Derbysieg News

Category: Derbys Italien – Author: Derbysieger – 17:18

Eine Woche nach dem Mailänder Derby zwischen Milan und Inter, das mit einem 1:1-Unentschieden endete, steht in Italien in Turin ein weiteres traditionsreiches Stadtderby auf dem Programm. Während sich allerdings die beiden Mailänder Topklubs zumeist auf Augenhöhe begegnen, weist das „Derby di Torino“ eine deutliche Schlagseite in Richtung Juventus auf.

Erfolgsbilanz: Starkes Übergewicht von Juventus

Das wird vor allem anhand der Trophäensammlung deutlich ersichtlich. Während Juventus zu den erfolgreichsten Teams der Welt zählt, nimmt sich die Erfolgsbilanz des FC Turin vergleichsweise bescheiden aus. Zwei Siege in der Champions League (bzw. Europapokal der Landesmeister) und im Weltpokal, vier weitere Siege in europäischen Pokalbewerben (Europacup der Pokalsieger, UEFA-Pokal), 30 nationale Meistertitel und 9 Pokalsiege darf sich Juventus auf die Fahnen heften.

Zwar hatte auch der FC Turin eine ganz große Zeit, die liegt allerdings 70 Jahre  zurück. Sieben Mal wurde man italienischer Meister, davon allein fünf Mal zwischen 1942 und 1949. Die große Ära, der „Grande Torino“ ging allerdings zu Ende, als bei einem Flugzeugabsturz am 4. Mai 1949 fast die gesamte Mannschaft ums Leben kam. An die Erfolge von damals konnte der Klub nie wieder anschließen. 1976 wurde Torino zum letzten Mal Meister, der letzte große Erfolg war der fünfte Pokalsieg in der Saison 1992/93.

Aber auch die direkte Bilanz der beiden Klubs spricht für Juventus. Von 164 Meisterschaftsspielen gewannen die „Zebras“ 69, der Stadtrivale war 49 Mal erfolgreich. Dieses Verhältnis ändert sich auch nur unwesentlich, wenn man alle Pflichtspiele (188) oder alle direkten Duelle – 229 Begegnungen inklusive Freundschaftsspiele – heranzieht.

Fast 20 Jahre ohne Derbysieg

Vor allem in den letzten Jahren wurde die Kluft zwischen den beiden Klubs immer größer. Mittlerweile wartet der FC Turin bereits seit fast 20 Jahren auf einen Derbysieg. Als die „Granatroten“ am 9. April 1995 einen 2:1-Sieg über Juve feierten, hieß der Verein noch „AC Torino“ bzw. „Torino Calcio“. Zehn Jahre später musste der Verein Insolvenz anmelden und wurde in der Folge als „FC Torino“ neu gegründet.

Mehrfach stieg der FC Turin aus der Serie A ab, zuletzt gelang 2012 wieder der Aufstieg in die höchste Spielklasse. Gegen den Stadtrivalen gab es allerdings weiterhin nichts zu holen. Seit 1995 gewann Juventus 12 von 16 Meisterschafts-Derbys gegen den FC Turin, der lediglich vier Mal wenigstens einen Punkt holte. Die letzten sechs Duelle in der Serie gewann ausnahmslos Juventus, in den letzten zehn Derbys ließ die „Alte Dame“ nicht einen einzigen Gegentreffer zu. Beim 2:2 am 24. Februar 2002 gelang “I Granata” letztmals ein Torerfolg in einem Stadtderby.

Alles spricht für Juventus

Ob diese schwarze Serie am Sonntag zu Ende geht, erscheint allerdings fraglich. Denn während Juventus mit 10 Siegen aus 12 Spielen die Tabelle erneut souverän anführt, rangiert der FC Turin nur auf Platz 15, der Vorsprung auf die Abstiegsplätze beträgt nur drei Punkte. Zudem haben die „Granatroten“ bisher erst sieben Tore erzielt, nur Atalanta Bergamo traf noch seltener ins Tor (fünf Mal).

Das sah letzte Saison noch anders aus, da erzielte der FC Turin in 38 Spielen 58 Tore und qualifizierte sich als Siebenter für die Europa League. Damals hatte die Mannschaft aber auch noch Ciro Immobile in ihren Reihen, der sich mit 22 Toren zum Torschützenkönig krönte. Sein Abgang zu Borussia Dortmund hinterließ eine große Lücke.

Allerdings gelang auch mit ihm kein Derbysieg gegen Juventus. Daher ist im Derby am Sonntag nicht von einer Trendwende auszugehen. Das bestätigt sich auch bei den Fußball-Wetten. Während die Buchmacher für einen Sieg von Juventus nur Quoten um 1,3 in Aussicht stellen, könnte mit einem Sieg des Außenseiters das bis zu 12-fache des Wetteinsatzes gewonnen werden.

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Category: Derbys Italien – Author: Derbysieger – 12:19

Wenn am kommenden Sonntag im Mailänder Giuseppe Meazza Stadion der AC Milan und Internazionale Mailand zum „Derby della Madonnina“ aufeinander treffen, ist das nicht nur ein Stadtderby, sondern gleichzeitig das Duell zweier Mannschaften, die zu den weltweit erfolgreichsten der letzten Jahrzehnte zählen.

Beide Vereine holten jeweils 18 Mal den „Scudetto“ und gewannen gemeinsam 15 Europapokalbewerbe (Milan 9, Inter 6), davon allein zehn Mal die Champions League bzw. den Europapokal der Landesmeister (Milan 7, Inter 3). In der Saison 2009/10 holte Inter Mailand zum großen Schlag aus. Da gewannen die Nerazzurri die Champions League, die italienische Meisterschaft und die Coppa Italia und holten damit das Triple nach Mailand. Im Jahr darauf gewann Inter noch einmal den nationalen Pokalbwerb und Stadtrivale Milan wurde Meister. Seitdem ging es allerdings mit beiden Vereinen stetig bergab.

Neue Trainer bei beiden Teams

Aktuell rangieren die beiden norditalienischen Traditionsklubs in der Serie A nur auf den Plätzen 7 (Milan) und 9 (Inter). Der Rückstand auf Titelverteidiger und Tabellenführer Juventus Turin beträgt bereits 11 bzw. 12 Punkte. Die mäßigen Erfolge in den letzten Jahren führten auch zu Änderungen in der sportlichen Führung. Beim AC Mailand hat seit Saisonbeginn Klublegende Filippo Inzaghi das Traineramt inne, nachdem unter Vorgänger Clarence Seedorf die Qualifikation für einen internationalen Bewerb verpasst wurde. Das hattes es seit Ende der 1990er-Jahre nicht mehr gegeben.

Inter Mailand war dagegen in der Saison 2013/14 international nicht vertreten. In der vergangenen Saison gelang zumindest die Qualifikation für die Europa League. Dennoch kam es auch bei Inter erst vor wenigen Tagen ebenfalls zu einem Trainerwechsel. Roberto Mancini ersetzte Walter Mazzarri und kehrte damit vor dem Stadtderby zu jenem Klub zurück, den er zwischen 2004 und 2008 bereits einmal betreut und dabei drei Meistertitel geholt hatte. Nun soll er die Nerazzurri zu neuen Erfolgen führen.

Milan und Inter brauchen ein Erfolgserlebnis

Zuletzt war Inter in der Liga zwei Mal sieglos geblieben. Nach einer peinlichen 0:2-Niederlage beim Tabellen-Letzten FC Parma – der in der Woche darauf bei Spitzenreiter Juventus mit 0:7 unterging – gab es im letzten Heimspiel gegen Hellas Verona nur ein mageres 2:2. Trotz zweier Treffer von Mauro Icardi, der den 0:1-Rückstand nach einem Treffer von Ex-Bayern-Spieler Luca Toni ausgeglichen hatte, reichte es nach einem Torerfolg von Veronas Lopez in der vorletzten Minute nur zu einem Unentschieden. Davor hatte Inter-Keeper Handanovic noch einen Elfmeter von Toni entschärft.

Ebenfalls nur ein 2:2 erreichte der AC Mailand im letzten Meisterschaftsspiel bei Sampdoria Genua. Nach dem Führungstreffer von El Shaarawy gerieten die Rossoneri kurz nach der Pause mit 1:2 in Rückstand und benötigten schließlich einen von Jeremy Menez verwandelten Elfmeter, um zumindest einen Punkt mitzunehmen. Damit ist Milan bereits seit vier Spielen sieglos, denn eine Woche davor war das Heimspiel gegen Palermo sang- und klanglos mit 0:2 verloren gegangen und auch in Cagliari und daheim gegen Florenz kamen die Mailänder über ein 1:1-Remis nicht hinaus.

Kein klarer Derby-Favorit

Es wird auch darauf ankommen, welches Team offensiv Akzente setzen kann. Ausgerechnet der ehemalige Toptorjäger Filippo Inzaghi sieht sich einer hartnäckigen Stürmerkrise gegenüber. Der Treffer in Genua war das erste Saisontor von El Shaarawy und auch der Spanier Fernando Torres traf in neun Saisonspielen erst ein Mal. Somit ist der japanische Mittelfeldspieler Keisuke Honda mit sechs Treffern der mit Abstand torgefährlichste Akteur der Rossoneri. Dagegen brachte es Inters Icardi bereits auf sieben Saisontore und zeichnet damit fast für die Hälfte aller Inter-Tore in dieser Saison (17) verantwortlich.

Für beide Teams geht es im Derby am Sonntag um viel. Der Sieger kann einen Sprung aus der Krise machen, in der der Unterlegene umso mehr festsitzt. Aus Sicht der Fußball-Wetten ist der Ausgang offen. Einige Wettanbieter sehen – trotz einmonatiger Sieglosigkeit – leichte Vorteile für Milan.

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Category: Derbys Deutschland,Hamburger SV,Werder Bremen – Author: Derbysieger – 09:43

Nicht nur Derby-Liebhaber kommen an dem Nord-Gipfel zwischen den beiden Hansestädten aus Hamburg und Bremen nicht vorbei: Da die Bundesliga bislang keinen Vergleich öfter zu sehen bekam, fühlen sich auch sämtlichen Traditionalisten dem nunmehr schon 101. Schlagabtausch am kommenden Sonntagnachmittag verpflichtet. Verpassen sollte man das Städte-Duell jedoch vor allem deshalb nicht, weil die nächste Auflage in dem Imtech Arena möglicherweise etwas länger auf sich warten lässt.

Nur der Blick zurück macht richtig Spaß

Eigentlich scheint die deutsche Elite-Liga ohne die beiden großen Nord-Klubs gar nicht denkbar zu sein: Während der HSV aus seiner permanenten Anwesenheit in der Bundesliga als „Dino“ längst einen erheblichen Teil seiner Identität bezieht, hat auch der grün-weiße Rivale bislang nur eine einzige Spielzeit sausen lassen. Nach dem Abstieg im Jahr 1980 kehrte Werder jedoch schon nach Jahresfrist umgehend wieder zurück, um dann fortan dauerhaft auf der großen Bühne sesshaft zu werden – angesichts seines langen Atems ist das norddeutsche Duo folglich sogar den sportlich mittlerweile unerreichbaren Bayern noch immer weit voraus, wenn es um die Treue zur ersten Liga geht.

Da die beiden Teams somit die dienstältesten Bundesligisten stellen, erklärt es sich von selbst, dass das direkte Aufeinandertreffen zugleich auch der größte Klassiker des deutschen Fußballs ist: Während der HSV und Bremen bereits vor dem 101. Schlagabtausch stehen, hat es bis dato keine andere Partie in den „Kreis der Einhunderter“ geschafft. Nach exakt 100 ausgetragenen Derbys haben bislang übrigens die Gäste von der Weser knapp die Nase vorn: Derweil es der vierfache Meister auf insgesamt 36 Siege bringt, hatte der Europapokalsieger der Landesmeister von 1983 bisher nur in 31 Fällen das bessere Ende für sich.

Die ebenso lange wie erfolgreiche Historie beider Mannschaften will allerdings nicht so recht zu der Stimmungslage passen, mit der sich die Dauer-Rivalen nun am 12. Spieltag gegenüberstehen: Da sich die Fußballwelt in den letzten Jahren immer weiter drehte, scheinen mittlerweile schließlich sowohl die Rautenträger als aus die Weser-Städter zu zum Aussterben verdammten Überbleibseln einer vermeintlich besseren Vergangenheit geworden zu sein. Würde zum jetzigen Zeitpunkt Bilanz gezogen, wäre den Hamburger als Tabellenvorletztem der bereits im Vorjahr angekündigte Gang in die Zweitklassigkeit gewiss – die auf Rang 16 geführten Bremer dürften sich dagegen immerhin noch einmal in der Relegation ihrer Haut erwehren.

Neue Trainer, neue Hoffnung

Macht den in inniger Feindschaft verbundenen Rivalen seit etlichen Jahren ein schleichender Abwärtstrend zu schaffen, scheint nun der Tag der fälligen Abrechnung stetig näherzurücken: Da die Zahl der potentiellen Abstiegskandidaten derzeit äußerst überschaubar ist, käme es wohl schon einem mittleren Wunder gleich, wenn es zum Saisonende nicht zumindest einen der beiden Klubs erwischt. Das so traditionsreiche Derby gleicht in der Neuauflage folglich einem Tanz auf dem Totenbett, in dem möglicherweise nur der Sieger dem Gevatter Tod noch das eine oder andere zusätzliche Jährchen abringen kann.

Dass man zum Saisonende dann bestenfalls aber doch über derartige Horror-Szenarien lachen darf, ist auf die hier wie dort frühzeitig erfolgten Trainerwechsel zurückzuführen: So ist es Joe Zinnbauer und Viktor Skripnik an ihren neuen Wirkungsstätten jeweils gelungen, eine lange vermisste Aufbruchsstimmung zu initiieren. Dass dabei gleich beide Trainer aufgrund klammer Kassen aus dem eigenen „Nachwuchs“ stammten, zeigt erneut, dass bei aller Rivalität die Gemeinsamkeiten mehr denn je das Trennende überlagern – obwohl sich der HSV traditionell für das etwas großspurige Auftreten entscheidet, scheint man im Norden doch vornehmlich aus demselben Holz geschnitzt zu sein.

Werder war zuletzt besser drauf

Allerdings haben die Parallelen ein Ende, wenn es um die aktuellen Formkurven vor dem direkten Aufeinandertreffen geht: Während Zinnbauer beim HSV seit seinem Amtsantritt im September mit großen Siegen gegen den BVB und Leverkusen, aber auch schon vier kassierten Niederlagen bereits etliche Hochs und Tiefs einer Trainerlaufbahn im Schnelldurchlauf erlebte, bringt sein Gegenüber Skripnik bislang nur einen reichen Erfahrungsschatz in Sachen Gewinnen mit. Die zuvor noch ohne jeden Dreier am Tabellenende platzierten Bremer machten mit den Erfolgen gegen Mainz und Stuttgart unmittelbar vor der Länderspielpause in Windeseile reichlich Menge Boden gut – obendrein ist den Grün-Weißen die nicht zuletzt in finanzieller Hinsicht wertvolle Qualifikation für das Achtelfinale des DFB-Pokals geglückt.

Angesichts dieses kleinen Laufs scheint sich das Momentum derzeit ganz eindeutig auf Seiten der Gäste zu befinden; eine Annahme, die man durchaus aber auch beim Blick auf die letzten Derbys gewinnen kann. Immerhin hatte Werder fünf der jüngsten sechs direkten Vergleiche für sich entscheiden können – so war den Bremern etwa bereits in der Vorsaison in einer ähnlich bedrängten Lage mit einem 2:0-Triumph in dem Imtech Arena ein richtungsweisender Befreiungsschlag gelungen. Dass der Trend jedoch ziemlich klar für die Gäste zu sprechen scheint, lässt neben dem HSV auch die Wettanbieter kalt – diese gehen mit Favoritenquoten von knapp über 2,0 davon aus, dass es der Dino am Sonntag mithilfe der eigenen Anhängerschaft schon richten wird.

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Category: Derbys Österreich – Author: Derbysieger – 16:41

Zum 311. Mal treffen am Sonntag, den 9. November, die beiden Wiener Vereine Rapid und Austria aufeinander. 127 Mal siegte Rapid, 112 Mal war die Austria erfolgreich. Von den bisherigen 310 Spielen fanden 278 in der Meisterschaft statt. Auch hier liegt Rapid – mit 116:94-Siegen – voran.

Jahrzehntelang dominierten die beiden Erzrivalen nicht nur den Wiener Fußball, sondern waren auch landesweit führend. 32 Mal holte Rapid den Meistertitel, 24 Mal war die Austria erfolgreich. Die Vorherrschaft der Wiener Vereine nahm jedoch in den letzten Jahren immer mehr ab. Im letzten Jahrzehnt ließ Red Bull Salzburg immer seltener Titelgewinne anderer Vereine zu. Rapid gelang es zuletzt 2008, der Austria 2013, die Dominanz der wirtschaftlich übermächtigen Salzburger zumindest kurzfristig zu durchbrechen.

Derbytime im Wiener Prater

Das Wiener Derby zwischen Grün-Weiß und Violett hat dennoch nichts von der Brisanz vergangener Jahre eingebüßt. Als im Mai 2011 das Derby in Hütteldorf aufgrund von Zuschauerausschreitungen abgebrochen werden musste, übersiedelte Rapid mit seinen Heim-Derbys freiwillig für eine Saison ins große Ernst-Happel-Stadion im Prater.

Dort findet das Derby auch diesmal statt, da die langjährige Heimstätte der Grün-Weißen – das Hanappi-Stadion – abgerissen wurde und seit kurzem nicht mehr existiert. An dessen Stelle will Rapid ab 2016 in einem neu errichteten Stadion seine Spiele austragen.

In früheren Jahrzehnten wurden die Wiener Derbys fast ausschließlich im großen Prateroval veranstaltet. Zuschauerzahlen zwischen 50.000 und 60.000 waren keine Seltenheit. Auch am kommenden Wochenende werden zumindest halb so viele Besucher erwartet.

In den letzten Derbys in der – nach der Rapid-Legende Ernst Happel benannten – Arena im Wiener Prater hatte fast immer die Austria das bessere Ende für sich. Fünf der letzten sechs direkten Duelle gewannen die Violetten. Der letzte Sieg Rapids datiert aus dem Jahr 2001. Im letzten Aufeinandertreffen im April 2012 gab es ein torloses Unentschieden.

Die Tendenz spricht für Rapid

Die aktuell bessere Derbybilanz hat allerdings Rapid aufzuweisen. In den letzten sechs Duellen mit der Austria blieben die Hütteldorfer ungeschlagen, konnten dabei drei Siege feiern und erreichten ebenso oft ein Remis. Das erste Aufeinandertreffen der laufenden Saison endete in der Generali-Arena am Verteilerkreis Favoriten mit einem 2:2.

Beide Teams stehen derzeit in der Tabelle nicht ganz vorne und mussten am vergangenen Wochenende Niederlagen einstecken. Vor allem die Austria steht nach der 0:3-Heimpleite gegen Sturm Graz unter Zugzwang. Der siebente Tabellenplatz entspricht keineswegs den Erwartungen und Ambitionen des Vereins.

Rapid hat sechs Punkte mehr auf dem Konto und hat als Tabellendritter zumindest einen internationalen Startplatz im Visier. Die 0:2-Niederlage im Altach am vergangenen Sonntag sorgte dennoch für Ärger, da die Mannschaft bereits nach zwei Minuten in numerischer Unterzahl agieren musste. Der Schiedsrichter hatte zur allgemeinen Verblüffung Innenverteidiger Mario Sonnleitner nach vermeintlichem Torraub vom Platz gestellt. Auf den Abwehrrecken müssen die Grün-Weißen deshalb nun auch im Derby verzichten.

Die Wettanbieter sehen dennoch die Rapidler in der Favoritenrolle, wenngleich die in einem Derby oft nur eine untergeordnete Rolle spielt. Auch im Wiener Derby setzte sich nicht nur einmal der vermeintliche Außenseiter durch.

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Category: Derbys Großbritannien – Author: Derbysieger – 13:55

Am kommenden Wochenende steht das 168. Stadtderby zwischen Manchester City und Manchester United auf dem Programm. Mit 69:48-Siegen liegen die Red Devils in der Gesamtbilanz klar voran, allerdings haben sich die Kräfteverhältnisse in den vergangenen Jahren deutlich zugunsten der Citizens verschoben.

Fergusons Fußstapfen sind zu groß

Seit dem Abgang von Trainerlegende Alex Ferguson, der 27 Jahre lang die Verantwortung trug und der sich 2013 mit dem Gewinn des 13. Meistertitels in seiner Ära verabschiedete, hinkt Manchester United meilenweit hinter den eigenen Ansprüchen hinterher. Nachdem Ferguson 1.500 Mal auf der Trainerbank des englischen Rekordmeisters saß, hielt sich dessen schottischer Landsmann David Moyes als Nachfolger nicht einmal 50 Spiele lang. Unter ihm verkam United zu einer Durchschnittsmannschaft, die sogar die Qualifikation für einen europäischen Bewerb verpasste.

Zu Saisonbeginn wurde er vom holländischen Erfolgscoach Louis van Gaal abgelöst, aber auch er konnte die Roten Teufel bisher nicht zu altem Glanz führen. Nach neun Spieltagen rangiert Man United mit drei Siegen und zwei Niederlagen auf dem achten Tabellenplatz. Der Rückstand auf Tabellenführer Chelsea beträgt bereits zehn Punkte. Aus dieser Sicht war das 1:1-Remis am vergangenen Wochenende im Duell mit dem Spitzenreiter schon fast als Erfolg zu werten, vor allem da der Ausgleichstreffer durch Robin van Persie erst in der Nachspielzeit erzielt wurde.

Die Citizens noch nicht in der Vorjahrsform

Auf den Stadtrivalen holte United damit sogar einen Punkt auf, da sich die Citizens bei West Ham United überraschend mit 1:2 geschlagen geben mussten. Damit hat auch der regierende als Tabellendritter bereits sechs Punkte Rückstand auf Chelsea, womit eine erfolgreiche Titelverteidigung immer weiter in die Ferne rückt. Vor dem Stadtderby musste man nun sogar das Überraschungsteam aus Southampton in der Tabelle an sich vorbeiziehen lassen.

Dass Manchester City heuer nicht an die Leistungen in der Meistersaison anschließen kann, zeigte sich auch bereits in der Champions League, wo die Engländer nach drei Spieltagen noch sieglos sind und in der Bayern-Gruppe hart zu kämpfen haben, um sich für das Achtelfinale zu qualifizieren. In der Liga hat es die Mannschaft von Manuel Pellegrini vor allem dem argentinischen Torjäger Sergio Aguero – der in 9 Spielen ebenso oft traf – zu verdanken, dass sie nicht noch weiter zurück liegt und weiterhin mit dem Gewinn des fünften Meistertitels der Klubgeschichte spekulieren darf.

Man City in der Favoritenrolle

In den Derbys behielt Manchester City in der jüngeren Vergangenheit zumeist die Oberhand. Von den letzten sechs Duellen mit United gewannen die Citizens fünf, darunter alle drei im gegnerischen Old-Trafford-Stadion. Am Beginn dieser Serie stand am 23. Oktober 2011 das heute bereits legendäre 6:1 über den damaligen Meister. Manchester United konnte sich im Jahr darauf mit einem 3:2-Auswärtssieg für diese Schmach nur unzureichend revanchieren. Zudem blieb es das einzige Erfolgserlebnis der Red Devils in den letzten Derbys.

Auch vor dem neuerlichen Duell sieht es ganz danach aus, als ob Manchester City die Oberhand behalten würden. Die Wettanbieter stellen sich mit Quoten um 1,8 klar auf die Seite der Sky Blues. Bereits ein Unentschieden wäre fast den vierfachen Wetteinsatz wert, ein Erfolg von Manchester United ginge darüber noch etwas hinaus.

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Category: Derbys Spanien – Author: Derbysieger – 16:09

Behält Barcelona die „weiße Weste“?

Wieder einmal geht es im El Clasico zwischen Real Madrid und dem FC Barcelona um die Vorherrschaft im spanischen Fußball. Vor dem Aufeinandertreffen am 9. Spieltag der Primera Division liegt „Barca“ als einziges noch ungeschlagenes Team an der Tabellenspitze. Von acht Spielen haben Messi, Neymar & Co. sieben gewonnen, nur ein Mal – beim 0:0 in Malaga – mussten sich die Katalanen mit einem Unentschieden zufrieden geben. Allerdings sind nicht allein die Superstars im Angriff für diese Bilanz verantwortlich, schließlich blieb die Mannschaft in allen acht Meisterschaftsspielen ohne Gegentreffer.

Dagegen hat Dauerrivale Real Madrid in dieser Saison bereits zwei Spiele verloren. Zunächst gab es am 31. August eine 2:4-Niederlage in San Sebastian gegen Real Sociedad und zwei Wochen später ging auch das Lokalderby gegen Titelverteidiger Atletico Madrid im heimischen Bernabeu-Stadion mit 1:2 verloren. An gleicher Stelle will Real nun mit einem Heimsieg über den FC Barcelona bis auf einen Punkt an den Tabellenführer herankommen. Somit wäre auch im Titelkampf wieder alles offen.

Real ohne Bale – Barcelona mit Suarez?

Sollten sich jedoch die Katalanen durchsetzen würden sie den Vorsprung bereits auf sieben Punkte ausbauen. Angesichts der Dominanz, die diese beiden Vereine in der Primera Division seit Jahrzehnten ausüben, wäre in diesem Fall schon fast von einer Vorentscheidung zu sprechen. Daher sind die Superstars um Cristiano Ronaldo, Karim Benzema, Toni Kroos und James Rodriguez gefordert, dafür zu sorgen, dass es gar nicht erst so weit kommt. Zwar muss das „weiße Ballett“ auf den verletzten Waliser Gareth Bale verzichten, aber auch ohne ihn wird Real eine hochklassige Mannschaft stellen.

Beim Gegner wird mit Spannung das erste Antreten von Luis Suarez erwartet. Der Uruguayer soll im „Clasico“ erstmals nach seiner viermonatigen Sperre, die er aufgrund seiner Beißattacke gegen den Italiener Chiellini bei der Weltmeisterschaft in Brasilien ausfasste, wieder spielen. In der vergangenen Saison ging er noch für den FC Liverpool auf Torjagd und wurde mit 31 Treffern überlegen Torschützenkönig. Ob Suarez tatsächlich auflaufen wird, scheint aber noch fraglich. Wenige Tage vor dem Derby wird noch darüber diskutiert, ob die Sperre des Stürmers am Spieltag (25. Oktober) oder erst einen Tag später abläuft.

Spannung ist garantiert

Dramatisch sollte die Partie aber in jedem Fall verlaufen. Schon die letzten Aufeinandertreffen der beiden Vereine waren nichts für schwache Nerven. Im letzten Meisterschafts-Duell im Bernabeu-Stadion am 23. März 2014 drehte Barcelona einen 2:3-Rückstand durch zwei Elfmeter Tore von Lionel Messi noch in einen 4:3-Sieg um. Damit wahrten die Katalanen die Chance auf den Meistertitel, während diese Niederlage für Real einen Rückschlag im Titelkampf bedeutete. Am Ende freute sich der Dritte – nämlich Reals Stadtrivale Atletico – der erstmals seit 18 Jahren wieder den Titel holte.

Drei Wochen später revanchierte sich Real im Pokalfinale und siegte in Valencia gegen Barcelona mit 2:1. Vor der 229. Begegnung in einem Pflichtspiel – das erste fand bereits 1902 im Pokal statt – ist die Gesamtbilanz nahezu ausgeglichen. 91 Mal siegte Real, 89 Mal war der FC Barcelona erfolgreich. 48 Mal gab es keinen Sieger. Die Anbieter von Fußballwetten sehen aufgrund des Heimvorteils mit Quoten um 2,4 auch diesmal die Mannschaft aus der Hauptstadt in der Favoritenrolle. Ein Auswärtssieg des FC Barcelona wäre bei den meisten Buchmachern mehr als den dreifachen Wetteinsatz wert.

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Category: Derbys Schweiz – Author: Derbysieger – 15:56

Das Zürcher Derby zählt den zu den weltweit traditionsreichsten Derbys. Bereits 1897 fand die erste Begegnung der beiden Stadtrivalen statt. Der Grasshopper Club gewann das erste Aufeinandertreffen gegen den FC Zürich mit 7:2. Seitdem ging GC in insgesamt 238 Duellen 117 Mal als Sieger hervor, 82 Mal siegte der FCZ.

Eine Stadt – ein Stadion

Am kommenden Sonntag wird im Letzigrund-Stadion damit die bereits 239. Auflage des Stadtklassikers ausgetragen. Dieses Stadion ist ursprünglich die Heimstätte des FC Zürich und wurde vor allem auch durch die Abhaltung eines alljährlichen, hochkarätig besetzten, Leichtathletik-Meetings berühmt. Anlässlich der in der Schweiz und Österreich ausgetragenen Fußball-EM 2008 wurde das Stadion renoviert und umgebaut.

Seit September 2007 trägt aber auch Grasshoppers seine Heimspiele im Letzigrund-Stadion aus. Die ursprüngliche Heimstätte von GC war seit 1929 das Hardturm-Stadion, das aber 2007 wegen des schlechten Zustands geschlossen werden musste. Nach dem Abbruch scheiterte der geplante Neubau allerdings, da sich über 50 Prozent der Stimmberechtigten dagegen entschieden hatten. Somit finden auch die Derbys im Letzigrund-Stadion statt und sind von starker Rivalität geprägt. Das führte am 2. Oktober 2011 dazu, dass die Begegnung nach Fanausschreitungen beim Stand von 2:1 für GC abgebrochen werden musste.

Erfolgreiche Vergangenheit

Der Grasshopper Club Zürich wurde 1886 gegründet und ist damit nicht nur der älteste Klub Zürichs, sondern auch der erfolgreichste Verein der Schweiz. Der letzte der insgesamt 27 Meistertitel liegt allerdings bereits über zehn Jahre zurück und wurde 2003 noch im alten Hardturm-Stadion gefeiert. 2013 holten die Hoppers zumindest erstmals seit 1994 wieder den Schweizer Cup. Die letzten internationalen Erfolge feierten die Züricher in den 1990er-Jahren, als man sich zwei Mal in Folge (1995 und 1996) für die Gruppenphase der Champions League qualifizieren konnte. 1978 stand GC im Halbfinale des UEFA-Cups.

Etwas erfolgreicher fiel in den letzten Jahren die Bilanz des FC Zürich aus. Nachdem der 1896 gegründete Traditionsklub innerstädtisch jahrzehntelang nur die zweite Geige spielte, trumpfte der FCZ vor allem in den 2000er-Jahren auf und wurde zum härtesten Konkurrenten des – die letzten Jahre in der Schweiz dominierenden – FC Basel. 2006, 2007 und 2009 wurde der FC Zürich Schweizer Meister. Neben 12 Meistertiteln wurde zudem acht Mal auch der Pokalbewerb gewonnen, darunter auch letzte Saison mit einem 2:0-Finalsieg nach Verlängerung gegen die Basler.

Nach dem letzten Meistertitel 2009 erreichte der FC Zürich auch die Gruppenphase der Champions League und feierte dort mit einem 1:0-Auswärtssieg beim AC Mailand ein Erfolgserlebnis. Im Vorgängerbewerb, dem Europacup der Meister, erreichten die Schweizer 1964 und 1977 jeweils das Halbfinale.

FC Zürich mit dem besseren Saisonstart

Auch aktuell hat der FC Zürich vor dem Duell mit GC die besseren Karten. Mit 23 Punkten führt die Mannschaft von Trainer Urs Meier die Tabelle der Schweizer Super League an, einen Punkt vor dem FC Basel. Die Grasshoppers liegen dagegen mit nur 11 Punkten auf Platz acht. Der Vorsprung der Mannschaft von Michael Skibbe auf Schlusslicht FC Luzern beträgt zwar beruhigende sechs Punkte, im Falle einer Derbyniederlage könnte dem Tabellen-Zweiten der letzten Saison aber sogar der Abstiegskampf drohen. Denn Luzern empfängt am Wochenende den an neunter Stelle liegenden Aufsteiger Vaduz.

Am ersten Spieltag siegte der FC Zürich im Derby mit 1:0 und gilt aus Sicht der Fußballwetten auch diesmal als Favorit der Wettanbieter. Dennoch ist gerade in einem Derby jeder Ausgang möglich und so hoffen die Hoppers mit einem Derbysieg eine Trendwende einzuleiten. Die letzten beiden „Heim-Derbys“ konnte GC jeweils – mit 2:0 bzw. 3:1 – für sich entscheiden.

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Category: Derbys Großbritannien – Author: Derbysieger – 16:06

Eine Woche nach dem traditionellen Nordlondoner Derby gegen Tottenham steht für Arsenal das nächste innerstädtische Duell auf dem Programm. Die Begegnungen der Gunners mit dem FC Chelsea haben zwar nicht so eine lange Tradition wie jene mit den Spurs, gewannen jedoch durch den Aufstieg der Blues in den vergangenen Jahren stark an Brisanz.

Die frühen Jahre gehörten Arsenal

Das erste Aufeinandertreffen der beiden Vereine fand am 9. November 1907 statt und endete mit einem 2:1-Sieg von Chelsea. Der Klub war erst 1905 gegründet worden – fast 20 Jahre nach dem 1886 gegründeten FC Arsenal – stieg aber zwei Jahre später bereits in die höchste Spielklasse auf. In den darauf folgenden Jahren hatte in den direkten Duellen aber meist Arsenal das bessere Ende für sich, während Chelsea häufig um den Klassenerhalt kämpfen musste, nicht immer mit Erfolg.

Allerdings zählten beide Vereine in den ersten Jahrzehnten ihres Bestehens nicht zu den englischen Spitzenteams. Die größte Zeit hatte Arsenal in den 1930er-Jahren unter dem legendären Manager Herbert Chapman. Zwischen 1931 und 1938 wurden die Londoner fünf Mal Meister und holten zwei Mal den FA-Cup.

Chelseas später Aufstieg

Von derartigen Erfolgen konnte der FC Chelsea jahrzehntelang nur träumen. Erst nach dem 2. Weltkrieg stellten sich vereinzelt Erfolge ein, wie der Gewinn des Meistertitels 1955 und der Sieg im FA-Cup 1970, dem im Jahr darauf gleich der Gewinn des Europapokals der Pokalsieger folgte. Ähnliches gelang den Blues 1997, als man zum zweiten Mal den FA-Cup holte und im Jahr darauf erneut den Europapokal gewann.

Seitdem – und vor allem seit der Übernahme durch den russischen Milliardär Roman Abramowitsch – zählt der FC Chelsea zu den Spitzenteams Europas. Seit 2005 fügte Chelsea dem Championat von 1955 drei weitere englische Meistertitel hinzu. Den FA-Cup gewannen die Blues seit 1997 fünf weitere Male. Der größte Erfolg bisher war 2012 der Gewinn der Champions League, im Jahr darauf holte sich Chelsea auch noch den Sieg in der Europa League.

Arsenal im direkten Vergleich voran

Diese Erfolge auf internationaler Ebene kann Arsenal bisher nicht aufweisen. Zwar sind auch die Gunners in den letzten 25 Jahren stets in der obersten Liga der europäischen Spitzenklubs vertreten, Titel wurden aber nur 1970 (Messestädte-Cup) und 1994 (Europapokal der Pokalsieger) gewonnen. National ist Arsenal mit 13 Meistertiteln (zuletzt 2014) und 11 Siegen im FA-Cup (zuletzt 2014) dagegen deutlich erfolgreicher als Chelsea.

Das schlägt sich in den direkten Duellen nieder. Von 154 Begegnungen in der höchsten Spielklasse gewann Arsenal 61. 47 Mal war Chelsea erfolgreich, 46 Duelle endeten unentschieden. Alle Pflichtspiele zusammengenommen liegen die Gunners nach 185 Aufeinandertreffen mit 71:59-Siegen voran. Zuletzt hatten allerdings zumeist die Blues das bessere Ende für sich.

Die Tendenz geht zu Chelsea

Aktuell sind Chelsea und Arsenal in der Premier League die beiden einzigen noch ungeschlagenen Teams. Allerdings gewann die Mannschaft von José Mourinho fünf von sechs Meisterschaftsspielen und führt die Tabelle überlegen an. Arsenal spielte bereits vier Mal unentschieden und hat als Tabellen-Vierter bereits sechs Punkte Rückstand auf den Stadtrivalen.

Um den Rückstand zu verkürzen, braucht Arsenal den ersten Sieg über Chelsea seit dem 5:3 am 29. Oktober 2011. Im letzten Aufeinandertreffen am 22. März 2014 setzte es für Arsenal mit 0:6 an der Stamford Bridge die bisher höchste Niederlage in einem Duell mit Chelsea.

Die Anbieter von Fußballwetten glauben auch diesmal an eine Fortsetzung der Erfolgsserie des FC Chelsea und an einen Heimsieg über Arsenal.

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Category: Borussia Dortmund,Derbys Deutschland,Schalke 04 – Author: Derbysieger – 12:13

Das Ruhrgebiet ist weithin als größter Städte-Ballungsraum Deutschlands bekannt. Dort wo die zahlreichen ehemaligen Bergbaustädte und auch deren Einwohner über die Jahrhunderte hinweg immer näher zusammen gerückt sind, herrscht zwei Mal im Jahr der absolute Ausnahmezustand: dies ist genau dann der Fall, wenn der Gelsenkirchener Fußball-Club Schalke 04 – wie am anstehenden 6. Bundesliga Spieltag – auf den Ballsportverein Borussia Dortmund trifft.

Steht nämlich besagtes Revierderby auf dem Spielplan, ist es mit der Einigkeit der Pott-Bewohner schnell vorbei und eine ganze Region folgt der Maxime „Entweder-oder?“ So auch am kommenden Samstag, wenn die „Knappen“ aus Gelsenkirchen in der heimischen Veltins Arena (15:30 Uhr) zum 167. Mal auf den BVB treffen.

Schalke nach erstem Saisonsieg wieder zuversichtlich

Der Saisonstart verlief für den Vorjahresdritten aus Gelsenkirchen alles andere als nach Wunsch. Schließlich standen für den Champions League-Teilnehmer nach vier absolvierten Partien zwei enttäuschende Pleiten und lediglich zwei magere Unentschieden zu Buche. Dass in Folge dessen einmal mehr heftige Kritik an Coach Jens Keller laut wurde, dürfte weder AufSchalke noch in der restlichen Bundesrepublik jemanden überrascht haben. Doch Stehaufmännchen Keller wäre nicht Keller, würde seine Mannschaft nicht wie Phönix aus der Asche immer wieder in die Erfolgsspur zurückkehren.

Ein starkes 1:1 beim großen FC Chelsea, eine Aufholjagd nach 0:2 Rückstand gegen Eintracht Frankfurt (Endergebnis 2:2) und einen 3:0-Auswärtssieg in Bremen später herrscht deshalb in ganz Gelsenkirchen wieder Friede, Freude, Eierkuchen. Gelänge nun beim samstäglichen Heimduell auch noch ein Sieg über den Erzrivalen, würde die wiedereingekehrte Zuversicht wohl im Handumdrehen einer riesigen Euphoriewelle weichen. Keller und seine Mannen verstehen die anstehende Begegnung deshalb wohl mehr denn je als Chance, die Wogen Auf Schalke mittelfristig zu glätten. Der vielgescholtene Trainer ist fest davon überzeugt, dass der erhoffte Derbysieg „eine Lawine auslösen könnte“.

Die Voraussetzungen für den angestrebten Heimerfolg könnten jedoch besser sein. Schließlich fehlen den Königsblauen mit Kapitän Benedikt Höwedes (Teilanriss der Hüftbeugersehne) und Julian Draxler (Gelb-Rot-gesperrt) nicht nur zwei frischgebackene Weltmeister, sondern auch zwei absolute Teamsäulen. Erschwerend kommt hinzu, dass Aggressiv-Leader Kevin-Prince Boateng ausgerechnet vor dem so wichtigen Revierderby in ein tiefes Leistungsloch gefallen ist. Ob sich der etatmäßige Dreh- und Angelpunkt des Schalker Spiels rechtzeitig an den zuletzt guten Leistungen seiner Teamkameraden hochziehen kann, bleibt abzuwarten.

Der BVB sucht nach der gewohnten Stabilität

Das Ausmaß der Schalker Personalmisere dürfte dem Dortmunder Coach Jürgen Klopp nur ein müdes Lächeln abringen. Schließlich hat es den wohl beliebtesten Übungsleiter der Republik in derlei Hinsicht noch weitaus schlimmer erwischt: mit Baszczykowski (Faserriss), Gündogan (Trainingsrückstand), Kirch (Muskelbündelriss), Mkhitaryan (knöcherner Bandausriss), Nuri Sahin (Knie-OP) und Marco Reus ((Außenbandteilabriss) muss der Meistertrainer von 2011 und 2012 momentan auf nicht weniger als sechs absolute Leistungsträger verzichten.

Hinzu kommt, dass der schwarz-gelben „Pressingmaschine“ derzeit mysteriöse Leistungsschwankungen zu schaffen machen. Rund um den Dortmunder Borsigplatz herrscht nämlich seit Tagen großes Rätselraten darüber, warum die eigentlich für ihre Konstanz gefürchtete Truppe nach einem fulminanten 2:0-Erfolg über Arsenal London eine verdiente Bundesliga-Pleite gegen Mainz 05 kassiert und nur vier Tage später ein erschreckend schwaches Heimspiel gegen den damaligen Tabellenletzten aus Stuttgart (2:2) abliefert.

Dennoch gibt es für den Tabellenachten zwei gute Gründe, dem wichtigsten Spiel des Restjahres zuversichtlich entgegenzublicken: so dürfen sich die Borussen-Anhänger einerseits auf die Rückkehr von Kapitän und Weltmeister Mats Hummels in die Startformation freuen, andererseits sollte die Tatsache, dass selbst in den jüngst etwas schwächeren Spielen stets die Moral stimmte, Balsam für die vor dem Derby so aufgeregte Fan-Seele sein. Daher geht der ansonsten erfolgsverwöhnte BVB nicht nur aus Sicht der Fussballwetten als Favorit ins wohl wichtigste Derby des deutschen Fußballs.

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Category: 1. FC Köln,Bor. M`gladbach,Derbys Deutschland – Author: Derbysieger – 16:37

Erstmals seit zweieinhalb Jahren findet am Sonntag wieder ein Rhein-Derby zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach statt. Beide Vereine hatten ihre große Zeit in den 1960er- und 1970er-Jahren, in denen sie insgesamt acht Mal (5 x Mönchengladbach, 3 x Köln) die Meisterschaft an den Rhein holten und gemeinsam mit Bayern München den deutschen Vereinsfußball dominierten. In den 1990er-Jahren ging es jedoch mit den beiden Klubs steil bergab. Die Talfahrt endete schließlich sowohl für Köln, als auch für Gladbach mit dem Abstieg in die Zweitklassigkeit.

Gladbach im Aufwärtstrend – zieht Köln nach?

Erst in den letzten drei Jahren zeigte sich Borussia Mönchengladbach wieder erholt, etablierte sich im oberen Tabellendrittel und qualifizierte sich in der vorigen Saison erneut für die Europa League. Auch in der neuen Saison ist die vom Schweizer Lucien Favre trainierte Mannschaft noch unbesiegt und zeigte vor allem mit dem 4:1-Heimsieg am vergangenen Wochenende über den Vorjahrs-Dritten Schalke 04 einen deutlichen Formanstieg.

Ganz so weit ist der langjährige Rivale aus Köln noch nicht. In den vergangenen Jahren erwies sich der erste Bundesliga-Meister der Saison 1963/64 als „Fahrstuhlmannschaft“ und pendelte zwischen Liga 1 und 2 hin und her. Nun ging es mit den Geißböcken aber wieder aufwärts. In souveräner Manier wurde in der vergangenen Saison der Titel in der 2. Bundesliga geholt und dieser Umstand gibt den Anhängern der Kölner Hoffnung, dass die mageren Jahre nun vorbei sind.

Dennoch tritt der nüchterne österreichische Meistertrainer Peter Stöger immer wieder auf die Euphorie-Bremse, um die Erwartungen nicht allzu hoch steigen zu lassen. Das straffe Defensivkonzept ging bisher auf, die Kölner sind als einziges Team der Bundesliga in dieser Saison noch ohne Gegentreffer. In der Offensive dagegen ist noch einige Luft nach oben. Nur in Stuttgart gelangen bisher (zwei) Tore, die beiden anderen Spiele endeten jeweils torlos.

Gladbach in der Derby-Bilanz klar voran

Was die direkte Bilanz der beiden Vereine betrifft, so spricht diese deutlich zugunsten der Gladbacher. Von 80 Begegnungen in der Bundesliga haben die Borussen doppelt so viele (44) für sich entschieden wie die Kölner (21). Besonders bemerkenswert ist, dass Mönchengladbach auswärts genau so oft wie daheim gegen die Geißböcke gewonnen hat, nämlich 22 Mal. Köln gewann nur 12 von 40 Heimspielen, woran zu sehen ist, dass der Heimvorteil in den Begegnungen der beiden Klubs keine überaus große Rolle spielt.

Das zeigt auch ein Blick auf die Statistik der letzten Jahre. Von den letzten vier Heimspielen gegen den Rivalen haben die Kölner drei verloren und nur ein einziges Mal einen Punkt geholt. Der einzige Kölner Sieg in den letzten acht Jahren resultierte aus einem 2:1-Auswärtserfolg am 4. Oktober 2008. Seitdem feierten Mönchengladbach in sieben Spielen fünf Siege, nur zwei Mal erreichte der FC ein Unentschieden.

Aus der Sicht der Fußball-Wetten ist der Ausgang dieser Partie einigermaßen offen. Leichte Vorteile werden auf Seiten der Gladbacher gesehen, die sich in den vergangenen Jahren in der Spitze behaupten konnten. Aufgrund der starken Kölner Defensive deutet aber auch einiges auf eine Punkteteilung hin.

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