssen alle Partien zeitgleich bestritten werden. Und ausgerechnet an diesem (vielleicht alles entscheidenden) Spieltag sind die Stadien in Gladbach, Duisburg, Leverkusen und auf Schalke mit ihren Heimmannschaften besetzt. Eine Alternative, die sich wohl niemand in der Stadt gerne vorstellt: Das RheinEnergie Stadion in Köln.

Hmm. Die genannten Clubs spielen bis auf Duisburg in der ersten Bundesliga, diese spielt bereits am 07.05.2011. Die zweite Bundesliga am 08.05.2011, also wo ist der Haken, wo überschneiden sich die Termine, wo sind die zeitgleich?

Lange Rede, kurzer Sinn, das Derby, bzw. die Rivalität beider Städte und Clubs, braucht wieder Nahrung, Express fühlt sich berufen und strickt sich etwas zusammen. Solange sie es nicht als die Wahrheit verkaufen, ist wenigstens für Unterhaltung gesorgt. Die Jungs aus Düsseldorf und Köln haben jetzt ein Gesprächsthema, die einen ärgern sich, andere nehmen es mit Humor.

Im übrigen, und das erwähnt man in dem Artikel nicht, der Eurovision Songcontest könnte auch in Berlin, Hamburg oder Hannover stattfinden, mal sehen ob ähnliche Spekulationen im Hamburger Abendblatt und in der Berliner Morgenpost folgen, schließlich stellen beide Städte brisante Stadt-Derbys in dieser Saison.

Gruß ins Rheinland.

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Kategorie: 1. FC Köln, Bor. M`gladbach – Autor: Derbysieger – 13:48

Borussia Mönchengladbach und der 1.FC Köln trennten sich beim gestrigen Derby am Rhein 1:1, dabei ging das Ergebnis in Ordnung, sodass beide Teams, sowie die Anhängerschaft nicht unzufrieden sein können. Hauptsache nicht verloren, mag sich so manch einer gedacht haben.

Dass der Schiedsrichter nach genau 90 Minuten Spielzeit das Spiel abgepiffen hat, mag wohl auch aus Deeskaltionsgründen geschehen sein. Nach dem Spiel ging alles seelenruhig, als wäre es ein Freundschaftsspiel gewesen, geschlossen in die nahegelegenden Verkehrsmittel, zwar hörte man hier und da Anfeindungen, die hört man allerdings auch, wenn Schnee Weiß Betlehem auf Grün Weiß Donnerstag trifft. Einzig vorm Spiel gab es ein-zwei Aktionen, die an vergangene Derbys erinnerten.

Schon bei der Abfahrt in Mönchengladbach wurden die Fans in schwarz nach Flaschen, Alkohol und sonstigen Sachen kontrolliert, andere sogar mussten ihre Karten und ihre Ausweise vorzeigen. So ging es mit dem Mob im Sonderzug Richtung Köln-Ehrenfeld, wo ein riesiges Polizeiaufgebot den Gast aus Gladbach begrüßte. In Schwarz und Grün ging es dann mit der Straßenbahn über die Aachener Straße nach Müngersdorf. Die kölsche Fans begrüßten die Borussen weniger freundlich, wieder flogen Flaschen und andere Gegegenstände gegen die Straßenbahn und genau hier kann man kritisch hinterfragen was für einen Sinn ein Flaschenverbot für die Gladbacher hatte, wenn die Gefahr mit Flaschen beworfen zu werden viel größer war. Zum Glück ist auch diesmal wieder niemand von einer Flasche getroffen worden, nur wenn es weiterhin solche Idioten gibt, wird der Tag auch kommen, wo jemand verletzt wird. Den Flaschenschmeißern sollte klar sein, dass es keine Wattebällchen sind, die man sich in der sonstigen Freizeit zuwirft.

Am Stadion angekommen wurden Gladbacher und Kölner streng getrennt. Während die Gäste durchgelotst wurden, wurden die Gastgeber festgehalten. Erst als die “Fohlen” durch waren, öffneten sich die Schranken für die Geißböcke und genau hier kam es zum zweiten Zwischenfall. Hinter der Gästekurve gab es einen Zaun, der die Gladbacher und die Kölner, die ihrerseits eine Karte für die Nordkurve hatten, getrennt. Dieser Zaun wurde von einem großen Gladbacher Mob gestürmt. Wie zwei Gruppen kläffender Hunde stand man sich kurzzeitig gegenüber, die Polizei war schnell vor Ort, genau so schnell war Gladbach wieder auf seiner Seite.

Insgesamt war es ein ruhiges Derby. Zum einen hatte das mächtige Polizeiaufgebot Eindruck gemacht, zum anderen sorgte das zufriedenstellende Unentschieden nach dem Spiel für Ruhe. Vor dem Spiel kam Kritik auf warum man ein solches Hochsicherheitsspiel Freitags um 20:30 anpfeifen lässt. Am Ende kann die Staatsmacht mit bestem Gewissen sagen, sie habe alles richtig gemacht, keine bis wenig Fehler gemacht. Die Müdigkeit der Fangruppen tat sein übriges. Der Sonderzug kam gegen 1 Uhr nachts am Hauptbahnhof in Mönchengladbach an.

Zum Support beider Fangruppen ist zu sagen, dass der Punkt zumindestens bis zum 1:1 Ausgleich an Gladbach ging. Beeindruckend war der Gladbacher Wechselgesang in der ersten Hälfte. Die Fans vom FC hatten es schwer sich dagegen zu stämmen, vereinzelt kamen sie durch, im großen und ganzen bleibt aber die Erkenntnis, dass die Südkurve von Köln das gleiche Problem hat, wie viele Heimkurven. Auf eine Choreo verzichtete Köln, einzig einige Spruchbänder wie “Kontrolliertes Abbrennen von Pyrotechnik ist kein Verbrechen” wurden präsentiert. Die Banner der kölschen Fanclubs waren verkehrt herum aufgehangen als Protest gegen die Repressalien, die angedacht sind/waren und auch vollzogen wurden.

Das Spiel beider Mannschaften war ausgeglichen, letztlich kann man von einem gerechten 1:1 Unentschieden sprechen, auch wenn die Kölner in der Schlussviertelstunde das gefährlichere Team waren und sogar nach dem Ausgleich die Riesenchance zum Führungstreffer hatten. Beide Tore waren echt sehenswert, das von Reus durch ein tolles Solo und schön abgeschlossen und das Tor von Maniche, das der Portugiese mit einem Sonntagsschuss oben rechts in den Winkel abschloss. Somit gab es keinen Sieger, aber eben auch keinen Verlierer und genau das ist die positive Erkenntnis, denn nichts ist schlimmer, als gegen den Rivalen zu verlieren.

In diesem Sinne, DERBYSIEG!!!

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Kategorie: 1. FC Köln, Bor. M`gladbach – Autor: Derbysieger – 13:08

Rheinland DerbyImmer wenn das brisante Derby zwischen dem 1.FC Köln und Borussia Mönchengladbach bevorsteht, ist es nicht nur ein Spiel unter Rivalen, sondern ein Spiel um die Existenz. Beide Traditionsklubs haben die besseren Tage hinter sich, so treffen sich beide zum Match meist in den unteren Sphären der Tabelle.

Dabei sah es zunächst in dieser Saison nicht so aus. Der Prinz kam zurück in die Domstadt, zusammen mit Novakovic, so dachte man, würde man einen starken Sturm stellen. Mit Petit, Maniche und nicht zuletzt auch Tosic, hatte man, so dachte man, im Mittelfeld einen Sprung nach vorn gemacht. Einzig die Defensive, angeführt von Geromel und seinem Chef Mondragon, halten bisher das, was sie versprechen. In Köln, das weiß ein jeder, hebt man ab nach 2-3 guten Spielen in Folge, man sieht den Domstadtklub schon im internationalen Wettbewerb und wenn man dann wieder aufwacht, steht der FC dort, wo se auch jetzt wieder stehen, mitten im Abstiegskampf.

Nur 60km weiter in Mönchengladbach sieht es ähnlich aus. Beide Vereine haben in den vergangenen Jahren eine ähnliche Vita, genau wie der FC geht´s auch für die Borussia immer gegen den Abstieg. Doch auch für den VfL sah die Saison zunächst positiver aus. Und auch wenn Mönchengladbach noch 7 Punkte Vorsprung vor dem Relegationsplatz hat, fürchten die Fans in schwarz weiß grün, dass das Zittern wieder losgeht. Das wäre symptomatisch für diese Gladbacher Elf, die eine 2:0 und 3:0 Führung herschenkt, eine Elf, die zu oft  mit nur einem Tor Unterschied gewinnt, denn zu oft vergibt die Borussia eine sichere Führung und sorgt somit immer wieder für Spannung. Der Borusse zittert sich so durch die Saison und hätten die Borussen kein Fohlen als Maskottchen, wäre es spätestens diese Saison ein Zitteraal.

Auch wenn die Clubs noch einen kleinen Vorsprung vor den Abstiegsrängen haben, wird der Verlierer der Partie am Freitag sich wieder ernsthaft mit dem AbstiegsKAMPF auseinandersetzen müssen. Nach dem letzten Spieltag, Köln verlor in Mainz trotz Überzahl, Gladbach verlor zu Hause 0:4 gegen den deutschen Meister, könnten böse Zungen behaupten, die Köpfe waren schon längst beim Derby.

Am Freitag dem 19.03.2010 20:30 wissen wir, ob die Köpfe auch klar sind, klar sind für die Schlacht vom Rhein!!!

Gruß Derbysieger

Foto: picture-alliance / Sven Simon

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Kategorie: 1. FC Köln, Bor. M`gladbach – Autor: Derbysieger – 12:59

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Kategorie: 1. FC Köln, Bayer Leverkusen – Autor: Derbysieger – 17:46

Nein, es geht nicht um die Vorherrschaft am Rhein: Ganz egal, wie das Derby zwischen Bayer Leverkusen und dem 1. FC Köln am Samstagabend enden wird, die Truppe von Jupp Heynckes ist der von Zvonimir Soldo sportlich um Lichtjahre voraus und würde selbst im Fall einer Niederlage weiter heißer Anwärter auf die Deutsche Meisterschaft bleiben. Für den FC geht es darum, nach zuletzt drei Pflichtspiel-Pleiten in Folge das Ruder wieder herumzureißen, um nicht doch noch in den tiefsten Abstiegsstrudel gerissen zu werden.

Bayer 04 ist als weiterhin als einzige Mannschaft der europäischen Top-Ligen bisher ungeschlagen durch die Saison gekommen und wird mit Sicherheit alles dafür tun, dass dies auch nach dem Gastspiel der Geißböcke in BayArena so bleiben wird. Nach dem Last-Minute-Gegentor zum 2:2 in Bremen kehrt mit Abwehrhüne Sami Hyypiä zudem der Garant für die defensive Stabilität und ein wichtiger Führungsspieler der Werkstruppe zurück. Fraglich ist derzeit noch der Einsatz der beiden Ex-Kölner Patrick Helmes und Lukas Sinkiewicz, die beide an Verletzungen laborieren, zuletzt aber ohnehin keine tragenden Säulen beim Tabellenführer waren. In der Offensive kann sich Bayer auf den besten Torschützen der Bundesliga, Stefan Kießling und Eren Derdiyok verlassen, der sich in bestechender Form präsentiert und zuletzt sechsmal in Folge netzte. Gefüttert werden soll die Torfabrik von Jungstar Toni Kroos, der außerdem selbst bei Standardsituationen eine unberechenbare Waffe darstellt und aus allen Lagen treffen kann.

Beim FC ist der Katzenjammer groß seit dem Pokal-Aus in Augsburg. Man verlor nicht nur die darauf folgenden Partie auf Schalke und ging mit 1:5 zuhause gegen den VfB Stuttgart unter. Auch ein moralischer Knacks ist zu erkennen, fehlen doch in der Bundesliga die wirklichen Perspektiven nach oben und die harte Realität, die da heißt Abstiegskampf, scheint in den Köpfen einiger hochdekorierter Spieler wie Maniche, Novakovic und Podolski noch nicht in vollem Umfang angenommen zu werden. Vielleicht ist ja die Aussicht darauf, dem ungeliebten Rivalen von der anderen Rheinseite durch einen Überraschungs-Coup die Meisterschaft zu verderben, Ansporn und Motivation für die Truppe von Zvonimir Soldo, die vor schweren Wochen steht und nächste Woche mit den Bayern den nächsten Titel-Favoriten empfängt. Verzichten muss Soldo dabei aller Voraussicht nach auf seine Doppel 6 mit Pezzoni und Maniche, die beide verletzt sind und auf den agilsten Offensivspieler seit der Winterpause, Adil Chihi, der sich gegen Stuttgart einen Riss des Syndesmosebandes zuzog und lange ausfallen wird.

Außerdem wird das Duell um die Plätze im Sturm bei der WM zwischen Stefan Kießling und Lukas Podolski im Mittelpunkt des medialen Interesses stehen. Während Podolski aufgrund seiner torlosen Minuten in der Bundesliga zunehmend unter Druck gerät, will Kießling eine solche Diskussion nach drei Spielen in Folge ohne Tor gar nicht erst aufkommen lassen. Eines jedoch scheint klar: Durch seine konstant guten Leistungen bei der Nationalmannschaft und der überragenden Trefferquote bei Jogi Löw genießt Poldi im Hinblick auf die Weltmeisterschaft derzeit noch einen Vorteil gegenüber seinem Herausforderer.

Marc Strasser

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Kategorie: 1. FC Köln, Bayer Leverkusen – Autor: Derbysieger – 15:00

Rhein DerbyWenn am Samstag 20:15 +1 der 1.FC Köln weitere 3 Punkte aufm Konto haben sollte, dann wäre es schon ein kleines Wunder, denn der letzte Sieg gegen Bayer Leverkusen liegt bereits über 10 Jahre zurück, zuletzt in der Saison 1996/1997 ging der FC als Sieger vom Platz. Unvergessen bleibt der letzte Spieltag 1997/1998 als ausgerechnet die “Werkself” den ersten Abstieg der Geißböcke besiegelte.

Zum 50. mal stehen sich beide Vereine in der Bundesliga gegenüber, es ist jedoch das 55. offizielle Derby, wenn man die Pokalspiele miteinbezieht. Die Statistik spricht ganz klar für Bayer Leverkusen, doch wie konnte es sein, dass der kleine Nachbar so davon ziehen konnte? Waren es doch die Kölner, die in 70igern und 80igern und auch in den frühen 90igern die Nase vorn hatten. Wie konnte da so eine große Lücke entstehen? Während der FC in die zweite Liga musste, stand Leverkusen im Champions League Finale gegen Real Madrid. Die Frage ist schnell beantwortet. In Köln gibt es keinen Bayer Konzern, würde sich ja auch schlimm anhören “Bayer Köln”, nein den Bayer Konzern gibt es in Leverkusen. Zugute halten muss man den Leverkusenern jedoch, dass der Verein 1904 als Betriebssportverein gegründet wurde und somit nicht als reiner Retortenklub gelten kann.

Und auch wenn der Konzern Bayer in diesen Verein Geld pumpt, kann man diesen Verein nicht mit der TSG Hoffenheim oder irgendwelchen britischen Retorten vergleichen. Eine gewisse Tradition besteht und der Leverkusener an sich wird als Bayer Leverkusen Fan geboren und wird es nicht erst. Zudem hat man in den letzten 30 Jahren hervorragend gearbeitet, die Scoutingabteilung ist eine der besten, wenn nicht sogar die beste der Fußball Bundesliga. Man muss diesen Club nicht lieben, aber hassen muss man ihn auch nicht, es sei denn man kommt aus Köln, das aber beruht auch auf Gegenseitigkeit.

Für die Fans wird das wieder ein ganz besonderes Spiel und auch für den ein oder anderen Spieler, für Patrick Helmes und Lukas Podolski, beide wissen was dieses Derby den Menschen in der Region bedeutet und beide wollen als Sieger vom Platz gehen.

Gruß Derbysieger

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Kategorie: 1. FC Köln, Bor. M`gladbach – Autor: Derbysieger – 11:17

Wochenlang freuten sich beide Seiten auf dieses emotionale Derby. Im Internet wurden schon im Vorfeld zu Gewaltaktionen aufgerufen. Der geplante Derbymarsch konnte nicht stattfinden, eine nackte Nordkurve ganz ohne Choreo und eines der langweiligsten Fußballspiele zwischen Köln und Mönchengladbach, das je stattgefunden hat. Das mächtige Polizeiaufgebot hat angekündigte Gewalt im Keim erstickt. 1600 Beamte, Hundestaffeln, Wasserwerfer, Hubschrauber, sämtliche Einsatzwagen und nicht zuletzt das Alkoholverbot sorgten dafür, dass es in Mönchengladbach ruhig blieb.

Wo war die Choreografie der Gladbacher Nordkurve? Wo waren die sämtlichen Spruchbänder, die Botschaften für den Erzfeind? “Kein Shop – keine Choreo” war auf einem Spruchband zu lesen, ist das die Antwort? Sehr mager, aber um das beurteilen zu können, muss man schon ein Teil dessen sein. Bleibt nur zu hoffen, dass in Zukunft die Derbys zwischen den Erzrivalen vom Rhein farbenfroher gestaltet werden. Für ein bisschen Farbe sorgten die Kölner. Ganz in Rot machte sich ein großer Mob aus Köln in Richtung Mönchengladbach auf. Einige Rauchzeichen im Block der Gäste und gefährlich aussehende vermummte Halbstarke aufm Zaun.

Und was war los aufm Platz? Wie bereits erwähnt war es eines der langweiligsten Spiele zwischen den Rivalen, das beide Fangruppen je gesehen haben, sehen mussten. War es der fehlende Alkohol im Stadion? Stattdessen konnte man nämlich immer wieder einen starken süßlichen Tabakgeruch im Rund des Stadions ausmachen. Waren die Spieler etwa bekifft oder haben sich die Fans im nahgelegenden Holland einen Ersatz zum Alkohol beschafft? Fakt ist, das gestern hatte nicht sehr viel mit Fußball zu tun, auch wenn die Borussia die aktivere Mannschaft war und in einigen Situationen schon bemüht war das Derby zu gewinnen. Vielleicht ist es die sportliche Situationen beider Mannschaften, denn beide Teams stehen unten im Tabellenkeller. Mit der gestrigen Punkteteilung wird es nicht besser, Gladbach nun 15, Köln mit einem Punkt mehr auf Platz 13.

Bleibt zum Ende noch die Frage zu stellen, wird jetzt jedes Derby ohne Alkohol und mit einem solchen Polizeiaufgebot stattfinden? Im Rückspiel in Köln wohl undenkbar durchzuführen, aber mit der Provinz in Gladbach kann man es ja machen.

Kein Alkohol ist auch keine Lösung!!!

Bild und weitere Bilder auf pugbowler.de

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Kategorie: 1. FC Köln, Bor. M`gladbach – Autor: Derbysieger – 14:07

Kein Alkohol ist auch keine Lösung

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Kategorie: 1. FC Köln, Bor. M`gladbach – Autor: Derbysieger – 15:16

Wenn am folgenden Samstag Borussia Mönchengladbach den 1. FC Köln zum rheinischen Derby empfängt, leuchten nicht nur die Alarmglocken bei den Sicherheitskräften. Vor allem die Fans beider rivalisierenden Vereine stehen sich in diesen Tagen, in bester Uli Hoeneß und Osram-Manier, mit hochroten Köpfen gegenüber. Nicht umsonst warben sowohl Gladbach-Geschäftsführer Stephan Schippers als auch Köln-Manager Michael Meier in einem gemeinsamen Aufruf gegen Gewalt um stimmungsvolle, aber friedliche Atmosphäre.

In der vergangenen Saison kam es zu einigen unschönen Szenen, die Beteiligten beider Seiten zeigten sich nicht unbedingt zimperlich, einer näheren „Der Andere hat aber zu erst angefangen“-Diskussion bedarf es dabei nicht. Es bleibt zu hoffen, dass sich die Scharmützel diesmal hauptsächlich auf das weite Grün im Borussen-Park beschränken werden.

Gladbach steht unter Druck, enormem Druck sogar: Die Pokalpleite gegen den MSV Duisburg mitgerechnet, haben die Fohlen nun die letzten sechs Partien verloren und finden sich nach ausgezeichnetem Saisonstart mittlerweile auf dem vorletzten Tabellenplatz wieder. Nur die Hertha aus Berlin präsentiert sich derzeit noch erfolgloser. Köln im Gegensatz dazu, nahm sich seine Auszeit zu Saisonbeginn, als man bis zum 6. Spieltag auf den ersten Saisonsieg warten musste und bereits erste Diskussionen über Trainer Zvonimir Soldo im Blätterwald entfacht wurden. Soldo hat mit den Geißböcken in der Zwischenzeit die Kurve bekommen und sitzt wieder relativ fest im Sattel. Für Michael Frontzeck dagegen könnte es bei einer neuerlichen Niederlage richtig kritisch werden und ausgerechnet der verhasste Nachbar kann erneut Schicksalsfee spielen. Bereits im Vorjahr musste der damalige Trainer Jos Luhukay nach der 1:2-Pleite, für die Milivoje Novakovic in der Schlussphase per direkt verwandeltem Freistoß sorgte, im Anschluss an das Derby seinen Stuhl räumen. Ähnliches droht nun auch Frontzeck.

Die Gladbacher hoffen ihrerseits vor allem auf einen Einsatz ihres Kapitän Filip Daems, der für die Stabilität in der Defensive von wichtiger Bedeutung ist. Des weiteren wird vom seit Wochen seiner Form hinterherlaufenden Neueinkauf Arango erwartet, dass er wieder Kreativität und Torgefahr ausstrahlt. Ein weiterer Problemfall hat sich am Wochenende dazu gesellt, als sich Raul Bobadilla mit seinem bizarren Versuch, ein Hackentor zu erzielen, anstatt sich einmal zu drehen und den Ball ins leere Tor zu schieben, weitestgehend lächerlich gemacht hat. Köln muss weiter auf Maniche verzichten und wird aller Voraussicht nach erneut auf seine stabile Defensive vertrauen, um nach und nach über die schnellen Offensivleute Nadelstiche zu setzen. Im Sturm sollen es Lukas Podolski und der wieder erstarkte Kapitän Milivoje Novakovic richten, der sich bei einem Freistoß in der Schlussminute den Ball wohl erneut zurechtlegen wird.

Marc Strasser bloggt für betfair.

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Kategorie: 1. FC Köln, Bayer Leverkusen – Autor: Derbysieger – 13:10

Hier nochmal die wirklich gelungene Choreografie des 1. Fußballclub Köln im Derby gegen Bayer 04 Leverkusen:

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