Am 4 Spieltag treffen die beiden Hamburger Clubs aufeinander und bereits jetzt gibt es mächtig Stunk. Nachdem eine Gruppe von etwa 15 HSV-Fans in der Nacht zum Sonntag Sankt Pauli Fans in Altona gewaltsam angegriffen haben, berichten jetzt Medien, dass unter den Opfern auch Frauen, Kinder und Behinderte gegeben haben soll.
An dieser Stelle sei zu erwähnen, dass oft Schmarn erzählt und propagiert wird, aber sollte das der Wahrheit entsprechen, dann sollten sich die Jungs mal an den Kopf fassen, aber mit 16 Jahren, so alt sollen die Täter im Schnitt sein, fassen sich die Wenigsten an den Kopf, der in dieser Phase meist noch aus Holz besteht.
Wenn sich Ultras oder Hooligans die Köppe einschlagen wollen, sich gegenseitig so überraschen, sich gegenseitig beklauen und verabreden, dann ist das für viele nicht zu verstehen, aber es werden keine Kinder und Frauen mitreingezogen, auch wenn viele ultraorientierte Fans aus dem Kreis der Jugendlichen kommen, wissen sie worauf sie sich einlassen und suchen das “Erlebnis”. Auch wenn es nie eine Garantie dafür gibt, dass Unschuldige mitreingezogen werden, erst recht wenn es im Stadion zu Gewaltakte kommt oder an öffentlichen Plätzen, wo sich viele Menschen aufhalten.
Es steht Derbysieg nicht zu darüber zu urteilen, es ist ein Ding zwischen dem HSV und Sankt Pauli, zwischen beider Fangruppen. Sorgt dafür, dass es nicht ein Ding für den DFB, für die DFL, für die Polizei und keine Sache für die Politik wird, denn am Ende hat man nichts mehr von dem Derby, außer vielleicht live im Pay-TV.
Laut mehrerer Medienberichten soll es einen Übergriff von Hamburg-Fans auf Pauli-Fans am Bahnhof in Hamburg Altona gegeben haben. Dabei sollen drei Fans des FC Sankt Paulis verletzt worden sein. Nach dem Auswärtsspiel in Freiburg waren gutgelaunte Paulianer mit der Mannschaft aufm Weg zurück in den Norden im ICE. Viele der Fans stiegen schon am Hauptbahnhof in Hamburg aus, andere fuhren weiter bis Altona, auch der Torwart Benedikt Pliquett, der nach eigenen Angaben die Attacke als brutal tituliert. Eine Flaschenwurf habe seinen Kopf nur leicht verfehlt.
Drei Täter der Hamburger Supporters sollen festgenommen worden sein, vier Täter sollen schon einen Eintrag in der Datei Gewaltäter Sport haben und wer es bis dato noch nicht hatte, hat es mit Sicherheit jetzt.
Sankt Pauli gegen Hamburg, das Derby ist am 18.09.2010, schon jetzt wird es durch diese Aktion angeheizt, mal sehen was folgt, für Brisanz ist in jedem Fall gesorgt.
Der Ball rollt wieder und die Derbys stehen vor der Tür. Die meisten Derbys sind schon ausverkauft, bzw. sind die Eintrittskarten bereits vorbestellt. Für das Hamburger Derby zwischen dem HSV und dem FC Sankt Pauli, das am Wochenende des 05.02.2011 stattfinden wird gibt es jetzt noch Karten und ein ganz spezielles Angebote.
Leistungen pro Person:
* Sitzplatz-Ticket für das Heimspiel des HSV (Sitzplatz, Nord/Südtribüne Rang C)
* 1 Übernachtung inklusive Frühstück im 3-Sterne Hotel von Samstag auf Sonntag
* Unterbringung im Doppelzimmer oder Einzelzimmer
* Möglichkeit der Buchung einer weiteren Übernachtung von Freitag auf Samstag
* Eintrittskarte für das HSV Museum
* Stadionführung durch die Imtech Arena
* HSV-Welcomedrink im Hotel
* HSV-Überraschungstasche
* HVV-Ticket (Bus /S- und U-Bahn) am Spieltag für die An- und Abreise zum/vom Stadion
* Informationsunterlagen (Reiseablauf, Nahverkehrsverbindungen etc.)
Für 189€ kann das Angebot erworben werden. Für nähere Infos folgt einfach folgendem Link: Tickets Hamburg Derby
Sucht man in den Suchmaschinen nach “Hamburger Derby”, dann stößt man meist auf den Pferderennsport, dabei interessiert uns der Fußball, das Derby zwischen den Hamburger Traditionsclubs HSV und St.Pauli.
Das letzte Spiel der beiden fand in der Bundesliga Saison 2001/2002 statt, damals gewann der HSV mit 0:4, aber nicht am Millerntor, sondern in der heimischen Arena. Pauli hatte damals Heimrecht, das eigene Stadion war baufällig, hatte kein großes Komfort und nicht genügend Plätze für dieses Derby, so entschied man sich beim “großen” Nachbarn dieses “Heimspiel” auszutragen, es war somit gar kein Heimspiel. Dies wird sich in der kommenden Saison jedoch ändern. Das Hamburger Fußball-Derby wird im Millerntor ausgetragen, darauf einigten sich die Bosse auf Sankt Pauli. Dass das Bundesligaspiel am Kiez stattfindet, wird Premiere in der Historie beider Vereine sein.
Noch ist es einige Tage hin bis zum Stadt-Derby zwischen dem Hamburger Sportverein und dem FC Sankt Pauli, doch schon jetzt ist die Vorfreude groß. Wer keine Karten für das Spiel am 18.09.2010 hat, der wird das Spiel in den Kneipen oder zu Hause vorm TV schauen, dieses Spiel gibt es live, so wie es die komplette Bundesliga live auf Sky gibt. Nicht nur ganz Hamburg und die Region wird auf den Beinen sein, sondern ganz Fußball-Deutschland wird mit Spannung diesen Klassiker verfolgen. Es ist keine politische Auseinandersetzung und kein ermogeltes Derby, es ist DAS Derby der Stadt Hamburg.
Der Countdown läuft!
Es war DAS Duell zum Ende der vergangenen Saison, als sich der SV Werder Bremen und der Hamburger SV im Halbfinale des DFB-Pokals und des UEFA-Pokals gegenüberstanden. Die Werderaner sorgten durch ihre Erfolge für großen Katzenjammer bei den Rothosen, die wieder einmal am Ende ohne Titel blieben. Dieses Mal sind die Vorzeichen umgekehrt und der HSV könnte den Grün-Weißen im Saisonabschluss vor eigener Kulisse die Suppe ordentlich versalzen.
HSV und die letzte Chance
Nach der Trennung von Problem-Bruno Labbadia zeigten die Hamburger zuletzt beim unglücklichen Aus in der Europa League gegen Fulham und vor allem beim deutlichen 4:0-Erfolg gegen den 1. FC Nürnberg eine ordentliche Reaktion, nachdem man den ehemaligen Übungsleiter zuvor mit einer klassischen Arbeitsverweigerung in Hoffenheim (1:5) erfolgreich absägte. Ausgerechnet Mladen Petric, einer der größten Kritiker Labbadias, brachte den HSV in die Erfolgsspur zurück. Außerdem sammelte Ruud van Nistelrooy nach seiner Einwechslung mit einem Treffer Pluspunkte im Kampf um einen Platz bei der Weltmeisterschaft in Hollands Star-Aufgebot. So bleibt immerhin die theoretische Möglichkeit, sich im Falle eines VfB-Ausrutschers und eines eigenen Erfolges am letzten Spieltag doch noch für die Europa-League zu qualifizieren. Nach einem starken Saisonauftakt schmierten die Hamburger förmlich ab und könnten nun doch noch, ausgerechnet gegen den Erzrivalen, einen versöhnlichen Saisonabschluss feiern und das Mindestziel erreichen. Andernfalls droht dem Bundesliga-Dino ein erneuter Umbruch und auf Vorstands-Boss Hoffmann, dem bereits kräftig der Wind ins Gesicht bläst, würden stürmische Zeiten zukommen.
Werder will Rückrunde krönen
Beim Gegner aus Bremen herrscht dagegen derzeit eitel Sonnenschein. Mit einer imposanten Rückrunde arbeitete sich die Schaaf-Truppe bis auf Platz 3 vor, der am Saisonende zur Qualifikation für die Champions League berechtigen würde. Zudem steht Werder wieder einmal im Finale des DFB-Pokals und trifft dort auf den frisch gekürten Meister aus München. Am vergangenen Samstag beendete man die Titelträume von Schalke 04 durch einen 2:0-Auswärtserfolg, Mesut Özil zeigte sich dabei in WM-Form, und geht voller Selbstvertrauen in das letzte Bundesliga-Spiel Um jedoch Platz 3 gegenüber Leverkusen sicher zu verteidigen, benötigt Werder einen Sieg im ausverkauften Weserstadion.
Nach dem Abstieg der Berliner Hertha steigt nächstes Jahr das Derby in der Hauptstadt mit Union. Stadtderbys sind in Deutschland eher mangelware, doch in der nächsten Saison gibt es gleich 2. Die 2 Liga hat ihr erwähntes Berliner Derby und der Norden hat sein Hamburg-Derby, denn der FC Sankt Pauli ist wieder da, wieder da in Liga 1. Beim HSV gibt es in diesen Tagen wenig bis nichts zu feiern, ein paar Kilometer weiter am Kiez rüsten sich heute die Paulianer zur großen Feiersause.
Der ehemalige selbsternannte Weltpokalsiegerbesieger kehrt zurück in die Bundesliga und dürfte sicherlich für Bereicherung sorgen, denn der Kiezclub beweist wieder aufs neue, dass es auch ohne Mäzenmillionen funktioniert.
Das Derby zwischen dem HSV und St. Pauli ist das Highlight im nächsten Jahr!!!
Die Saison 2010/2011 wird das Derbyjahr, die Vorfreude steigt!
Der Hamburger SV hat sein „Trauma“ aus der Vorsaison, Werder Bremen, am Sonntag mit unbändigem Kampfeswillen und Engagement überwunden. Zum Abschluss der Hinrunde gewannen die „Rothosen“ in einem packenden Derby trotz widriger Boden- und Wetterverhältnisse mit 2:1 und schoben sich an Werder vorbei auf Tabellenplatz 4. Die Bremer indes mussten sich binnen 8 Tagen zum zweiten Mal einem unmittelbaren Konkurrenten um die Tabellenspitze geschlagen geben und überwintern nach dem Ende ihrer großartigen Serie aus der Vorrunde lediglich auf Rang 6.
Unter stehenden Ovationen wurden die Hamburger zum Jahresausklang von ihren begeisterten Anhängern in die Winterpause verabschiedet. Nach dem Vierfachderby im Frühjahr (Meisterschaft, Halbfinale DFB- und zweimal UEFA-Pokal), als der Nordrivale binnen 19 Tage alle Titelträume des HSV zerstörte, gelang in der mit 57 000 Zuschauern restlos ausverkauften HSH-Nordbank-Arena die lang ersehnte Revanche.
Ein wesentlicher Faktor beim wieder erstarkten HSV ist an der Rückkehr von Stürmerstar Mladen Petric festzumachen: Mit ihm in der Startelf holte man in zwei Spielen sechs Punkte, während man ohne den Kroaten in sieben Bundesliga-Partien sieglos blieb. Wenngleich der Angreifer noch nicht ganz zu alter Stärke zurückgefunden hat, so schafft allein seine Präsenz mehr Raum vor allem für Eljero Elia. Der Niederländer lieferte eine beeindruckende Vorstellung und ließ sich selbst durch den Schneeboden nicht ausbremsen, sondern bestach durch zahlreiche technische Finessen und unglaubliche Schnelligkeit. Das vorentscheidende 2:0 durch Marcel Jansen in Unterzahl bereite er mit einem Geniestreich und genau getimten Steilpass in die Nahtstelle der weit aufgerückten Werder-Abwehr mustergültig vor. Kurz zuvor war Jerome Boateng nach einem Foul an Marko Marin des Feldes verwiesen worden, der HSV musste darauf 60 Minuten in Unterzahl antreten.
Bei Werder dagegen wurden die Probleme auf den defensiven Außenbahnen nach den Ausfällen von Clemens Fritz und Sebastian Boenisch überdeutlich. Mit Petri Pasanen (links) und Sebastian Prödl (rechts) boten die Bremen vier gelernte Manndecker auf. Insgesamt erinnerte die defensive Leistung allzu oft an die der vergangenen Saison, als man sich selbst das Leben schwer machte und den Gegner zum Toreschießen einlud. Beim ersten Gegentreffer durch Mathijsen war weit und breit kein Gegenspieler zu sehen, das 2:0 resultiere im Anschluss an eine eigene Ecke, als das Umschalten auf Defensive erneut schlafmützig in Angriff genommen wurde und außerdem die Abseitsfalle nicht zuschnappte.
Obwohl Werder nie aufsteckte und durch Hunt, Marin und Naldo, der bei seinem Seitfallzieher immerhin die Höchstnote in der B-Note abräumte, am Querbalken scheiterte, fehlte den Werderanern um den enttäuschenden Spielmacher Özil der entscheidende Funke Esprit. Der HSV dagegen hat seine jüngste Vergangenheit nun erfolgreich aufgearbeitet und kann optimistisch in das neue Jahr blicken.
Hamburg. Fußballer mit dem Satz “Wir wollen gewinnen” zu zitieren, ist eigentlich Unsinn. Schließlich käme niemand auf die Idee, ein anderes Ziel zu formulieren, etwa dieses: “Wir wollen verlieren.”
Vor dem 91. Nordderby zwischen dem HSV und Werder Bremen am Sonntag (15.30 Uhr) wurde aber besonders viel über das Siegen gesprochen. Und das verwundert nicht. “Das ist vielleicht das wichtigste Spiel des Jahres”, sagte Mladen Petric ungewöhnlich deutlich. Nach dem Dreifach-Knock-out innerhalb von 19 Tagen in der vergangenen Saison, als Werder dem Nordrivalen die Finalspiele im DFB-Pokal und Uefa-Cup verwehrte und dann noch aus allen Meisterschaftsträumen riss, wollen die HSV-Spieler ein neues Kapitel in der langen Geschichte der Duelle zwischen beiden Klubs schreiben – ein viel schöneres. “Werder hat uns eine ganze Saison zerstört, da ist noch eine Rechnung offen”, sagte Guy Demel.
Als am gestrigen Abend der Hamburger SV im Nordderby 1:0 in Führung ging, sangen die HSV Fans “Istanbul ist viel schöner als Berlin”, da wussten die Rothosen aber noch nicht, dass eine Papierkugel, die Teil ihrer eigenen Choregrafie war, das Spiel zugunsten von Werder Bremen entscheiden würde. Was war passiert?
Den anschließenden Eckball verwandelte Baumann zum vorentscheidenen 1:3. Nun fahnden Fans des HSVs nach dem Täter. Prügel bis lebenslanges Stadionverbot wird gefordert. Die Papierkugel landet übriges im Weser-Museum und dürfte wie der Büchsenwurf oder Pfostenbruch von Gladbach in die Geschichte des deutschen Fußballs eingehen.
Die Derbywochen im Norden gehen am Sonntag in die nächste Runde, nämlich dann stehen sich die beiden Nordclubs in der Bundesliga wieder gegenüber. Der HSV ist dabei alles zu verlieren, die Meisterschaft scheint in aller Ferne gerückt zu sein, sogar um die CL-Teilnahme und die des UEFA Cups muss gebangt werden, allein deswegen muss ein Dreier am Wochenende her. Bremen hingegen fährt nach Istanbul zum UEFA Cup Finale gegen Schachtjor Donetsk und nach Berlin, nachdem man ebenfalls den HSV ausgeschaltet hatte.
Möge Werder den UEFA Cup holen und der HSV wenigstens die Saison erfolgreich beenden, denn irgendwie können se einem leid tun, die Rothosen aus Hamburg.
Das Duell der Nordrivalen Hamburger SV und Werder Bremen ist das Highlight im DFB-Pokal-Halbfinale. Nationalspielerin Ariane Hingst zog im Beisein von Bundestrainer Joachim Löw bei der Auslosung am Samstagabend im Aktuellen Sportstudio des ZDF das insgesamt siebte Aufeinandertreffen der beiden Nordlichter im Pokal.