Erzgebirge Aue

Während das kommende Bundesliga-Wochenende ganz im Zeichen des Revierderbys steht, werfen auch in der Zweiten Bundesliga zwei Prestigeduelle ihre Schatten voraus. So geht es bereits am Samstagmittag im Berlin-Brandenburg-Derby um die Frage, wer sich derzeit als beste Mannschaft des Ostens rühmen kann: Für die noch etwas größeren Emotionen dürfte dann jedoch 24 Stunden später der sächsische Abstiegsknaller zwischen Aue und Dresden sorgen.

Erzgebirge Aue – Dynamo Dresden

Für Feuer ist in jedem Falle in beiden Derby gesorgt; da sich die jeweiligen Duellanten nämlich in unmittelbarer tabellarischer Nachbarschaft befinden, arten die Partien schließlich gleich noch zu klassischen Sechs-Punkte-Spielen aus. Besonders wichtig sind solche Zähler bekanntermaßen dann, wenn es ans Eingemachte geht: Und wann dürfte eine solche Zuspitzung angemessener als beim verzweifelten Kampf um den Klassenerhalt sein?

Gegenwärtig werden sowohl in Aue als auch in Dresden die Blicke sorgenvoll nach unten gerichtet – gute Augen brauchen derzeit nämlich beide Mannschaften nicht, um das Tabellenende zu erspähen. Während die Dynamos momentan den Relegationsplatz zur dritten Liga belegen, finden sich die Veilchen nur einen Rang darüber ein: Lediglich das etwas bessere Torverhältnis verschafft den Erzgebirglern derzeit noch etwas Luft.

Das selbige jedoch insbesondere bei den Hausherren zuletzt immer dünner wurde, ist auf die katastrophale Bilanz seit der Winterpause zurückzuführen; in den fünf Partien des neuen Jahres hat Aue gerade einmal ein schmeichelhaftes Unentschieden gegen den VfR Aalen zustande gebracht. Hatte das Team bei der unglücklichen Auftaktniederlage in Köln noch weitestgehend zu gefallen gewusst, brach es in der Folge unerklärlicherweise gänzlich ein: Den vorläufigen Tiefpunkt lieferten die Veilchen bei der vorwöchigen 0:3-Niederlage bei den Eisernen in der Hauptstadt ab.

Spätestens seit diesem sportlichen Offenbarungseid ist die schöne Fußballwelt in Aue aus den Fugen geraten; als erste Maßnahme zur Krisenbewältigung wurde am Montag Sportdirektor Steffen Heidrich der Stuhl vor die Tür gestellt. Dass die Trennung tatsächlich – wie verlautbart – „im beiderseitigen Einvernehmen“ erfolgte, darf dabei getrost als Euphemismus gewertet werden: Nicht nur Pessimisten unken bereits, dass der Vorstand bereits an ähnlichen Formulierungen für den auf der Kippe stehenden Trainer feilt.


Panoramablick über das Sparkassen-Erzgebirgsstadion (c) DorNilo wikipedia.de

Die Gäste haben den entsprechenden Umbruch dagegen bereits zur Winterpause gewagt; reichlich überraschend wurde mit Peter Pacult ein Coach an die Elbe gelost, der mit den Schwarz-Gelben schon einmal in die 3. Liga abgestiegen ist. Die ausgesprochen mutige Personalie hat sich bislang jedoch als Glücksgriff erwiesen: Allein aus den letzten drei Partien nahmen die Dresdener sieben Zähler mit – und zogen dabei zuletzt sogar reichlich überraschend den nur wenig geschätzten „Preußen“ von der Hertha die Ohren lang.

Somit würde es nicht überraschen, wenn die Dresdner nun auch im Erzgebirgsstadion über Oberwasser verfügen; dass zudem auch an der Unterstützung tausender mitreisender Anhänger kein Mangel besteht, ist dagegen kurioserweise auf das Eingreifen der Gastgeber zurückzuführen. Hatten sich die Gäste nämlich aufgrund des zuletzt immer wieder zu beklagenden Fehlverhaltens einiger Fans für eine interne Auswärtssperre für das Derby entschieden, brachte Aue dennoch reichlich Karten in der Landeshauptstadt auf den Markt: Als Optimisten hoffen wir einfach mal darauf, dass diese Maßnahme nun vor allem einer tollen Stimmung im Stadion zuträglich ist.

Energie Cottbus – Union Berlin

Vergleichsweise freundschaftlich kündigt sich dagegen das samstägliche Derby in Cottbus an – und dies ist sicherlich nicht allein darauf zurückzuführen, dass man sich dann im Stadion der Freundschaft zum Berlin-Brandenburg-Derby trifft. Da sich die Wege der beiden Mannschaften sowohl zu DDR-Zeiten als auch nach der Wende zunächst nur sehr sporadisch kreuzten, begreifen es zumindest die Gäste noch immer als Glück, dass man sich nun in der 2. Bundesliga messen kann: Noch ist es schließlich gar nicht so lange her, dass es die Eisernen an gleicher Stelle mit der 2. Vertretung von Energie zu tun bekamen.

Auch die jüngeren Derby-Erfahrungen sind nicht unbedingt geeignet, das Blut unnötig in Wallung zu bringen: Immerhin taten sich die Unioner erst im Vorjahr als nützlicher Helfer der Cottbuser hervor. Am letzten Spieltag wurde von den Gastgebern damals unbedingt ein Sieg gebraucht, um dem bitteren Gang in die dritte Liga noch aus dem Wege zu gehen. Da es für die Köpenicker ohnehin nur noch um die goldene Ananas ging, „handelten“ beide Mannschaften letztlich einen 2:1-Sieg des ehemaligen Bundesligisten aus.

Auch wenn sich die Hauptstädter damals gewiss keiner Wettbewerbsverzerrung schuldig machten, haben die Unioner spätestens seit diesem Tage einen Stein bei Energie im Brett. Wie den Ankündigungen der Cottbuser Ultras zu entnehmen war, wurde bei den Gastgebern deshalb bereits zu Pinsel und Farbe gegriffen, um den Gästen per Riesenbanner einen besonders warmen Empfang zu bereiten. Angesichts solcher Verbrüderungsszenen könnte dann fast schon in Vergessenheit geraten, dass es in der Lausitz auch sportlich um etwas geht: Immerhin haben derzeit noch beide Mannschaften das Potential, sich im Kampf um den Relegationsplatz nachdrücklich zu Wort zu melden.

Gegenwärtig liegen Cottbus und Union gleichermaßen lediglich fünf Zähler hinter dem 1. FC Kaiserslautern zurück; der Gewinner des Derbys könnte den Druck auf die roten Teufel folglich noch einmal ganz gewaltig erhöhen. Immerhin haben die beiden Verfolger bereits den letzten Spieltag zum Beginn der Aufholjagd genutzt: Während die Köpenicker Erzgebirge Aue mit einem deutlichen 3:0 aus dem Stadion schossen, fuhren die Lausitzer dank des 1:0-Erfolges in Paderborn erstmals seit acht Partien wieder die volle Punktausbeute ein.

Die bisherige Bilanz beider Mannschaft lässt nun jedoch eigentlich nur auf einen Sieg von Cottbus schließen; in den zuvor ausgetragenen Derbys hatte nämlich fast immer der jeweilige Gastgeber die Hosen an. Auch die Eisernen kamen bei ihren vier absolvierten Abstechern nicht über ein mageres Remis hinaus – folglich ist es gar nicht so unwahrscheinlich, dass sich das Team von Uwe Neuhaus mit einer weiteren Niederlage für die freundliche Begrüßung der Gastgeber bedankt.

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Super Regio CupAm 19.12.2010 steigt der 12. Super Regio Cup in der Erdgas-Arena in Riesa. Die Gruppen wurden bereits ausgelost und die Beteiligung von Dynamo Dresden, Chemnitzer FC und Erzgebirge Aue lässt Derbyfieber aufkommen.

Die Auslosung ergab folgende Gruppen:

Gruppe A: Chemnitzer FC, Hallescher FC, Erzgebirge Aue
Gruppe B: Dynamo Dresden, FC Rot-Weiß Erfurt, TSV Stahl Riesa

Tickets gibt es online unter:Tickets Super Regio Cup oder an den bekannten Vorverkaufsstellen.

Bitte berücksichtigt die Blockbelegung:

Dynamo Dresden F, G, H,
FC Erzgebirge Aue A
Rot-Weiß Erfurt O
Hallescher FC P
Chemnitzer FC L
Stahl Riesa N
Neutral M, D, K

Gruß Derbysieger

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Category: Chemnitzer FC,Erzgebirge Aue – Autor: Derbysieger – 17:03

In einem spannenden Finale konnte sich der Regionalligist Chemnitzer FC mit einem 3:2 gegenüber dem Erzrivalen aus Aue durchsetzen und konnte sich somit zum 5. mal den Sachsenpokal sichern. Hier einige Bilder ausm Block und einem Video mit Choreo, Pyro, Tore und Ufta:

Berlin, Berlin, „wir“ fahren nach Berlin…

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Category: Chemnitzer FC,Erzgebirge Aue – Autor: Derbysieger – 07:49

Viertligist Chemnitzer FC hat sich mit einem 2:1 „Derbysieg“ gegen Dynamo Dresden ins Sachsenpokokalfinale geschossen, wo sie jetzt auf den Erzrivalen ausm Schacht treffen. Der neue Zweitligist Erzgebirge Aue hatte Mühe im Halbfinale gegen Zwickau, am Ende konnten sich die Veilchen erst in der Verlängerung durchsetzen.

Vielen jungen Fans ist dieses Derby nicht bekannt, besonders wenn sie nichts bis wenig mit dem Ost-Fußball zu tun haben, viele wissen nicht, dass es DAS Derby für beide Teams ist. Leider kommt das Derby nicht mehr oft vor, spielt Wismut doch mittlerweile wieder als frischgebackener Aufsteiger in der zweiten Bundesliga, während der zumindest früher größere CFC in der Regionalliga rumtümpelt und sich mit Vereinen wie VW Wolfsburg II und RB Leipzig rumärgern muss. Da Aue bereits für die erste Runde des DFB Pokals qualifiziert ist, ist Chemnitz ebenso für den deutschen Fußballpokal qualifiziert, das ist ein wenig Balsam für die in den letzten Jahren arg gebeutelten Fans in himmelblau. 150.000€ winken dem Chemnitzer FC, Geld das der Club gebrauchen kann.

Mittlerweile liegt das letzte Duell 7 Jahre zurück, die Rivalität ist aber nach wie vor gegenwärtig. Was können wir am Freitag den 14.05.2010 um 17 Uhr erwarten?

  • ausverkauftes Stadion
  • Pyroshows auf beiden Seiten
  • Choreo im Block der Chemzer
  • gegenseitige Schmähgesänge
  • ein hoffentliches gutes Spiel mit vielen Toren

Ob die Spieler, die morgen aufm Platz stehen, diese Rivalität leben? Vermutlich nicht, aber wenn sie verstehen, was dieses Spiel den Fans bedeuten und für die Fans leben, wenigstens morgen, dann können sie sich ein Stück weit unsterblich machen.

Es geht um mehr, als nur um den Sachsenpokal, es geht um Prestige, um Brisanz, um Kampf und Rivalität, es ist Derbytime, Derby in Sachsen, FC Karl Marx Stadt gegen Wismut Aue.

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Category: Carl Zeiss Jena,Dynamo Dresden,Erzgebirge Aue,Rot Weiß Erfurt – Autor: Derbysieger – 17:01

Am heutigen Mittwoch-Abend hält der Spielplan der 3. Liga zwei ganz besondere Leckerbissen auf der Derby-Speisekarte parat – im Osten der Republik schlagen die Fußball-Herzen höher: Rot-Weiß Erfurt empfängt den FC Carl Zeiss Jena zum Thüringen-Duell und Erzgebirge Aue lädt zum Sachsen-Derby gegen Dynamo Dresden ein.

Das Prickelnde an Fußball-Derbys ist ja gerade, dass sie aus regional verwurzelten Rivalitäten zweier Vereine ihre große Brisanz und Motivation ziehen, dabei ist es eher nebensächlich, ob diese Duelle nun im Hochglanzformat der Beletage in der 1. Liga, wo es sowieso immer weniger „echte“ Derbys gibt, oder in den Niederungen des Profi-Fußballs ausgetragen werden. Im Gegenteil: Im oft eher tristen Alltag vieler ruhmreicher Traditionsvereine in der 3. Liga kommt diesen Highlight-Spielen eine ganze andere, viel größere Bedeutung bei, da sie für einen kurzen Moment vergessen lassen, dass die jeweiligen Klubs ihre besten Zeiten lange hinter sich haben und sich ihr Kader eben nicht aus Weltklassekickern, die allesamt bei der WM für Furore sorgen, gespickt ist.

Der FC Carl Zeiss Jena geht mit breiter Brust in das Thüringenderby, nachdem man zuletzt 13 Punkte aus 5 Spielen holte und mittlerweile sogar mit einem Auge Richtung Aufstiegsplätze schielen darf. Die Truppe von Rene van Eck hat sich seit der Winterpause gefunden und eine Startformation mit den starken Stürmern Smeekes und Hähnge hat sich gefunden. Im Derby wird jedoch Ralf Schmidt, der Motor im zentral-defensiven Mittelfeld, aufgrund seiner 5. Gelben Karte fehlen. Knapp 3000 Fans wollen die Zeiss-Kicker beim Versuch, sich für die 3:0-Hinspielniederlage zuhause zu revanchieren, begleiten.

Der Rest der 12.000 erwarteten Anhänger wird Rot-Weiß die Daumen drücken. Erfurt, als Aufstiegs-Mitfavorit gestartet, befindet sich derzeit aber in einer akuten sportlichen Krise und die Rufe nach der Entlassung von Trainer und Manager Rainer Hörgl werden im Rund des Steigerwaldstadions immer lauter. Was gäbe es für eine bessere Gelegenheit, mit einem einzigen Sieg die Fanschar wieder hinter dem Verein zu versammeln?

Erzgebirge Aue setzt vor dem Duell gegen Dynamo auf die außergewöhnliche Heimstärke und hat nach der 0:3-Niederlage in Dresden ebenfalls einiges wiedergutzumachen. Aue ist nach dem VfL Osnabrück die beste Mannschaft vor eigener Kulisse und lauert derzeit, mit einigen Spielen im Rückstand, auf Platz 5 in der Tabelle, nach wie vor mit allen Chancen zumindest den zur Relegation berechtigten 3. Platz zu erreichen. Das Erzgebirgsstadion wird mit 12.000 Besuchern ebenfalls gut gefüllt sein, um die 2.500 werden aus Dresden erwartet. Dynamo ist so etwas wie das Team der Stunde, seit 7 Spielen ungeschlagen und hat sich seit der Winterpause kontinuierlich in der Tabelle nach vorne ins Mittelfeld gearbeitet.

Es gibt also auch tatsächlich auch noch außerhalb von Weltmeisterschaft, Champions League und Bundesliga noch Fußballspiele, die die Massen elektrisieren.

Marc Strasser

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Category: Chemnitzer FC,Erzgebirge Aue – Autor: Derbysieger – 09:12

Schon ein wenig her diese Auktion über Ebay. Damals versteigerte ein User einen Schal von Erzgebirge Aue im Doppelpack mit einem Schal vom Chemnitzer FC. Wie hoch der Erlös war, konnte ich nicht recherchieren und ob beide Schals noch leben ebenso wenig:

Ebay Aktion Cehmnitz Schal und Aue Schal
Aufs Bild clicken, um zu vergrößern

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02 Okt

Derbysieg!

Herzlichen Willkommen auf Derbysieg.com!!!

Demnächst gibt es hier die ersten Informationen zu Deinem Derby! Wenn Du nicht solange warten willst und vorab Infos oder Impressionen aus früheren Derbys hast und uns zur Verfügung stellen möchstest, so nehme doch bitte Kontakt zu uns auf.

Gruß Derbysieger!

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