Derbysieg News

Category: Derbys Spanien – Author: Derbysieger – 17:24

Nachdem der FC Barcelona kürzlich die Tabellenführung in der Primera Division übernommen hat, kann sich die Mannschaft von Luis Enrique nun im Duell der Giganten endgültig die besten Karten auf den nationalen Titel sichern – und sich dabei ganz nebenbei für die in der Hinrunde erlittene 1:3-Schlappe im Bernabeu-Stadion revanchieren.

Da die spanischen Top-Teams vor dem anstehenden Spieltag lediglich ein Pünktchen trennt, fällt dem Clasico wohl auch in dieser Saison die Aufgabe zu, den ewigen Wettlauf der beiden großen Rivalen zu entscheiden: Während jedoch der Tabellenstand im Camp Nou für jede Menge Spannung spricht, dürften sich die Klubs in den vergangenen Jahren kaum einmal in einer ähnlich gegensätzlichen Verfassung in den direkten Schlagabtausch begeben haben. Derweil Real nur eines seiner letzten vier Spiele siegreich bestritt, scheinen die Katalanen nahezu unantastbar zu sein – schließlich schloss der amtierende Spitzenreiter beeindruckende 17 der 18 unlängst absolvierten Pflichtspiele mit einem standesgemäßen Dreier ab.

Messi ist obenauf – Ronaldo schwächelt

Wie weit Barca und Real momentan auseinanderliegen, zeigt unter anderem die jeweilige Durchschlagskraft der Offensive auf: So hat es etwa der schon seit dem Jahreswechsel in Topform befindliche Lionel Messi im Alleingang auf mehr erfolgreiche Abschlüsse als der viel gerühmte BBC-Angriff des Weißen Balletts gebracht.  Allein auf den zuletzt stets schlecht gelaunt wirkenden Cristiano Ronaldo machte der Argentinier in der Torschützenliste 15 Treffer gut – und konnte dank des jüngsten Doppelpacks gegen Eibar mittlerweile auch in dieser Wertung die Spitzenposition übernehmen. Obendrein kommen auch Messis Sturmpartner Neymar und Luiz Suarez immer besser in Schwung: Nach einem eher verhaltenen Saisonstart scheint die Mannschaft inzwischen wieder für die Übernahme der europäischen Führungsrolle bereit zu stehen.

Während dem FC Barcelona somit ein offensives “Trio Infernale” zur Verfügung steht, scheinen momentan sämtliche Angreifer des hauptstädtischen Verfolgers mit Formschwächen zu kämpfen zu haben: Sieht sich etwa Garreth Bale – ungeachtet seines jüngsten Doppelpacks gegen Levante – mittlerweile regelmäßig den Pfiffen des eigenen Anhangs ausgesetzt, ist auch die Torquote von CR7 in den vergangenen Wochen besorgniserregend in den Keller gerauscht. Hatte es der amtierende Welt-Fußballer vor der Winterpause noch mit sensationellen 25 Toren in 14 Spielen auf einen Schnitt von fast zwei Buden pro Partie gebracht, steuerte der Portugiese zuletzt durchschnittlich nur zu jedem zweiten Auftritt einen Treffer bei – und dies auch nur, weil er in den beiden europäischen Achtelfinals gegen den FC Schalke gleich drei Mal zum Zuge kam.

Real ist seit Wochen außer Form

Angesichts des Beinahe-K.o.’s im Rückspiel denkt vermutlich aber noch nicht einmal Ronaldo gern an die Duelle gegen die Königsblauen zurück: Nachdem es unmittelbar zuvor bereits in der Liga gegen Villarreal (1:1) und in Bilbao (0:1) unangenehme Überraschungen setzte, legte der Bundesligist die aktuellen Schwächen des Titelverteidigers vielleicht am deutlichsten bloß. Abgesehen davon, dass die Madrilenen nie in den Genuss der Spielkontrolle kamen, stellte sich insbesondere die lustlos wirkende Abwehr als ein permanenter Unsicherheitsfaktor der spanischen Gastgeber heraus – gegen das im vergangenen Jahr noch nach Belieben beherrschte Schalke schien Real eine ungesunde Mischung aus Überheblichkeit und fehlendem Selbstbewusstsein zu schaffen zu machen.

Um nun nicht in Barcelona ein ähnliches Debakel wie beim peinlichen 0:4 im Stadtduell bei Atletico zu erleiden, wurde von Trainer Carlo Ancelotti bereits bei dem jüngsten 2:0-Sieg gegen Levante mit den Vorbereitungen auf das Clasico begonnen: So musste der gelbgefährdete Toni Kroos die erfolgreich bestrittene Generalprobe auf der Ersatzbank verfolgen, um gegen Barca in jedem Fall dabei zu sein. Auch der zuletzt unsichere Iker Casillas durfte vor dem Showdown noch einmal abseits des Rasens neue Kräfte sammeln – dagegen konnte sich Sergio Ramos nach seinem überstandenen Muskelfaserriss wertvolle Wettkampfpraxis für das nun anstehende Wochenende verschaffen.

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Category: Derbys Großbritannien – Author: Derbysieger – 18:17

Eigentlich haben die Hammers ihren Derby-Tiefpunkt der Saison schon vor zwei Wochen im eigenen Stadion erlebt: Schließlich hatte dem ungeliebten FC Chelsea ein bestenfalls durchschnittlicher Auftritt genügt, um die Tabellenführung mit einem 1:0-Erfolg im Upton Park noch ein bisschen weiter auszubauen. Nach der Niederlage gegen den Liga-Primus wartet West Ham United in der Premier League mittlerweile bereits seit sieben Spieltagen auf einen Sieg – folglich tritt das Team aus East End nun auch am Samstag nur mit geringen Erfolgsaussichten zum nächsten Derby im Emirates Stadium an.

Arsenal vertreibt die Krise

Blickt man auf die Londoner Derby-Geschichte, hat es allerdings ohnehin Tradition, dass West Ham gegen die Gunners nicht allzu viel zu bestellen hat: Zwar liegt der letzte Auswärtssieg in der Höhle des Löwen aus dem Jahr 2007 noch gar nicht so lange zurück, zumindest in den jüngsten acht Duellen behielt dann aber stets die Mannschaft von Arsene Wenger die Oberhand. Da der Hausherr aus dem Norden die drei Punkte auch in dieser Saison dringend zur Verteidigung des direkten Startplatzes für die Champions League braucht, scheint nun aus Sicht der Hammers der neunte Fehlschlag in Serie fast schon vorgezeichnet zu sein – zumal sich die Kanoniere ausnahmsweise einmal in gehobener Stimmung zum Hauptstadt-Duell begeben werden.

Zwar hatte das bittere 1:3 im europäischen Achtelfinal-Hinspiel gegen den AS Monaco erst vor kurzem für den absoluten Saison-Tiefpunkt bei den Gunners gesorgt; in der Folge halfen dann aber die siegreichen Auftritte gegen den FC Everton und die Queens Park Rangers, die sich häufenden kritischen Stimmen wieder etwas in den Hintergrund zu drängen. Den ganz großen Stimmungsumschwung führte allerdings erst der am Montag eingefahrene Sieg bei Manchester United im Viertelfinale des FA Cup herbei: Nachdem Arsenal erstmals seit neun Jahren in Old Trafford triumphierte, scheint die Titelverteidigung im nationalen Cup-Wettbewerb nur noch einen Steinwurf weit entfernt zu sein.

Das Losglück sorgte schließlich dafür, dass es Özil & Co. in der Vorschlussrunde wahlweise mit dem Zweitligisten FC Reading oder dem drittklassigen FC Bradford zu tun bekommen: Den im vergangenen Jahrzehnt nicht gerade mit Titeln überhäuften Gunners wurde durch den starken Auftritt bei den Red Devils somit fast schon der rote Teppich nach Wembley ausgerollt. Was für eine befreiende Wirkung die Wahrung der Titelchance hatte, war nicht zuletzt dem gemeinsamen Tänzchen von Per Mertesacker und Aaron Ramsey unmittelbar nach dem Abpfiff in Manchester zu entnehmen – insbesondere der nach der Pleite gegen die Monegassen noch an den Pranger gestellte Weltmeister scheint durch den derzeitigen Lauf von einer Last befreit zu sein.

Die Hammers sind im Mittelmaß angekommen

Während sich die Perspektiven der Gastgeber somit innerhalb weniger Wochen wieder deutlich verbesserten, haben die Hammers in den vergangenen anderthalb Monaten die Chance auf eine historisch erfolgreiche Saison verspielt: Mischte die Truppe von Sam Allardyce noch im Januar sensationell im Kampf um die europäischen Startplätze mit, wurde dieses Thema aufgrund der nun schon seit etlichen Spieltagen ausbleibenden Siege inzwischen längst zu den Akten gelegt. Durch die in den zuletzt absolvierten Topspiel-Wochen kassierten Niederlagen gegen Liverpool und Chelsea sowie die Unentschieden gegen Man United, Southampton und Tottenham wurde dem von höheren Weihen träumenden Verein der Kopf mittlerweile wieder gerade gerückt.

Das heißt: So ganz gerade scheint der Kopf doch noch nicht wieder auf den Schultern zu sitzen. Obwohl die im Vorjahr noch gegen den Abstieg kämpfenden Hammers im Großen und Ganzen nach wie vor eine bemerkenswert gute Saison absolvieren, wird bei West Ham United schon seit geraumer Zeit nicht mehr an einem Strang gezogen. Insbesondere Teammanager Allardyce sieht sich heftiger Kritik des Umfeldes ausgesetzt – längst pfeifen die Spatzen deshalb von den Dächern, dass dessen Tätigkeit bei den Hammers in diesem Sommer beendet wird. Aufgrund der sich abzeichnenden Veränderungen dürfte es der im gesicherten Mittelfeld feststeckenden Mannschaft einige Mühe bereiten, bis zum letzten Spieltag hochmotiviert zu Werke zu gehen – zumindest im anstehenden Derby müssen die Anhänger aber ganz sicher noch keinen halbherzigen Auftritt von West Ham United fürchten.

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Category: Derbys Österreich – Author: Derbysieger – 14:48

Im 312. Wiener Derby zwischen Austria und Rapid, das am kommenden Sonntagnachmittag in der Generali-Arena auf dem Programm steht, geht es vor allem für die Heimmannschaft um viel. Denn nach drei Niederlagen in den ersten vier Partien im Frühjahr rangiert die Austria in der Tabelle nur auf Rang sechs. Der Rückstand auf die internationalen Startplätze beträgt nach Verlustpunkten bereits sieben Zähler.

Noch viel bitterer ist für die Violetten allerdings der Zehn-Punkte-Rückstand, den man auf den zweitplatzierten Stadtrivalen aufweist. Im Falle einer Heimniederlage gegen Rapid würde dieser auf wohl uneinholbare 13 Punkte anwachsen. Das ist auch deshalb von Bedeutung, da die Klubführung vor Beginn der Rückrunde noch mit Platz zwei und damit der Qualifikation für die Champions League spekuliert hatte. Dieses Ziel ist aber mittlerweile in weite Ferne gerückt.

Letzte Chance für Baumgartner?

Daher ist auch Trainer Gerald Baumgartner aktuell schwer angezählt. Eine Derbyniederlage würde für ihn wohl das endgültige Aus am Verteilerkreis bedeuten. Leidgeprüften Austria-Anhängern sind derartige Entwicklungen durchaus nicht fremd. Seitdem Peter Stöger nach dem überraschenden Titelgewinn in der Saison 2012/13 zum 1. FC Köln wechselte, ist mit Baumgartner bereits der dritte Austria-Trainer im Amt. Seine Vorgänger Nenad Bjelica und Herbert Gager scheiterten ebenfalls an der hohen Erwartungshaltung in Wien-Favoriten. Während Stöger aus dem vorhandenen Personal das Maximum herausholte, erreichten dieselben Spieler unter seinen Nachfolgern nie mehr die Form, die sie noch in der Meistersaison ausspielten.

Aktuell kam zur sportlichen Misere im letzten Spiel in Graz gegen Sturm auch noch Pech dazu, als man trotz einer 1:0-Führung im Finish noch zwei Tore kassierte, wobei der Siegtreffer der Grazer in der Nachspielzeit aus Abseitsposition erzielt wurde.

Rapid rotiert zum späten Sieg

Konträr dazu musste Derbygegner Rapid am Mittwoch im Heimspiel gegen Aufsteiger Altach ebenfalls bis in die Nachspielzeit warten, ehe in der 94. Minute der erlösende Siegtreffer durch den eingewechselten Philipp Prosenik fiel. Davor waren die Grün-Weißen über 90 Minuten lang vergeblich gegen die Abwehrmauer der Vorarlberger angerannt. Prosenik stand überhaupt nur deshalb im Kader, weil mit dem Slowenen Robert Beric der Topscorer der Hütteldorfer (16 Saisontore) wegen einer Gelbsperre pausieren musste.

Aber Trainer Zoran Barisic musste nicht nur auf Beric verzichten, er ließ zudem mit Hofmann, Schrammel, Kainz und Petsos vier weitere Spieler auf der Bank, die vier Tage zuvor beim 1:0-Sieg über Sturm Graz noch erste Wahl gewesen waren. Stattdessen kamen mit Schobesberger, Stangl, Grahovac und Starkl vier junge Spieler in die Mannschaft, die bisher erst selten – und vor allem nicht von Beginn an – zum Einsatz gekommen waren. Der eine oder andere konnte seine Chance auch nützen, dennoch ist damit zu rechnen, dass im Derby wieder das Stammpersonal auflaufen wird.

Welche Rolle spielt der Heimvorteil?

Aufgrund der letzten Ergebnisse ist Rapid eine leichte Favoritenrolle einzuräumen, aber gerade diese hatte im Wiener Derby meist nur wenig Aussagekraft. In der laufenden Saison konnte Rapid noch keines der Duelle mit der Austria gewinnen. Die erste Partie in der Generali-Arena endete 2:2, im Ernst-Happel-Stadion im Prater gab es einen 3:2-Erfolg der Violetten. Beim letzten Aufeinandertreffen kam es dabei zu Ausschreitungen beider Fangruppen, die zur Folge hatten, das die beiden restlichen Saisonderbys ohne Fans der Auswärtsmannschaft stattzufinden haben. Ob diese Maßnahme zur Beruhigung der Situation beitragen wird, bleibt abzuwarten.

Jedenfalls sollte der Heimvorteil in der Generali-Arena für die Austria doch spürbar sein. Der schlug sich für die Violetten in den letzten Heimderbys zumindest nicht im Ergebnis nieder. Ein 2:0-Sieg am 21. Oktober 2012 brachte den einzigen Austria-Sieg in den letzten neun Spielen am Verteilerkreis Favoriten. Im gleichen Zeitraum feierte Rapid vier Auswärts-Derbysiege, stets mit dem Ergebnis von 1:0. Vier weitere Begegnungen endeten unentschieden.

Gesamtbilanz Wiener Derby von 1911 bis 2014:

Pflichtspiele Gesamt (312): 127 Rapid-Siege, 113 Austria-Siege, 71 Unentschieden, Tore: 580:500
Meisterschaftsspiele (279): 116 Rapid-Siege, 95 Austria-Siege, 68 Unentschieden, Tore: 514:424

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Category: Borussia Dortmund,Schalke 04 – Author: Derbysieger – 14:34

Zum 86. Mal treffen am kommenden Samstag Borussia Dortmund und Schalke 04 in der Bundesliga aufeinander. Die Bilanz ist dabei mit jeweils 30 Siegen bei 25 Unentschieden völlig ausgeglichen. Lediglich in der Tordifferenz haben die Schwarz-Gelben ein leichtes Plus von neun Toren zu verzeichnen. Insgesamt ist es bereits das 146. Aufeinandertreffen der beiden Revierrivalen in einem Pflichtspiel, wobei die Königsblauen in der Vorkriegszeit noch deutlich überlegen waren.

Von der ersten Begegnung in der „Ruhrgaumeisterschaft“ 1925 blieben die Schalker bis 1943 in 21 Partien gegen den BVB unbesiegt. Zum Zeitpunkt des ersten Erfolges der Dortmunder – 1:0 in der Gauliga Westfalen am 14. November 1943 – hatten die Königsblauen bereits 20 Siege eingefahren. Ab diesem Zeitpunkt holte die Borussia stark auf, in der Gesamtbilanz liegen die Schalker aber noch mit 58 Pflichtspielsiegen gegenüber 49 der Dortmunder voran.

Im Derby stets auf Augenhöhe

Während die Dortmunder in den letzten Jahrzehnten die deutlich größeren Erfolge feiern konnten – insgesamt acht Mal deutscher Meister, zuletzt 2012 – müssen die Knappen bereits seit 1958 auf den achten Meistertitel warten. Auch auf internationaler Ebene hat der BVB – Champions League Sieger 1997 und Finalist 2013 – dem früher überlegenen Rivalen den Rang abgelaufen. Der Sieg im UEFA-Pokal 1997 blieb, im gleichen Jahr als die Dortmunder in der Königsklasse triumphierten, der einzige große internationale Erfolg der Schalker. Aber trotz der deutlichen Unterschiede in der Erfolgsstatistik der beiden Klubs, schlug sich diese Differenz nicht in den direkten Aufeinandertreffen nieder.

So gewann Schalke elf der letzten 22 Bundesliga-Derbys gegen den BVB, der davon nur sechs für sich entscheiden konnte. Auch von den letzten sechs Revierduellen gewann Dortmund nur eines. Der Heimvorteil spielte in diesen Begegnungen oft nur eine untergeordnete Rolle. Vor allem die Dortmunder tun sich vor eigenem Publikum schwer, den Erzrivalen niederzuringen. Seit dem Jahr 2000 gelang das in 15 Heimspielen nur zwei Mal, zuletzt am 26. November 2011 mit 2:0. Im gleichen Zeitraum gab es gleich sieben Schalker Auswärtssiege.

Dortmund will weiter nach oben klettern

Diese Schreckensbilanz wollen die Dortmunder am kommenden Wochenende klarerweise nicht fortsetzen. In den letzten Wochen schien sich die Mannschaft von Jürgen Klopp nach einer bisher traumatisch verlaufenen Bundesligasaison wieder gefestigt zu haben. Mit drei Siegen in Folge schoben sich die Borussen vom letzten Tabellenplatz auf Platz zwölf vor. Obwohl aktuell noch zehn Punkte auf Schalke fehlen, ist der BVB aus Sicht der Fußballwetten der ganz klare Favorit der Buchmacher. Quoten im Bereich zwischen 7,0 und 8,0 sind ganz selten anzutreffen, wenn der Tabellen-Vierte gegen den Zwölften antritt. Die Quoten auf einen Dortmunder Heimsieg liegen dagegen um 1,4. Der Glaube der Wettanbieter an die Qualität von Klopp und seiner Mannschaft ist ungebrochen. Selbst die Dortmunder Tabellen-Letzter waren,  schien niemand an einen Abstieg des BVB zu glauben.

In der Champions League gab es zuletzt für beide Vereine Niederlagen. Während allerdings Schalke nach der 0:2-Heimniederlage gegen Titelverteidiger Real Madrid vor dem Abschied aus der diesjährigen Königsklasse steht, haben die Dortmunder nach der 1:2-Niederlage in Turin gegen Juventus noch alle Chancen, vor eigenem Publikum den Rückstand zu egalisieren.

Als kleiner Vorteil könnte sich für die Gelsenkirchener dagegen herausstellen, dass sie sich länger als der Gegner auf das Derby vorbereiten konnten. Allerdings zeigte die Formkurve der Schalker in den letzten Partien nach unten, in den vergangenen sechs Bundesligaspielen erzielten die Knappen jeweils höchstens einen Treffer. Durch die Rückkehr des zuletzt gesperrten Klaas Jan Huntelaar könnte die Offensive gegen den Dortmund wiederbelebt werden. Ansonsten droht nach den letzten beiden sieglosen Spielen gegen Frankfurt (0:1) und Werder Bremen (1:1) auch der Verlust des Champions-League-Platzes für die nächste Saison.

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Category: Derbys Schweiz – Author: Derbysieger – 14:41

Zum bereits 240. Mal treffen der Grasshopper Club und der FC Zürich am kommenden Wochenende in einem Pflichtspiel aufeinander, zum 220. Mal in der Meisterschaft. Das erste Duell fand bereits 1897 statt und endete mit einem 7:2-Sieg der Grasshoppers, die sich in der Saison 1897/98 auch den ersten Schweizer Meistertitel sicherten. Seit damals folgten 26 weitere Titelgewinne für den GC, der damit bis heute überlegener Schweizer Rekordmeister ist.

Grasshoppers in der Krise

Der bisher letzte Meistertitel des 1886 gegründeten Traditionsklubs liegt allerdings bereits länger zurück und wurde in der Saison 2002/03 eingefahren. Zehn Jahre später folgte mit dem Sieg im Schweizer Cup zumindest eine weitere Trophäe für die Klubvitrine. Vom Gewinn des 28. Meistertitels sind die Grasshoppers derzeit allerdings weit entfernt, als Tabellen-Siebenter liegt man nur vier Punkte vor dem Tabellenletzten und steckt damit mitten im Abstiegskampf.

Ein Mitgrund für die Misere der Grasshoppers dürfte wohl auch in der Stadionfrage liegen. Nachdem das altehrwürdige Hardturm-Stadion, Stätte der größten Erfolge de Klubs, nach dem letzten Spiel am 1. September 2007 abgerissen wurde, hätte eine neue Arena an dessen Stelle errichtet werden sollen. In der Folge kam es allerdings zu Differenzen zwischen Stadionbetreibern und der Stadt Zürich, die den Bau verzögerten. 2013 wurde das Stadion im Rahmen einer Volksabstimmung mit einer knappen Mehrheit abgelehnt, wodurch die Zukunft des Projekts in Frage steht.

Somit tragen beide Züricher Klubs ihre Spiele im nahen, für die EURO 2008 umgebauten, Letzigrund-Stadion aus. Für die Grasshoppers-Fans ist das freilich kein Ersatz, da an diesem Ort bereits seit 1925 der Stadtrivale FC Zürich beheimatet ist. Diese Rivalität kommt bei Derbys besonders zum Tragen. Vor allem das 226. Derby am 2. Oktober 2011 ist vielen noch als „Schande von Zürich“ in schlechter Erinnerung. Damals musste das Spiel in der 78. Minute beim Stand von 2:1 für GC aufgrund von Fanausschreitungen abgebrochen werden.

FC Zürich als erster Herausforderer des FC Basel

Während die Grasshoppers seit der Klubgründung nahezu immer zu den Topklubs in der Schweiz zählten, hat der FC Zürich eine deutlich unregelmäßigere Erfolgsgeschichte vorzuweisen. Zwar gelang bereits 1902 der erste Meistertitel, später musste der Verein aber immer wieder lange Phasen der Erfolglosigkeit überwinden und stieg sogar mehrfach aus der höchsten Spielklasse ab. Die erfolgreichste Zeit hatte der Verein in den 1960er- und 1970er-Jahren mit insgesamt sechs Meistertiteln. Nach dem letzten Titelgewinn 1981 dauerte es allerdings 25 Jahre, ehe man 2006 wieder den Meisterpokal in die Höhe stemmen durfte.

Im Jahr darauf und in der Saison 2008/09 war der FC Zürich der einzige Verein, der im vergangenen Jahrzehnt die Vorherrschaft des FC Basel im Schweizer Fußball zumindest zeitweise durchbrechen konnte. 2014 setzt sich der FCZ in einem umkämpften Pokalfinale im Stade de Suisse in Bern in der Verlängerung mit 2:0 gegen die Basler durch.

In der laufenden Meisterschaft müssten die Züricher allerdings am vergangenen Wochenende mit der 0:1-Heimniederlage gegen den FC Thun einen Rückschlag hinnehmen. Damit fiel der FC in der Tabelle auf den dritten Platz hinter Young Boys Bern zurück. Diese hatten am Tag davor die Grasshoppers mit 4:2 bezwungen. Für GC war es bereits das vierte sieglose Spiel in Folge und die dritte Niederlage hintereinander. Bleiben im Derby gegen den FC Zürich erneut die Punkte aus, steckt der Ex-Klub von Michael Skibbe – der von 2013 bis 2015 bei GC tätig war – weiter mittendrin im Abstiegskampf.

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Category: 1. FC Köln,Bor. M`gladbach,Derbys Deutschland – Author: Derbysieger – 12:00

Mit dem Aufeinandertreffen zwischen Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Köln steht am kommenden Wochenende eines der brisantesten deutschen Fußball-Derbys auf dem Programm. Nicht umsonst ziert auch ein Bild aus einem der bisherigen 80 Rhein-Derbys in der Bundesliga die Titelseite von derbysieg.com.

Glorreiche Vergangenheit

Vor allem die ersten beiden Jahrzehnte der Bundesligageschichte wurden – neben Bayern München – maßgeblich von diesen beiden Vereinen geprägt. Der 1. FC Köln war in der Saison 1963/64 der erste Bundesliga-Meister, die Gladbacher hatten in den 1970er-Jahren ihre ganz große Zeit mit fünf Meistertiteln von 1971 bis 1977.

Besonders spektakulär verlief das Saisonfinish 1977/78, als sich der 1. FC Köln unter dem langjährigen Gladbacher Erfolgstrainer Hennes Weisweiler nach 34 Spieltagen aufgrund der besseren Tordifferenz vor Mönchengladbach den Titel sicherte. Selbst ein 12:0-Heimsieg am letzten Spieltag über Borussia Dortmund reichte den – damals vom kürzlich verstorbenen Udo Lattek betreuten – Fohlen nicht zum Titel, da auch die Kölner in St. Pauli einen hohen 5:0-Auswärtserfolg feierten. Damals ahnte niemand, dass es bis heute der letzte Meistertitel für einen der beiden Vereine bleiben sollte.

Seit Ende der 1990er-Jahre steckten beide Klubs zunehmend im Abstiegskampf fest und mussten in der Folge auch zum wiederholten Mal den Gang in die Zweitklassigkeit antreten. Es waren die Gladbacher, die mit Platz vier in der Saison 2011/12 zunächst den Weg aus diesem tiefen Tal fanden, die Kölner schafften erst in der letzten Saison mit dem souveränen Meistertitel in Liga 2 wieder den Sprung in die höchste Spielklasse.

Gladbach will in die Champions League – Köln den Klassenerhalt

Auch vor dem Duell am kommenden Wochenende sind die Gladbacher in der besseren Position. Zwar gab es am vergangenen Freitag mit der 0:1-Niederlage in Gelsenkirchen gegen Schalke 04 einen kleinen Rückschlag, als Tabellenfünfter mit einem Punkt Rückstand auf Platz drei ist aber die Qualifikation für die Champions League weiterhin im Fokus. Die Kölner sind in ihrer Aufstiegssaison neun Punkte dahinter auf Platz elf klassiert. Mit fünf Punkten Vorsprung auf die auf dem Relegationsplatz liegenden Dortmunder ist der Klassenerhalt aber noch nicht gesichert.

Vor allem im eigenen Stadion ist die Ausbeute der Geißböcke bisher zu gering. Mit nur einem Sieg, vier erzielten Toren und insgesamt acht Punkten rangieren die Kölner in der Heimtabelle auf dem vorletzten Platz. Nur Tabellen-Schlusslicht VfB Stuttgart hat eine noch schlechtere Heimbilanz. Dass sich die Kölner dennoch im Mittelfeld der Tabelle platzieren können, liegt an der starken Performance in fremden Stadien. Nur Meister und Tabellenführer Bayern München kann eine bessere Auswärtsbilanz aufweisen als der Aufsteiger.

Die Bilanz spricht für Gladbach

Fünf von zehn Auswärtsspielen hat der FC in dieser Saison gewonnen. Aus diesem Grund rechnen sich die Domstädter auch im 50 Kilometer entfernten Borussia-Park einiges aus. Die Fußballwetten sprechen allerdings eher für einen Heimsieg der Gladbacher, was auch durch die Bilanz der letzten Begegnungen untermauert wird. Denn in den letzten acht Bundesliga-Duellen blieben die Kölner gegen Gladbach stets sieglos, holten dabei nur drei Punkte aus Unentschieden.

Remis endete auch die letzte Begegnung, das erste Saisonduell am 21. September 2014 in Köln. Da trennten sich die beiden Rivalen torlos. Vor allem für die Mannschaft von Peter Stöger ist das kein ungewöhnliches Resultat. Bereits sechs Mal spielten die Kölner in dieser Saison 0:0, davon allerdings fünf Mal vor eigenem Publikum.

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Category: Derbys Spanien – Author: Derbysieger – 16:07

Dass sich unser Derby-Blog derzeit regelmäßig mit dem „Derbi madrileno“ beschäftigt, ist natürlich zum einen dem vermutlich unstrittigen Umstand geschuldet, dass die spanische Hauptstadt im Duell der beiden vorjährigen Finalisten der Champions League aktuell die heißumkämpfteste Stadtmeisterschaft des Kontinents zu vergeben hat. Zum anderen sorgen jedoch vor allem die beinahe monatlichen Vergleiche in den diversen nationalen und europäischen Wettbewerben dafür, dass uns der Fight zwischen den „Colchoneros“ und den „Königlichen“ kaum einmal Zeit zum Durchschnaufen lässt. So wird nun am kommenden Sonnabend (16:00 Uhr) bereits die sechste Ausgabe des lokalen Klassikers in der laufenden Spielzeit zelebriert.

Real wartet weiterhin auf den ersten Derby-Sieg der Saison

Dabei ließ Atletico in den vergangenen Monaten keine Gelegenheit aus, am städtischen Rivalen Rache für das auf den letzten Drücker verlorene Endspiel in der europäischen Königsklasse im Mai 2014 zu nehmen: Tröstete sich die Mannschaft von Diego Simeone gleich zu Saisonbeginn mit dem Gewinn des Super Cup (1:0, 1:1) über die vorangegangene Enttäuschung in Lissabon hinweg, wurde beim folgenden Meisterschafts-Duell dann sogar das gegnerische Bernabeu-Stadion mit einem 2:1-Triumph gestürmt. Erst vor wenigen Wochen wurde dem weißen Ballett zu guter Letzt auch im Copa del Rey der Garaus (2:0, 2:2) gemacht: Bevor der amtierende Meister bald darauf selbst gegen den FC Barcelona den Kürzeren zog, traten die „Rojiblancos“ zunächst einmal mehr als Real-Schreck in Erscheinung.

Doch obwohl Atletico somit letztlich sämtliche Derbys der vergangenen Monate für sich entschied, bleibt der Mannschaft auch im bevorstehenden Heimspiel die gewohnte Rolle des Herausforderers treu: Da sich der Stadtrivale in der Meisterschaft nämlich – einen Erfolg im am Mittwoch ausgetragenen Nachholspiel beim FC Sevilla vorausgesetzt – um fast schon uneinholbare sieben Zähler entfernte, nehmen Mandzukic & Co im heimischen Estadio Vincente Calderon die Position des zunehmend verzweifelten Jägers ein. Immerhin wird von den Gastgebern unbedingt ein Sieg gebraucht, um die erhoffte Titelverteidigung nicht bereits kurz nach der Saison-Halbzeit aus den Augen zu verlieren: Sollte sich Real stattdessen für die zuletzt erlittenen Niederlagen revanchieren, hätte der Spitzenreiter dann wohl höchstens noch einen Angriff des FC Barcelona zu fürchten.

Mandzukic macht Diego Costa vergessen

Der kleine Endspiel-Charakter garantiert somit dafür, dass auch das bevorstehende „Derbi madrileno“ nicht auf die gewohnte Fallhöhe verzichten muss: Welchen Wert ein Triumph im Stadt-Duell besitzt, ließ bereits der am vergangenen Wochenende eingefahrene 3:1-Sieg von Atletico in Eibar erahnen, an dem praktisch kein „gelbgefährdeter“ Spieler der Gäste beteiligt war. Aus Sorge, dass einer der Leistungsträger ausgerechnet gegen Real eine Sperre abzubrummen hat, wurden von Simeone alle betroffenen Akteure über die gesamten 90 Minuten auf der Bank platziert. Lediglich auf Raul Garcia glaubte der Trainer nicht verzichten zu können – der Sechser ließ dann jedoch in sämtlichen Zweikämpfen eine umso größere Vorsicht walten.

Eine Schonung wurde zudem auch Fernando Torres zu teil, der seit seiner Rückkehr nach Spanien einen wundersamen zweiten Frühling durchlebt; dass der langjährige Standby-Profi des FC Chelsea im Pokal sowohl gegen Real als auch Barca auf Anhieb knipste, hat offenbar auch den etablierten Kollegen im Angriff Beine gemacht. So steuerte das Gespann Mandzukic/ Griezmann allein im Januar neun Treffer zu den Erfolgen der „Colchoneros“ bei; zuletzt wurde der unerschrockene Aufsteiger aus dem Baskenland mit drei Toren von dem neuen Traumduo der Primera Division rücksichtslos zur Strecke gebracht.

Cristiano Ronaldo kehrt zurück

Während Atletico allerdings „nur“ eine schlagkräftige Doppelspitze vorzuweisen hat, steht den königlichen Gästen am Samstag endlich wieder der legendäre BBC-Sturm zur Verfügung: Dass Cristiano Ronaldo pünktlich zum Derby die Strafe für seine Unbeherrschtheit beim FC Cordoba abgesessen hat, dürfte insbesondere Karim Benzema entlasten, der sich zuletzt beim klaren 4:1-Erfolg über San Sebastian ersatzweise als Matchwinner versuchen musste. Nachdem es Benzema und Bale zusammen jedoch gerade einmal auf 21 Saison-Treffer bringen, während „CR7“ längst 28 Buden vorzuweisen hat, kann kein Zweifel daran bestehen, auf wem die Hoffnungen der Königlichen 22. Spieltag ruhen: Im von Real verfassten Drehbuch wird es fraglos die Aufgabe von Ronaldo sein, für die Vorentscheidung im Kampf um die Meisterschaft zu sorgen – und mit Siegquoten von 2,25 gehen offenbar auch die Wettanbieter davon aus, dass der amtierende Weltfußballer im Stadtderby den entscheidenden Unterschied besorgt.

 

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Category: Derbys Deutschland – Author: Derbysieger – 14:37

Am 30. Januar erfolgt mit dem Anpfiff zur Partie VfL Wolfsburg gegen Bayern München der Rückrunden-Auftakt zur 52. Saison der Fußball-Bundesliga. Der Ausgang dieser Partie könnte auch letzte Aufschlüsse darüber geben, ob den Bayern der neuerliche Titelgewinn noch zu nehmen ist. Denn aktuell haben die Münchner als Tabellenführer elf Punkte Vorsprung auf die an zweiter Stelle liegenden Wolfsburger.

Kommt Bayern noch einmal ins Wackeln?

Mit einem Sieg könnten die Niedersachsen den Rückstand auf drei Punkte reduzieren und damit zumindest eine kleine Chance auf den insgesamt zweiten Titelgewinn nach 2009 offen halten. Aus Sicht der Sportwettenanbieter ist es allerdings schwer vorstellbar, dass die Münchner ihren gewaltigen Vorsprung noch aus der Hand geben. Die besten Quoten auf einen Titelgewinn der Bayern liegen bei 1,01. Schließlich haben die Bayern in der laufenden Saison noch kein Meisterschaftsspiel verloren. Überdies musste Teamtorhüter Manuel Neuer in insgesamt 17 Saisonspielen in der Bundesliga nur vier Gegentreffer hinnehmen.
 
Wettquoten Bundesliga Meister
Grafik oben: Die Wettquoten für den Bundesliga Meister 2015 vor dem Auftakt zur Rückrunde – Bildquelle: sportwettenanbieter.info
 
Einen davon fügte den Bayern der VfL Wolfsburg am ersten Spieltag zu. Bei der 1:2-Niederlage zum Saisonauftakt in der Allianz Arena sorgte Ex-Bayer Ivica Olic für den Anschlusstreffer, kurz vor Schluss vergab der vor wenigen Tagen unter tragischen Umständen ums Leben gekommene Junior Malanda die Ausgleichschance zum 2:2. Somit feierten die Bayern den ersten von 14 Siegen in der Bundesliga, nur drei Mal musste sich der Titelverteidiger mit einem Remis zufrieden geben. Seit mittlerweile 21 Meisterschaftsspielen ist der unbesiegt.

Start zur Dortmunder Aufholjagd?

Der letzte Verein, der den Bayern in Deutschland eine Niederlage beibrachte, ist Borussia Dortmund. Am 12. April 2014 feierte der BVB in der Allianz-Arena in München einen 3:0-Auswärtssieg. Nicht zuletzt deshalb wurden die Dortmunder vor Saisonbeginn allgemein als härtester Kontrahent der Bayern erwartet. Aber bereits das erste Spiel daheim gegen Bayer Leverkusen ging mit 0:2 verloren, in den 16 folgenden Partien setzte es neun weitere Niederlagen. Völlig überraschend zierten die Borussen zeitweise sogar das Tabellenende und rangieren auch zur Hälfte der Saison auf einem direkten Abstiegsplatz.

Zum Rückrundenauftakt treten die Schwarz-Gelben in Leverkusen an und wollen damit eine Aufholjagd starten, die sie bis Ende der Saison wieder an die Spitzenplätze heranführen soll. Trotz des siebzehnten Tabellenplatzes rechnen die Wettanbieter nicht mit einem Abstieg der Dortmunder. Ob es sich allerdings noch für einen internationalen Startplatz ausgehen wird, ist fraglich. Aktuell belegt der Rückstand auf die Plätze vier bis sechs jeweils 12 Punkte. Dass den Dortmundern der Weg zurück an die Spitze nicht zu leicht gemacht wird, liegt auch im Interesse des ersten Gegners aus Leverkusen. Die Werkself hat als Tabellen-Dritter mit 17 Punkten Rückstand auf die Bayern zwar keine Aussicht mehr auf den Meistertitel, die Qualifikation für die Champions League ist dagegen realistisch.

Kampf um die Champions League Plätze

Gute Aussichten auf einen Platz in der Königsklasse hat aber auch Schalke 04. Die Königsblauen weisen als Fünfter nur einen Punkt Rückstand auf Leverkusen auf und haben als ersten Gegner in der Rückrunde Hannover 96 in Gelsenkirchen zu Gast. Andererseits könnten die Niedersachsen mit einem Auswärtssieg zu den Schalkern aufschließen.

Punktgleich mit den Knappen rangiert Borussia Mönchengladbach auf Platz vier. Gegen Ende der Herbstsaison kam bei den gut in die Saison gestarteten Borussen etwas Sand ins Getriebe. Vor allem auswärts, wo die Gladbacher nur einen Punkten aus den letzten vier Partien holten. Im ersten Spiel des Jahres 2015 muss die Mannschaft von Trainer Lucien Favre zum abstiegsgefährdeten VfB Stuttgart, der überdies die schlechteste Heimbilanz aller 18 Bundesligateams aufzuweisen hat.

Europa League für Augsburg oder Hoffenheim?

Ebenfalls auf den vorderen Plätzen mischt überraschend der FC Augsburg mit. Als Tabellen-Sechster haben die Schwaben die Chance auf die erstmalige Teilnahme an einem Europacupbewerb. Aufschluss darüber, ob diese Möglichkeit gewahrt werden kann, könnte das Auftaktspiel daheim gegen die in der Tabelle nur einen Punkt dahinter liegenden Hoffenheimer geben. Auch die Kraichgauer wollen erstmals in die Europa League.

Nach einer sehr wechselhaft verlaufenen Herbstsaison rangiert Eintracht Frankfurt in der Mitte der Tabelle. Als Neunter haben die Hessen vier Punkte Rückstand auf die internationalen Startplätze, konnten aber auch auf die zweite Tabellenhälfte einen ebenso großen Vorsprung herausholen.

Die halbe Liga im Abstiegskampf

Damit sind die Frankfurter aktuell nicht vom Abstieg bedroht, was sich im Falle einer längeren Serie an Misserfolgen noch ändern könnte. Zum Rückrundenstart ist die Eintracht beim Tabellenschlusslicht SC Freiburg zu Gast. Mit einem Sieg könnte der Tabellen-Letzte die Abstiegsplätze sofort wieder verlassen. Stattdessen droht einigen Traditionsklubs der Gang in die Zweitklassigkeit.

Neben Dortmund und Stuttgart gilt das vor allem für die beiden Nordlichter HSV und Werder Bremen. Beide starten mit Heimspielen in die Saison und haben mit dem 1. FC Köln bzw. Hertha BSC zwei Klubs zu Gast, die sich zwar platzierungsmäßig auf den Rängen 13 und 11 im grünen Bereich befinden, sich aufgrund des geringen Punktevorsprungs auf die Abstiegsplätze nicht sicher fühlen dürfen.

Erster Abstiegskandidat zu Saisonbeginn war Aufsteiger SC Paderborn. Nach einem überraschend guten Saisonstart wurden der Mannschaft von André Breitenreiter im weiteren Verlauf aber zunehmend ihre Grenzen aufgezeigt. Als Tabellen-Zehnter trennen Paderborn aktuell nur zwei Punkte vom Relegations-Platz 16. Erster Gegner des Aufsteigers im Jahr 2015 ist auswärts der 1. FSV Mainz 05, mit dem es in den letzten Wochen vor der Winterpause ebenfalls abwärts ging.

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Category: Derbys Spanien – Author: Derbysieger – 14:49

Selten waren die beiden Madrider Klubs Real und Atletico in den letzten Jahrzehnten so sehr auf Augenhöhe wie derzeit. Real Madrid ist mit über 50 nationalen und zahlreichen internationalen Titeln der wohl erfolgreichste Klub der Welt. In der vergangenen Saison gewann das „Weiße Ballett“ zum insgesamt zehnten Mal die wertvollste Trophäe des europäischen Klubfußballs. Aber seit Diego Simeone 2011 das Zepter bei Atletico übernahm, ist Real in der eigenen Stadt eine ernsthafte Konkurrenz erwachsen. In der Copa del Rey droht den „Königlichen“ nun bereits im Achtelfinale das Aus.

Atletico fordert Real immer öfter

In der Saison 2012/13 schnappte Atletico nach jahrelanger Durststrecke dem Stadtrivalen mit einem 2:1-Sieg im Bernabeu-Stadion den Pokalsieg weg und in der vergangenen Saison krönte sich Atletico gar erstmals seit 18 Jahren wieder zum spanischen Meister. Um ein Haar hätte Atletico auch die Champions League für sich entschieden, aber im Finale der beiden Madrider Topklubs in Lissabon gelang Reals Innenverteidiger Sergio Ramos in der Nachspielzeit der glückliche Ausgleichstreffer zum 1:1. Von diesem Schock erholte sich Atletico nicht mehr und ging in der Verlängerung mit 1:4 unter.

Diese Partie bildete eine Parallele zum ersten Meistercup-Finale Atleticos 40 Jahre zuvor. 1974 mussten die Spanier im Finale gegen den deutschen Meister Bayern München ebenfalls in der Schlussminute den Ausgleich zum 1:1 hinnehmen und verloren im Wiederholungsspiel glatt mit 0:4. Wie damals – als Atletico in Abwesenheit der Bayern den Weltpokal holte – konnten sich die „Matratzenmacher“ auch diesmal zumindest teilweise revanchieren.

Im spanischen Supercup setzte sich Atletico gegen Real mit 1:1 und 1:0 knapp durch und auch in der Meisterschaft siegte Atletico im Derby auswärts mit 2:1.

Real braucht Aufholjagd

Noch deutlicher behielt Atletico im ersten Spiel im Achtelfinale des spanischen Pokals die Oberhand. Nach einer torlosen ersten Spielhälfte im Estadio Vicente Calderon gingen die Rot-Weißen, bei denen Heimkehrer Fernando Torres seinen Einstand feierte, in der 58. Minute durch einen von Raul Garcia verwandelten Foulelfmeter mit 1:0 in Führung. Erst fünf Minuten später wurde der zuletzt erneut zum Weltfußballer gewählte Cristiano Ronaldo eingewechselt, konnte aber keine Wende mehr herbeiführen. Im Gegenteil, in der 77. Minute sorgte José Gimenez per Kopf für den 2:0-Endstand. Daran konnten auch die beiden deutschen Weltmeister Toni Kroos und Sami Khedira, die jeweils von Beginn an zum Einsatz kamen, nichts ändern.

Damit kann Atletico mit einer geradezu idealen Ausgangsposition zum Rückspiel am kommenden Donnerstag im Bernabeu-Stadion antreten. Dennoch gibt Real die Hoffnung auf ein Weiterkommen noch lange nicht auf. Ein Blick auf die Fußballwetten zeigt, dass die Buchmacher Ronaldo & Co. in jedem Fall einen Derbysieg zutrauen, fraglich ist jedoch, ob dieser hoch genug ausfällt, um ins Viertelfinale einziehen zu können. Für einen weiteren Derbysieg von Atletico wird der Gewinn des mehr als fünffachen Wetteinsatzes in Aussicht gestellt.

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Category: Derbys Großbritannien – Author: Derbysieger – 18:10

Gleich zwei Londoner Derbys erwarten die englischen Fußballfans am Boxing Day, dem 26. Dezember. Bereits um 13:45 empfängt der Tabellenführer FC Chelsea an der Stamford Bridge West Ham United, einige Stunden später hat Arsenal im Emirates Stadium um 18:30 Uhr die Queens Park Rangers zu Gast.

Der Spitzenreiter empfängt den Tabellen-Vierten

Wobei beide Derbys eines gemeinsam haben, nämlich die deutliche Favoritenrolle für die Heimmannschaft. Während Chelsea und Arsenal seit vielen Jahren nicht nur in London, sondern auch auf englischer und auch internationaler Ebene eine bedeutende Rolle spielen, bleibt den „Hammers“ und den „Super Hoops“ nur die Rolle des Underdogs.

Dabei ist der FC Chelsea der mit Abstand jüngste Verein dieses Quartetts, aktuell aber wohl der erfolgreichste. Das hat vor allem mit der Übernahme durch den russischen Geschäftsmann Roman Abramowitsch zu tun, der seit 2003 die Geschicke des Vereins leitet und unter dessen Führung der Verein seine größten Erfolge feierte. Dazu zählen drei englische Meistertitel (2005, 2006, 2010) und als Krönung der Sieg in der Champions League 2012.

Davor war Chelsea nur mäßig erfolgreich und im innerstädtischen Ranking hinter Arsenal und Tottenham bestenfalls die Nummer gewesen. Der zehn Jahre früher gegründete Klub von West Ham United kam an die ganz großen Erfolge noch nicht heran. Drei Mal holte man den FA-Cup und in der Folge gewannen die „Hammers“ 1965 den Europapokal der Pokalsieger.

Aktuell ist West Ham allerdings gut in Schuss und rangiert in der Premier League hinter Chelsea und den beiden Klubs aus Manchester auf Platz vier. Daher wird Chelsea das Duell nicht auf die leichte Schulter nehmen, vor allem, da Titelverteidiger Manchester City nach Verlustpunkten nur noch drei Zähler zurück liegt.

QPR-Highlights sind rar

Ganz anders sind die Verhältnisse im zweiten Derby des Tages zwischen Arsenal und den Queens Park Rangers. Zwar sind die 1882 im Westen Londons gegründeten Super Hoops der älteste der vier an den beiden Derbys beteiligten Vereinen, an Erfolgen steht QPR aber deutlich zurück. Zumeist pendelte der an der Loftus Road beheimatete Verein zwischen Ligen 1 bis 3. Der einzige Titelgewinn resultiert aus dem Gewinn des Liga-Cups im Jahr 1967. 1976 wurden die Rangers immerhin englischer Vizemeister.

Aktuell kämpft man nach dem Aufstieg in der letzten Saison aber wieder einmal um den Klassenerhalt. Der Vorsprung auf Rang 18 beträgt gerade einmal zwei Punkte. Daher könnte sich der Klub im Falle einer zu erwartenden Niederlage im Emirates Stadium auf einem Abstiegsplatz wiederfinden.

Arsenal wiederum mischt seit Jahren in England an der Spitze mit, ohne allerdings den großen Wurf landen zu können. Der letzte Meistertitel aus dem Jahr 2014 liegt bereits über 10 Jahre zurück, dafür holten die Gunners allerdings letzte Saison den Sieg im FA-Cup. In der Meisterschaft sieht es auch in dieser Saison nicht nach dem 14. Titelgewinn aus.

Arsenal braucht einen Sieg über den Underdog

Aktuell rangiert das Team von Arsene Wenger nach einer durchwachsenen Herbstsaison nur auf Platz sieben – unmittelbar vor dem Stadtrivalen Tottenham. Damit wären die beiden Londoner Klubs nicht einmal für die Europa League qualifiziert. Spitzenreiter Chelsea ist bereits um 13 Punkte einteilt.

Mit einem Sieg über QPR würde Arsenal zumindest an der Spitze dranbleiben und sich damit die Chance offen halten, sich wieder für die Champions League zu qualifizieren. In der laufenden Saison haben die Gunners bereits das Achtelfinale der Königsklasse erreicht.

Aus Sicht der Fußballwetten sind sowohl Chelsea gegen West Ham, als auch Arsenal gegen die Queens Park Rangers klar zu favorisieren.

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